- Das irrationale
- Vorkommnis der Liebe
- Ali Hazelwood
- Aufbau
- Liebesroman
- Humor
- Wissenschaft
- Romanze
- Buch fürs Herz
Bee Königswasser ist Neurowissenschaftlerin, leidenschaftlicher Fan von Marie Curie und hält nichts von der Liebe. Stattdessen pflegt sie die Lebenseinstellung "Was würde Marie Curie tun?", zu dem sie sogar einen erfolgreichen Twitter-Account pflegt. Als sie ihren Traumjob bei der NASA angeboten bekommt, ist sie überglücklich, was jedoch nicht lange hält, als sie erfährt, dass ihr Laborpartner ihr Erzrivale Levi Ward ist. Schon bald merkt sie, dass Levi ihr ganz und gar nicht feindselig gesinnt ist, doch zögert sie, eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Schließlich ist auf die Liebe nie Verlass - oder?
In diesem lockeren, lustigen Roman erzählt Ali Hazelwood nicht nur eine schöne (und auf gute Weise vorhersehbare) Liebesgeschichte, sondern geht dabei durchaus auf ernstere Themen ein, speziell die Ungerechtigkeit standardisierter Tests, die Minderheiten benachteiligen und ohnehin fast nichts über die Qualität der Prüfungsteilnehmer aussagen. Das fand ich besonders faszinierend, weil der Roman an sich leichte Lektüre für zwischendurch ist, ihn diese Themen aber positiv hervorgehoben haben.
Besonders cool fand ich das Finale, das nicht nur spannend war, sondern sogar einen Twist zu bieten hatte, der mich ganz schön überrascht hat. Aus Spoilergründen werde ich hier aber natürlich nicht mehr verraten.
Auch die anderen Charaktere (speziell Rocío und Mareike) haben mir sehr gefallen, sowie der Schreibstil, der sich wunderbar flüssig und angenehm las.
Insgesamt also ein lohnenswerter Zeitvertreib, wenn man ein schönes Buch für Zwischendurch braucht!
Nick und Charlie sind jetzt seit zwei Jahren glücklich zusammen, doch Charlie macht sich Sorgen, dass ihre Beziehung auseinander brechen wird, sobald Nick auf die Uni geht. Schließlich halten die wenigsten Fernbeziehungen für lange Zeit und erst recht nicht in jungen Jahren. Allerdings hat Charlie Angst, seine Sorgen Nick anzuvertrauen, weil dieser sich so sehr auf die Uni freut ...
In diesem kurzen Roman zeigt Alice Oseman, dass man eine gute Geschichte auch in weniger als zweihundert Seiten erzählen kann. Es hat mich positiv überrascht, wie gut es ihr auch in diesem Buch gelingt, mit wenigen Worten viel zu sagen. Die Ereignisse des Romans, Nicks und Charlies Gedankengänge sowie Streit und Wiederversöhnung haben genauso viel Raum eingenommen, wie sie gebraucht haben, ohne dass die Szenen zu kurz oder zu lang angemutet hätten. Ein wirklich großes Lob an ihren präzisen Schreibstil!
Das einzige, was mich erstaunt hat, war, dass der Roman bereits jetzt übersetzt wurde, obwohl er nach "Heartstopper 4", "This Winter" und "Heartstopper 5" spielt, die noch nicht erschienen sind. Dadurch werden deutsche Leser unabsichtlich gespoilert, weshalb ich denjenigen, die Nicks und Charlies Geschichte gerne chronologisch verfolgen möchten, empfehlen würde, mit dem Lesen noch zu warten.
Nichtsdestotrotz war das eine süße, kleine Liebesgeschichte, die mir sehr viel Freude bereitet hat!
- Prison Healer
- Die Schattenrebellin
- Lynette Noni
- Loewe
- Jugendbuch
- Fantasy
- Romanze
- Familie
- Freundschaft
- Spionage
- Verrat
- Highlight
Kiva wohnt inzwischen in Vallenia, zusammen mit Jaren, dem Kronprinzen, Naari, seiner Leibwächterin, und Tipp, der für sie einem kleinen Bruder nachkommt. Fest entschlossen, ihren Geschwistern Torell und Zuleeka dabei zu helfen, den Thron einzunehmen und Jarens Familie zu stürzen, nimmt sie ihre Arbeit als Spionin ein, um die Geheimnisse der Vallentis zu ergründen. Allerdings lernt sie die Familie dabei immer besser kennen, was es ihr mehr und mehr erschwert, ihren eigentlichen Plan zu verfolgen. Schon bald ist sie nicht nur hin und her gerissen zwischen ihrer und Jarens Familie, sondern muss auch beiden Seiten glaubhaft versichern, dass sie ihnen treu ist – wohl wissend, dass sie früher oder später eine Entscheidung treffen muss …
Der zweite Teil der „Prison Healer“-Trilogie konnte mich glücklicherweise ebenso begeistern wie der erste Teil, was hauptsächlich an Jarens und Kivas Beziehung, Kivas Freundschaft mit den anderen Familienmitgliedern (vor allem Caldon, der zu meinem Lieblingscharakter geworden ist) und ihren wachsenden Zweifeln liegt, die das Leseerlebnis sehr packend gestaltet haben. Ich war oft hin und her gerissen zwischen meinem Verlangen, weiterzulesen und meiner Angst, das Ende zu erreichen, so sehr habe ich mit den Charakteren mitgefiebert!
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und machte es leicht, die Handlung zu visualisieren. Der Fokus auf Charakterbeziehungen unterschiedlicher Art war ebenfalls sehr willkommen; schon im ersten Teil mochte ich es, dass Kivas Beziehung zu anderen Charakteren nicht durch ihre Beziehung zu Jaren gemindert wurde, auch wenn letztere natürlich immer noch die wichtigste Rolle einnimmt.
In diesem Zusammenhang möchte ich unbedingt erwähnen, wie cool ich es fand, dass Lynette Noni es schaffte, mit Kiva und Jaren auch zwei Tropen einzubringen, die ich normalerweise nicht mag, die hier aber fantastisch umgesetzt wurden. Bei Kiva war es „das schwache Mädchen“, bei Jaren der „Charakter ohne Schwächen“. Kiva hat in diesem Band nicht nur eine wichtige Charakterentwicklung durchgemacht, sondern gezeigt, dass man als Protagonistin nicht physisch stark sein muss, um etwas bewirken zu können; und Jaren mag wohl für die einen oder anderen Leser*innen zu perfekt anmuten, war aber so liebe- und rücksichtsvoll, dass ich ihm seine fehlenden Schwächen einfach nicht übel nehmen konnte. In dem Genre (sei es Romanze oder Romantasy) gibt es einfach nicht genug männliche Protagonisten, die so freundlich und liebenswert sind wie er. Wie gesagt, normalerweise stört es mich, wenn ein Hauptcharakter nicht viel bzw. zu viel ausrichten kann, aber Kiva und Jaren haben es trotzdem geschafft, zu zwei meiner absolut liebsten Protagonisten zu werden, weil sie beide auf ihre Weise wundervoll waren.
Auch zu den Nebencharakteren möchte ich gerne eine kleine Anmerkung machen, nämlich, wie toll ich sowohl die „guten“ als auch die „bösen“ Charaktere fand. (Anführungszeichen, weil die Grenze nicht ganz so leicht zu ziehen ist, was ich ebenfalls als Pluspunkt werte.) Vor allem Kivas Geschwister haben es mir hier angetan; ich war positiv überrascht davon, wie gut ich ihre Beweggründe nachvollziehen konnte, selbst bei Taten, von denen ich definitiv nicht begeistert war.
Insgesamt also eine würdige Fortsetzung des ersten Teils der Trilogie, die mich schon sehr gespannt auf das Finale macht!
Vor vier Jahren ist Brynns Lieblingslehrer Mr. Larkin unter geheimnisvollen Umständen gestorben. Damals war es ihr ehemaliger Freund Tripp, der vor der Polizei aussagte, die Leiche zusammen mit zwei anderen Schülern gefunden zu haben. Allerdings wurde nie aufgeklärt, was eigentlich passiert ist - und Tripps Aussage wurde auch nie in Zweifel gezogen. Während Brynn ein Praktikum bei einer True-Crime-Show zum Anlass nimmt, die damaligen Geschehnisse endlich aufzudecken, muss Tripp zusammen mit ihr einen Gedenkgarten für Mr. Larkin organisieren, wobei er nur eins fürchtet: Dass herauskommt, dass er damals gelogen hat ...
Ich habe keine Ahnung, wie Karen McManus es schafft, aber ihr ist es schon wieder gelungen, einen besonders spannenden Jugendthriller zu schreiben, den ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Der Schreibstil trägt hier einiges dazu bei, aber auch die beiden Hauptcharaktere, ihre Beziehung und die verschiedenen Nebenplots, die mit dem Mordfall zusammenhängen, haben mich unglaublich gefesselt und dazu angetrieben, selbst mitzuraten, wie die einzelnen Puzzleteile zusammenhängen. Natürlich lag ich ganz schön daneben, aber genau das machte auch den Reiz aus, als dann die Wahrheit ans Licht kam und jedes Puzzleteil an seinen Platz fiel.
Die Liebesgeschichte zwischen Brynn und Tripp hat mich ein wenig an die von Bronwyn und Nate aus "One of us is lying" erinnert, was jetzt aber weder Lob noch Kritik, sondern einfach eine Feststellung sein soll; so oder so habe ich mit beiden mitgefiebert. Auch die Nebencharaktere (vor allem Brynns Schwester Ellie) waren gut und menschlich ausgearbeitet, auch wenn der Fokus insgesamt auf den Hauptcharakteren liegt.
Insgesamt also ein sehr empfehlenswerter Thriller für alle Jugendbuchfans, die gerne Spannung und Romantik vereint haben wollen!
- Disney Twisted Tales
- Aladdin
- Leuchtende Wunder
- Liz Braswell
- Carlsen
- Was wäre wenn?
- Realismus
- Tod
- Liebe
- Schockfaktor
Als Dschafar die Wunderlampe von Aladdin bekommt, zögert er nicht, sich mithilfe von Dschinni zum Sultan und zum mächtigsten Zauberer der Welt zu machen. Jasmins Herz bleibt jedoch außerhalb seiner Reichweite, weshalb er einen Weg sucht, die drei Grenzen der Magie - Tod, Wiederaufstehung und Liebe - zu brechen. Nachdem Aladdin sich mühevoll selbst aus der Wunderhöhle gegraben hat, muss er zusammen mit Jasmin und den anderen Straßenratten eine Möglichkeit finden, Dschafars Herrschaft zu stürzen - was leichter gesagt ist als getan ...
Diese Neuinterpretation von Disneys Aladdin ist überraschend düster; die Autorin scheut nicht davor zurück, die grausame Realität Agrabahs zu zeigen und bekannte Charaktere umzubringen. Des Öfteren war ich sehr schockiert über das, was Dschafar zu tun bereit ist, um seine Herrschaft zu sichern, weshalb ich das Buch Kindern auch nicht empfehlen würde; zwar endet es natürlich auf eine positive Weise, aber definitiv nicht ohne Opfer.
Die neuen Charaktere Morgana und Duban haben mir sehr gefallen, aber auch die neue Charakterentwicklung von Aladdin und Jasmin war sehr interessant zu lesen. Die einzige Kritik, die ich hier habe, ist, dass die ersten achzig Seiten im Grunde nur das erste Drittel des Films erzählen (bis zu der Stelle, wo Aladdin Dschafar die Lampe gibt und unter dem Sand begraben wird), sodass die "eigentliche" Handlung erst danach beginnt und man diesen doch langen Anfang theoretisch überspringen könnte, ohne allzu viel zu verpassen.
Davon abgesehen ist die Geschichte spannend erzählt und Handlungen haben realistische Konsequenzen, was wie oben erwähnt auch zu Szenen führt, die man in einem Disney-Film niemals sehen würde. Wer also mal wissen will, wie eine "Darker and Edgier"-Version von Aladdin aussehen könnte, wird hier eine zufriedenstellende Antwort finden. Wer dagegen den Disney-Zauber bevorzugt, wird hier eher abgeschreckt sein.
- Disney Twisted Tales
- Cinderella
- Geheimnisvolle Liebe
- Elizabeth Lim
- Carlsen
- Märchen
- Was wäre wenn?
- Starke Frauen
- Intrigen
- Liebe
Während nach der verschwundenen Prinzessin mit dem Glasschuh gesucht wird, bleibt Cinderella eingesperrt in ihrem Zimmer, unfähig, ihre Identität zu beweisen. Als ihre Stiefmutter beschließt, sie zu verkaufen, hat Cinderella jedoch genug und flieht. Durch eine glückliche Fügung bekommt sie sogar eine Arbeitsstelle im Schloss selbst, wo sie der Schwester des Königs, Herzogin Geneviève, dienen soll. Doch was den Prinzen betrifft, gerät Cinderella bald in einen Zwiespalt, weil er sie nicht zu erkennen scheint - und sie im Fall, dass er es tut, in Schwierigkeiten geraten würde, weil Magie im Königreich verboten ist ...
Die Prämisse des Buches hat mich zunächst an Cinderella III erinnert, aber glücklicherweise entwickelt sich das Buch anders als der Film. Interessanterweise spielt die "geheimnisvolle Liebe" sogar eher eine Nebenrolle, weil Cinderella sich zunächst darauf fokussiert, sich ein neues Leben aufzubauen und ihre Beziehung zum Prinzen (der hier Karl heißt) erst im letzten Viertel eine wichtige Rolle spielt. Das hat mir jedoch gut gefallen, weil Cinderellas Entwicklung sehr schön mit anzusehen ist.
Der Bösewicht der Geschichte ist zwar offensichtlich, hat aber durchaus Stil; trotzdem hat mir von den neuen Charakteren am meisten Geneviève gefallen, die zunächst wie eine zweite Lady Tremaine wirkt, aber zum Glück zeigt, dass sehr viel mehr in ihr steckt. Sie war in diesem Märchen ein überraschend vielfältiger Charakter.
Sehr empfehlenswert ist diese Geschichte deshalb vor allem für diejenigen, die Cinderella in einer aktiveren Rolle sehen möchten; doch wer sich darauf freut, mehr zur "geheimnisvollen Liebe" zu lesen, wird darauf etwas warten müssen, da der Fokus ganz klar auf Cinderellas Charakterentwicklung liegt. Insgesamt ein schönes Leseerlebnis, vor allem für Fans des dritten Films!
- Zwei Leben mit dir
- Holly Miller
- Blanvalet
- Liebesroman
- Romanze
- Alternative Pfade
- Entscheidungen
- Was wäre wenn?
Lucy hat gerade ihren Job gekündigt, weiß aber nicht hundertprozentig, was sie nun machen soll. Unverhofft gibt ihr das Schicksal zwei Lebenswege in die Hand, als sie in einer Bar auf den charmanten Fotografen Caleb trifft und gleichzeitig ihrer alten Liebe Max begegnet. Nun liegt die Entscheidung bei ihr: Möchte sie in Shoreley bleiben, ihren einstigen Traum als Schriftstellerin anstreben und einen Neustart mit Caleb beginnen? Oder soll sie zu ihrer Schwester nach London ziehen, dort ihren aktuellen Traum als Werbetexterin leben und Max eine zweite Chance geben? Wir Leser erleben beide Schicksalspfade und merken schon bald, dass es den "richtigen" Pfad nicht gibt.
Das war das wohl Schönste an der Lektüre: Dass beide Pfade gleichwertig behandelt wurden, in beiden Pfaden gute und schlechte Dinge passiert sind und beide Love Interests gleichermaßen liebevoll waren. Vor allem bei Caleb hatte ich Angst, dass dieser sich in einem Twist als Mistkerl entpuppen würde, was zum Glück nie passiert ist. Auf diese Weise hat man hier nicht nur eine, sondern gleich zwei wunderbare Liebesgeschichten.
Sehr interessant fand ich auch, wie Nebenplots, die in beiden Pfaden passierten, sich dort auf unterschiedliche Arten entwickelten. Weil man in der Regel direkt hintereinander las, was parallel in der anderen Zeitlinie passierte, sorgte das für viele ironische Momente (im positiven Sinn). Theoretisch könnte man aber auch erst die eine und dann die andere Realität lesen, was den Kontrast wahrscheinlich ebenso gut zeigen würde.
Ich persönlich mochte den Max-Plot ein klein wenig mehr, war aber gerade deshalb froh, dass Caleb mit genauso viel Liebe wie er behandelt wurde.
Insgesamt also eine schöne, leichte Lektüre für Fans von Liebesgeschichten, die gerne über die alternativen Pfade ihres Lebens nachdenken!
- Psalm of Storms
- Magie von Solstasia
- Roseanne A. Brown
- Droemer Knaur
- Fantasy
- Romanze
- Drama
- Charaktere
- Duologie
Karina ist aus der Stadt geflohen und sucht nach einem Weg, ihr Land zu retten, ohne sich selbst zu opfern. Malik ist jetzt Farid zu Diensten, merkt aber nicht, wie dieser ihn immer mehr manipuliert. Die beiden haben bereits eine Menge durchgemacht, doch sie haben noch einen langen Weg vor sich, ehe sie sich wiedersehen … und noch einen viel längeren, wenn sie auch nur eine Chance haben wollen, die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Im zweiten und abschließenden Band findet die Geschichte von Karina und Malik ein zufriedenstellendes Ende, aber nicht bevor die beiden sich den schwersten Entscheidungen stellen müssen, mit denen sie je konfrontiert wurden. Es gab im Buch so einige Szenen, die hart zu lesen waren, weil sie die Charaktere auf eine Weise testen, die ihnen absolut alles abverlangt. Gleichzeitig haben diese Szenen gezeigt, wie vielschichtig die Charaktere sind; ihre Stärken und vor allem ihre Schwächen wurden ausführlich erforscht, wodurch sie sich wie richtige Menschen angefühlt haben. Ich konnte mich in beide sehr gut hineinversetzen und sie waren eindeutig das Highlight des Buches und der Duologie.
Die anderen Charaktere durften ebenfalls scheinen, wobei vor allem Hanane und Ife mir sehr ans Herz wuchsen; Hanane, Karinas Schwester, konnte hier endlich ihren Charakter zeigen und Ife war der erste geschlechtsneutrale Charakter, von dem ich gelesen habe, der nicht nur nebenbei vorkam, sondern sogar eine recht wichtige Rolle hatte. Schön fand ich auch, wie die geschlechtsneutralen Pronomen im Deutschen gelöst wurden, hier Lob an die Übersetzerin.
Die Handlung war sehr ergreifend und dramatisch, wobei das einzige, was mich ein wenig gestört hat, die Menge an tödlichen Situationen war, denen die Charaktere dann trotzdem unbeschadet entkommen sind. Mehr als einmal im buchstäblich letzten Moment. Obwohl ihre Rettung zwar immer geforeshadowt wurde, wünschte ich trotzdem, es hätte weniger solcher Szenen gegeben. Im Gesamtbild hat mich das wie gesagt nur ein wenig gestört, weil die Charaktere selbst mich so fesselten, aber erwähnenswert ist es trotzdem.
Insgesamt also eine sehr empfehlenswerte Duologie für diejenigen, die sehr gerne mit ihren Hauptcharakteren mitfühlen und es lieben, Charaktere mit Schwächen zu verfolgen!
Aufgrund seines berühmten Rockstar-Vaters, der gerade sein Comeback feiert, hat Luc noch mehr Probleme mit der Presse als ohnehin schon. Man rät ihm, sich einen respektablen Freund zu suchen, um sein Image aufzupolieren. Oliver scheint der perfekte Typ dafür zu sein: Anwalt, Vegetarierer und absolut skandalfrei. Die beiden starten eine Fake-Beziehung, die allerdings sehr bald um einiges realer wird, als beide es planten ...
Ich brauchte mal wieder eine schöne Feel-Good-Romanze und diese Erwartung hat "Boyfriend Material" definitiv erfüllt. Ein schöner lockerer Schreibstil, ein wunderbarer, dreidimensionaler Hauptcharakter und natürlich eine süße Romanze, mit der man mitfiebert. Auch der Humor gefiel mir außerordentlich gut, vor allem, weil er gut gewürzt war und auch viel Raum für emotionale und dramatische Momente gelassen hat.
Natürlich gibt es auch ein paar Schwächen, wobei die größte davon wohl Oliver ist. Er ist nämlich zu perfekt. Erst in den letzten hundert Seiten zeigt er auch ein paar Schwächen, die ihn menschlicher machen, aber bis dahin wirkt er nicht wie ein richtiger Charakter, sondern wie eine Mary Sue. Hier hätte es sehr geholfen, die Geschichte nicht nur aus Lucs, sondern auch aus Olivers Sicht zu lesen.
Was die Nebencharaktere angeht, mochte ich vor allem Lucs Mutter, seine beste Freundin Bridget und seinen Mitarbeiter Alex. Dafür lernte man den Rest der Nebencharaktere leider nicht so gut kennen und selbst diese drei sind nicht allzu stark charakterisiert.
Trotz der Schwächen habe ich den Roman sehr genossen, weil er einfach gut zu lesen war und mir ein paar sehr schöne Stunden bereitet hat. Allein Luc und sein Humor sind es wert, dass man hier mal reinschaut. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Teil, der Anfang nächsten Jahres erscheint!
Diese Geschichte handelt von zwei Zwillingsbrüdern, die zu ihrer Großmutter auf dem Land gebracht werden, um dort fernab des Krieges in Sicherheit zu sein. Um sich gegen den Schmerz des Lebens abzuhärten, beschließen sie, Übungen durchzuführen, um sich an ihn zu gewöhnen. Und werden sehr bald hervorragende Schauspieler ...
Ich habe dieses Buch eher als Experiment gelesen, einfach, weil es so ganz anders als meine üblichen Bücher ist. Die Autorin schafft es trotz ihrer einfachen, beschreibenden Sprache, Gefühle zu vermitteln und so einige Szenen zu schaffen, die einem im Gedächtnis bleiben.
Jedoch muss ich sagen, dass mir das Buch persönlich dann doch zu krass war. Es ist nicht immer klar, wann etwas historisch akkurat beschrieben ist und wann der Schockfaktor die Handlung bestimmt, aber so oder so war ich ganz schön abgeschreckt von den nüchternen Beschreibungen, die es schwer machen, Mitgefühl mit den Charakteren zu empfinden.
Definitiv keine Lektüre, die ich einfach so weiterempfehlen würde, sosehr der Schreibstil seinen Zweck auch erfüllt. Wer entsetzt werden will, ist hier richtig, doch alle anderen werden diesen Roman eher nicht genießen.
- Letztendlich waren
- wir verliebt
- William Hussey
- dtv
- Jugendbuch
- Tod
- Trauer
- Freundschaft
- Liebe
- Twists
- Geheimnisse
- Rückblicke
- LGBTQ+
Dylan und Ellis haben sich bereits monatelang getroffen, aber erst nach Dylans Coming-Out können sie offen als Paar leben. Das perfekte Ende ihrer Geschichte scheint bereits geschrieben zu sein. Aber dann erleiden Dylan und Ellis einen Autounfall - der für Ellis tödlich endet, weil ein unbekannter Retter sich entschied, Dylan zu retten und Ellis sterben zu lassen. Nun ist Dylan fest entschlossen, herauszufinden, wer diese Person gewesen ist - und findet dabei auch Dinge über Ellis heraus, die dieser vor ihm geheim hielt ...
Was für eine Geschichte! Trotz der teils traurigen Thematik, die sich mit Schuldgefühlen und Kummer beschäftigte, fühlte sich das Buch größtenteils fast schon wie ein "Feel-Good-Buch" an, so paradox das auch klingt. Wobei die Betonung auf "größtenteils" liegt. Natürlich habe ich mit Dylan mitgerätselt, wer sein geheimnisvoller Retter gewesen sein könnte und welches Geheimnis Ellis vor ihm hatte, aber als dann beides aufgeklärt wurde, war ich äußerst bestürzt, auch wenn ich es dank des guten Foreshadowings zumindest halb geahnt hatte. "Feel Good" traf da nicht mehr zu, sondern eher "Feel Shocked".
Wobei das durchaus als Kompliment gemeint ist. Die Geschichte, die Twists und das Ende sind einfach super konstruiert worden, wobei ich speziell die Flashbacks betonen möchte. In der Gegenwart fallen manchmal ein paar Sätze, in denen Dylan sich an eine Begebenheit von früher erinnert - die früher oder später in einem Flashback live erzählt wird, was ein wunderbares Gefühl war. Als hätte man die zweite Hälfte eines Bildes gefunden, das zwar auch so sehr gut aussieht, mit der zweiten Hälfte dann aber perfekt ist.
Natürlich muss ich auch das "Bury Your Gays"-Syndrom ansprechen, weil die Tatsache, dass einer der beiden Hauptcharaktere gleich am Anfang stirbt (und betont wird, dass man den Tod hätte verhindern können), eventuelle Leser vielleicht abschrecken könnte. Und klar, natürlich wünschte ich mir, beide hätten überlebt und dann gemeinsam erforscht, wer sie beinahe umgebracht hätte. Aber da Ellis' Tod der Aufhänger der Geschichte war, machte es mir persönlich nicht allzu viel aus, dass er dann auch starb; mich stört das "Bury Your Gays"-Syndrom eher, wenn dieser unnötige Tod am Ende einer Geschichte erfolgt und keinen anderen Zweck zu erfüllen scheint, als das Happy End zu verhindern. Da das hier nicht der Fall und die Geschichte sehr gut umgesetzt war, kann ich mich nicht beschweren.
Insgesamt ein gutes Jugendbuch, das es schaffte, mir trotz seiner schweren Themen ein gutes Gefühl zu hinterlassen!
- Kingdoms of Smoke
- Dämonenzorn
- Sally Green
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- Fantasy
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- Dämonen
- Trilogie
Nachdem Tzsayn von ihrem Vater gefangen genommen wird, muss Catherine allein versuchen, die Pitorianer auf ihre Seite zu ziehen. Ambrose beginnt, sich ihr wieder anzunähern, zweifelt aber zugleich an ihren Gefühlen. Tash entdeckt in der Dämonenwelt, was wirklich hinter ihnen und dem Plan der Briganter steckt. Edyon muss sich für einen Mord verantworten, für den er zwar nicht verantwortlich, aber an dem er indirekt beteiligt war. Und March zögert es immer mehr hinaus, Edyon die Wahrheit hinter seinen ursprünglichen Absichten zu verraten, während die beiden sich immer näher kommen. Im zweiten Band müssen die fünf Protagonisten sich neuen Problemen stellen, wohl wissend, dass ein einziger Fehler alles zerstören kann, was sie sich aufgebaut haben.
Die Meinungen, die ich mir im ersten Band zu den Charakteren bildete, haben sich hier im zweiten Band weiter verfestigt. Catherine ist und bleibt eine hervorragende Protagonistin, die noch mehr Seiten von sich zeigt, die mich weiterhin begeisterten. Auch Ambrose zeigt ein bisschen mehr von sich und war weiterhin sympathisch, aber trotzdem bleibt letztendlich das Gefühl zurück, dass er noch mehr von sich hätte preisgeben können. Tash derweil ist immer noch cool, wobei mir vor allem die zweite Hälfte ihrer Geschichte sehr zugesagt hat, während die erste noch ein wenig langsam war. Edyon und March bilden vor allem deshalb ein Highlight, weil ihre Beziehung das nächste Level erreicht, ihre Story aber auch davon abgesehen durchweg interessant war. Insgesamt bleibt also sowohl ihre als auch Catherines Geschichte mein persönlicher Liebling.
Was mich auch gefreut hat, war, dass die Nebenfiguren in diesem Band ein wenig mehr scheinen konnten. Nicht viel mehr, wie ich zugeben muss, aber insgesamt mehr als im ersten Band. Besonders Catherines Zofe Tanya und Tashs neuer Freund Wirbel haben mir besonders gefallen, aber auch so hatte ich das Gefühl, dass selbst Statisten mehr Charakter als im ersten Band zeigten.
Wie es sich für den zweiten Teil einer Trilogie gehört, endet die Geschichte natürlich an einem Punkt, an dem alles aussichtslos erscheint und man unbedingt erfahren möchte, wie es mit den Charakteren weitergeht. In diesem Sinne: Auf geht’s zum dritten Teil!
- Kingdoms of Smoke
- Verschwörung Brigant
- Sally Green
- dtv
- Jugendbuch
- Fantasy
- Charaktere
- Sichtweisen
- Liebe
- Beziehungen
- Dämonen
- Trilogie
Catherine, die Prinzessin von Brigant, soll mit einem Mann verlobt werden, den sie noch nie getroffen hat. Ambrose, ihr Leibwächter, der heimlich in sie verliebt ist, muss aus dem Land fliehen, weil der König von Brigant ihn töten lassen will. Der Diener March, dessen gesamtes Volk ermordet wurde, will sich an seinem König rächen, indem er dessen illegitimen Sohn dem Feind übergibt. Edyon, der dieser illegitime Sohn ist, muss sich mit den Konsequenzen seiner Vergangenheit und seiner Zukunft auseinandersetzen. Und Tash, einer jungen Dämonenjägerin, gelingt es, eine ungewöhnliche Form von Dämonenrauch mit speziellen Kräften einzufangen. Alle fünf Charaktere spielen eine tragende Rolle im kommenden Krieg, doch sie müssen vorsichtig sein, sich bei ihren Entscheidungen nicht gegenseitig im Weg zu stehen …
Ein bisschen dauert es schon, bis die Geschichte in Fahrt kommt, weil wir erst einmal vier der Charaktere kennenlernen, bevor die Handlung mit der Einführung des fünften Charakters an Geschwindigkeit zulegt. Da ich das bei Büchern mit mehreren Sichtcharakteren durchaus gewöhnt bin, machte mir das persönlich nichts aus, auch wenn ich durchaus verstehen kann, wenn jemandem die Handlung am Anfang zu langsam ist.
Dafür glänzt die Geschichte umso mehr mit seinen Charakteren. Catherine war einfach wunderbar und hat es problemlos geschafft, sich in mein Herz zu schleichen. Ambrose war ein wenig blasser, aber trotzdem sympathisch. March hat mich mit seiner Zerrissenheit zwischen seinen Plänen und seiner Beziehung zu Edyon sehr angesprochen. Edyon war unglaublich charmant und neben Catherine mein liebster Protagonist. Und Tash war einfach cool, auch wenn ich eher in ihre Beziehung zu ihrer Vaterfigur Gravell als in ihren Plot allgemein investiert war. Der Cast an Hauptcharakteren hat es also definitiv geschafft, mich zu überzeugen.
Was die Nebenfiguren angeht, mochte ich neben dem erwähnten Gravell auch Catherines Verlobten Tzsayn sehr, wobei ich hier positiv erwähnen möchte, dass das potentielle Liebesdreieck zwischen Catherine, Ambrose und Tzsayn sogar eines war, das mir durchaus gefiel, weil alle drei Charaktere so sympathisch waren. Hier hat es auch geholfen, dass das Dreieck eher eine Nebenhandlung war und die drei Charaktere sich nicht allein dadurch definiert haben. Das wahre Highlight war aber immer noch die aufblühende Beziehung zwischen Edyon und March; ich freue mich schon darauf, herauszufinden, wie sie sich weiterentwickelt!
Insgesamt also ein lesenswerter Auftakt der Trilogie, der zwar ein bisschen durch seinen langsamen Anfang leidet, es ansonsten aber schafft, gute Hauptcharaktere mit guten Storys zu verknüpfen. Auf geht’s zum zweiten Teil!
Cinderella ist seit zweihundert Jahren tot, doch die Mädchen aus Mersailles leiden immer noch unter dem Einfluss ihrer Geschichte. Jedes Jahr findet im Palast ein Ball statt, zu dem jedes unverheiratete Mädchen ab sechzehn Jahren zu erscheinen hat. Wird man nach dem dritten Ball nicht ausgewählt, gilt man als aufgegeben und wird nie wieder gesehen. Doch Sophia, die in ihre beste Freundin Erin verliebt ist, will sich nicht den Regeln beugen und flieht auf ihrem dritten Ball - direkt in Cinderellas Grabkammer. Dort trifft sie auf die junge Constance und erfährt endlich die Wahrheit hinter Cinderellas Geschichte ...
Wie man anhand der Kurzbeschreibung vielleicht ahnt, handelt es sich bei "Cinderella ist tot" um eine sehr emanzipierte Fantasygeschichte mit vielen hervorragenden Frauenfiguren und guter Repräsentation. Leider geschieht das auf Kosten der Männer, von denen es nur zwei sympathische gab (Sophias Vater und ihr Verbündeter Luke), die am Ende auch keine große Rolle einnahmen. Vor allem bei Luke überraschte mich das, weil er im ersten Drittel eine recht wichtige Rolle spielt, dann aber in den Hintergrund rückt, sobald Sophia den Palast verlässt und auf Constance trifft. Das fand ich sehr schade, weil ich zwar froh war, so viele wunderbare weibliche Figuren zu haben, gerne aber wenigstens eine männliche Figur gehabt hätte, die sowohl sympathisch als auch wichtig für die Handlung ist.
Die Beziehung zwischen Sophia und Constance ist sehr süß und realistisch erzählt, vor allem, wenn man die relativ kurze Zeitspanne bedenkt, während der sie sich kennen. Es überraschte mich positiv, wie gut es Kalynn Bayron gelang, die beiden zu einer Romanze zu führen. Zudem war es sehr realistisch beschrieben, wie Sophias verblassende Gefühle für Erin sich langsam in wachsende Gefühle für Constance verwandelten, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass manchen Leser*innen ein klarer Schnitt lieber gewesen wäre.
Die Geschichte kam sehr gut voran und gab jedem Teil der Handlung genug Raum, sich zu entfalten, ohne zu abrupt oder zu langatmig zu werden. Ich las das Buch in Windeseile durch, weil die Handlung so angenehm aufgeteilt war.
Insgesamt hat es mir trotz der erwähnten Schwächen sehr gefallen und eignet sich nicht nur für Cinderella-Fans, sondern vor allem für diejenigen, die in ihren Fantasyromanen gute Frauenvorbilder bevorzugen!
Es ist der erste Tag, an dem der Todesbote eingeführt wird. Alle sind aufgeregt, unsicher, ob sie daran glauben sollen oder nicht. Trotzdem finden sich viele am Times Square, um dort live die Eröffnung des Todesboten zu verfolgen. Darunter sind auch Orion und Valentino - Orion, der aufgrund seiner Herzkrankheit geradezu erwartet, den Anruf zu erhalten und Valentino, der überhaupt nicht daran denkt, weil er in New York einem neuen Leben und einer neuen Zukunft entgegensieht. Doch dann bekommt ausgerechnet er den ersten Anruf des Todesboten ...
"They Both Die at the End"/"Am Ende sterben wir sowieso" ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher, weshalb ich nicht widerstehen konnte, das Prequel bereits jetzt schon auf Englisch zu lesen. Ich hatte ein wenig Angst, dass es seinem Vorgänger nicht gerecht werden würde, doch zu meiner Freude hat es Adam Silvera geschafft, eine würdige Vorgeschichte zu seinem Bestseller zu schreiben! Alles, was ich an "They Both Die at the End" so mochte, findet sich auch hier, doch ist "The First to Die at the End" keine simple Kopie seines Vorgängers, sondern steht auf eigenen Beinen.
Wobei ich durchaus raten würde, "They Both Die at the End" zuerst zu lesen. Es gibt so viele Easter Eggs und Referenzen, dass man trotz der Tatsache, dass man den Vorgänger nicht gelesen haben muss, um diese Geschichte zu verstehen, trotzdem so einiges verpassen würde. Ich bin sicher, dass ich immer noch viele übersehen habe!
Was die Struktur der Geschichte angeht, ähnelt sie dem Vorgänger und ist doch anders. Denn es gibt nicht nur die "Orion und Valentino"-Storyline, die durch ein paar Nebencharakter-Sichten bereichert wird, sondern ganze Nebenstorys, die sich im Lauf des Romans entwickeln. In "They Both Die at the End" hingen die Nebengeschichten zwar auch mit der Hauptgeschichte und miteinander zusammen, waren aber größtenteils voneinander abgekapselt. Hier dagegen gibt es neben der Hauptgeschichte und Nebenkapiteln zwei rote Fäden, die sich durch den ganzen Roman ziehen: Die Geschichte von Joaquin Rosa, dem Gründer des Todesboten, der einen Fehler im System untersucht, und die Geschichte von Gloria Dario, die Probleme damit hat, ihrer missbräuchlichen Ehe zu entkommen. Speziell die letztere Nebengeschichte war unglaublich fesselnd und ich fand es genial, wie all diese Geschichten letztendlich mit der Haupthandlung zusammenhingen.
Damit kommen wir zu den Charakteren, die erfolgreich zeigen, wie viel Hintergrund - und Chemie - Adam Silvera ihnen mit wenigen Sätzen und Seiten verleihen kann. Orion und Valentino sind hierbei natürlich das Highlight. Obwohl ihre Romanze nicht einmal einen vollen Tag einnimmt, war sie trotzdem glaubwürdig geschrieben. Ich finde es schlichtweg beeindruckend, wie gut Adam Silvera ihre Chemie hinbekommen hat!
Insgesamt ein würdiges Prequel, auf dessen kommende deutsche Übersetzung ich mich jetzt schon freue - allein schon, weil sie mir die Entschuldigung gibt, dieses wundervolle Buch noch einmal zu lesen!