- Mulan
- und das Gegengift
- Dangerous Secrets
- Disney
- Grace Lin
- Carlsen
- Kinderbuch
- Abenteuer
- Quest
- Hindernisse
- Mythen
Als Mulans Schwester Xiu von einer Spinne gebissen wird, ist schnell klar, dass sie sterben wird, wenn sie nicht rechtzeitig ein Gegengift bekommt. Zusammen mit einem Kaninchen macht Mulan sich auf die Suche nach dem Heilmittel – doch müssen sie auf dem Weg nicht nur zahlreiche Abenteuer bestehen, sondern werden auch von einer weißen Füchsin verfolgt, die es auf sie abgesehen hat …
Diese Geschichte folgt dem Realfilm, von dem ich nur zahlreiche negative Kritiken gesehen habe, weshalb es durchaus sein könnte, dass ich so einige Referenzen an den Film verpasst habe. Glücklicherweise habe ich die Geschichte auch so verstanden und war überrascht darüber, wie sehr sie mir letztendlich gefallen hat.
Mulans Quest folgt dem klassischen Schema, dass sie und das Kaninchen auf ihrem Weg mehreren Hindernissen gegenüberstehen (die in der Regel eine Anlehnung an die chinesische Mythologie sind, was ich sehr cool fand), neuen Figuren begegnen und den Menschen helfen, wo sie können. Es ist keine besonders revolutionäre Handlung, wird aber durch die Geschichten der Vergangenheit, die von verschiedenen Charakteren erzählt werden, besonders gemacht. Diese Geschichten liefern mehr Hintergrundinformationen und waren mein persönliches Highlight des Buches; es war sehr faszinierend, wie hier unterschiedliche Mythen eingebracht und teils miteinander verbunden wurden.
Ironischerweise bleiben die Charaktere trotzdem recht blass, sodass die Geschichte hauptsächlich von Mulans Abenteuern getragen wird. Vor allem Fans von Abenteuerromanen für diese Altersgruppe werden hier sicher Gefallen an den vielen Herausforderungen finden. Hofft man dagegen auf ein Charakterdrama, ist man hier weniger gut bedient; denn es ist eindeutig die Inkorporation chinesischer Mythen, die den Roman so besonders macht. Ich fand ihn auf jeden Fall ganz gut!
- Imogen Obviously
- Becky Albertalli
- HarperCollins
- Jugendbuch
- Liebe
- Romanze
- Freundschaft
- Selbstfindung
- Bisexualität
- LGBTQ+
Imogen Scott sieht sich selbst als Straight Ally, die sich stark für die LGBTQ+-Community einsetzt. Doch als sie ihre Freundin Lili für ein paar Tage auf dem College besucht, gesteht diese ihr, dass sie in einem Moment der Panik ihren Freund*innen erzählt hätte, sie wären mal ein Paar gewesen, sodass diese Imogen für bi halten. Imogen hat kein Problem, mitzuspielen, um ihrer Freundin die Scham der Lüge zu ersparen. Doch dann trifft sie auf Tessa, eine von Lilis Freundinnen. Und fragt sich zum ersten Mal, ob sie wirklich so hetero ist, wie sie immer annahm ...
Dieses schöne Jugendbuch zeigt auf wundervolle Weise, wie vielfältig der Weg der Selbstfindung sein kann. Ich konnte mich sehr leicht in Imogen und ihre Zweifel und Fragen hineinversetzen - insbesondere, was ihre Unsicherheiten angeht. Becky Albertalli räumt hier mit den Vorurteilen und Klischees gegenüber Bisexuellen auf und stellt klar, wie groß das Spektrum und wie unterschiedlich die persönlichen Wege sein können. Das war einfach wundervoll zu lesen, weil es selbst unter der queeren Community Menschen gibt, die unbewusst oder absichtlich inkorrekte Annahmen über Bisexuelle machen. Insofern in absolutes Muss für alle, die nicht wollen, dass ihnen dasselbe passiert!
Die Geschichte selbst (speziell natürlich die aufblühende Romanze zwischen Imogen und Tessa) war sehr süß erzählt, wobei es mir positiv aufgefallen ist, dass nicht nur diese beiden, sondern auch der Rest des Casts einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben; alle Charaktere waren so unverwechselbar, dass man aus fast jedem eine eigene Hauptfigur hätte machen können!
Insgesamt also ein wundervoller Roman, der viele wichtige Themen anspricht und dabei eine Geschichte erzählt, bei der einem das Herz aufgeht!
Es ist die Nacht des 29. Oktober 2022, als Jen und Kelly sehen, wie ihr achtzehnjähriger Sohn Todd einen Fremden ermordet, sich bereitwillig festnehmen lässt und sagt, er hätte keine andere Wahl gehabt. Jen versteht nicht, ist entsetzt, geht schließlich unruhig ins Bett. Als sie aufwacht, ist es der 28. Oktober 2022 – ein Tag vor dem Mord. Und so geht sie immer weiter zurück in der Zeit – Tage, Wochen, Monate, Jahre. Mit jedem vergangenen Tag, den sie erlebt, sammelt sie einen weiteren Hinweis, der ihr helfen könnte, den Mord in der Zukunft zu verhindern. Und erfährt dabei Geheimnisse, die nicht nur ihren Sohn Todd betreffen, sondern auch ihren Ehemann Kelly …
Dieser Thriller hat eine sehr ungewöhnliche Erzählweise, die ihn von anderen Thrillern abhebt. Relativ zu Beginn ist klar, dass nichts, was Jen in den vergangenen Tagen tut, Bestand haben wird, sondern, dass es darum geht, Stück für Stück das Geheimnis hinter dem Mord aufzudecken und seinen Ursprung zu verhindern. Deshalb ist dieser Thriller nichts für diejenigen, die Konsequenzen von Handlungen gerne lesen, sondern eher für diejenigen, die gerne das Puzzle einer Handlung zusammenfügen.
Zu meiner Überraschung ging es nicht nur um Jens Beziehung zu ihrem Sohn Todd, wie in der Kurzbeschreibung beschrieben wird, sondern auch um ihre Beziehung zu ihrem Ehemann Kelly, der seine ganz eigenen Geheimnisse mit sich herumträgt. Aus diesem Grund geht das rückwärts gelebte Leben auch sehr viel weiter zurück, als ich ursprünglich annahm – ich dachte, wir würden vielleicht ein Jahr oder so zurückgehen, doch wie oben angedeutet, springt Jen noch viel weiter in die Vergangenheit.
Insgesamt finde ich den Thriller speziell für die Menschen interessant, die gerne experimentelle Erzählungen und neben dem Spannungs-/Ermittlungsaspekt auch die Entwicklung persönlicher Beziehungen gerne lesen. Es handelt sich definitiv um keinen „klassischen“ Thriller, aber genau das hat ihn so interessant für mich gemacht; sicherlich nicht für jeden Geschmack, aber auf jeden Fall etwas, das man so noch nicht gelesen hat!
“Jane” (deren echter Name im ersten Teil herauskam, den ich jedoch aus Spoilergründen nicht verraten möchte) hat sich nach den Ereignissen des ersten Bands bei den Relikten eingefunden und ist fest entschlossen, den gefangenen Ward aus Lengard zu befreien und auch einen neu erweckten Sprecher zu retten, bevor ihre Gegner ihn schnappen. Doch nicht nur gestalten sich diese Pläne als schwierig umzusetzen, sondern werden auch dadurch erschwert, dass sie Dinge offenbaren, von denen Jane am liebsten wünschte, sie hätte sie nie erfahren …
Dieser zweite und abschließende Band der „Project Jane“-Dilogie stellt Jane noch mal vor ganz neue Herausforderungen, schafft es aber vor allem, sowohl die Handlung als auch die Charaktere so packend zu beschreiben, dass ich positiv überrascht darüber war. Im ersten Band gab es ein paar langatmige Szenen und ich konnte mich nicht mit vielen Charakteren identifizieren, doch hier im zweiten Band ist das Pacing sehr gut und die Charaktere bekommen genug Fokus, um sie lieb gewinnen zu können. Die einzige Ausnahme davon ist wohl Ward, weil man dessen wahres Ich hier leider noch weniger kennenlernt als im ersten Teil, sodass ich nach wie vor kein Fan von ihm bin.
Richtig gut umgesetzt waren die Twists. Im ersten Teil fand ich sie relativ vorhersehbar und nicht allzu überraschend, doch hier kommen unglaublich viele Dinge ans Licht, die mich absolut fassungslos zurückgelassen haben. Nur einen der vielen Twists mochte ich nicht, weil er einen meiner liebsten Charaktere betraf, doch der gesamte Rest war absolut hervorragend! Ich bin selbst nach dem Lesen des Buches immer noch baff darüber, wie viele Dinge mich unvorbereitet getroffen haben; Twists gehören definitiv zu Lynette Nonis Stärke!
Die Dilogie im Gesamten würde ich insgesamt als gut bezeichnen; ein nicht allzu starker erster Band, dafür aber ein umso stärkerer zweiter. Mit der Prison-Healer-Trilogie kann sie sich (verständlicherweise) nicht messen, sorgte aber trotzdem für ein cooles Leseerlebnis, das ich trotz der Schwächen letztendlich genossen habe. :)
Sie wird "Jane Doe" genannt. Seit zweieinhalb Jahren ist sie in einer Regierungseinrichtung eingesperrt. Tag für Tag erlebt sie denselben Ablauf, nie verlässt ein Wort ihre Lippen. Bis ihre Routine unerwartet durch ihren neuen Gutacher Ward auf den Kopf gestellt wird. Er ist freundlich zu ihr, taut langsam Janes Herz auf. Und schließlich findet sie heraus, was wirklich hinter der Macht ihrer Worte steckt - eine Fähigkeit, die die gesamte Welt verändern könnte ...
Da mir die Prison-Healer-Trilogie von Lynette Noni so gefallen hat, wollte ich unbedingt auch ihre zuvor geschriebene Dilogie lesen - und, wie zu erwarten, merkt man durchaus, dass die Autorin sich hier noch in ihrer Schreibentwicklung befand. Es gab so einige erinnerungswürdige, spannende Szenen, doch dafür auch einige langatmige. Hier im ersten Band konnten mir auch die Charaktere nur so halb ans Herz wachsen - ich habe durchaus einige (sehr) gemocht, hätte mir aber gerne gewünscht, noch mehr von ihnen zu lesen. Band 2 wird hier hoffentlich für mehr Charaktermomente sorgen.
Sehr überrascht war ich vom Charakter des Ward, weil er einem Charaktertyp entspricht, den ich nicht besonders mag (Stichwort: "Ich tat es, um dich zu beschützen"), weil hier eine große Diskrepanz zwischen Worten und Taten herrscht. Hier brauche ich definitiv mehr von ihm in Band 2, um ihn besser einschätzen zu können. (Derzeit sehe ich Jane eher mit einem anderen Charakter, obwohl mir bewusst ist, dass das nichts werden wird.)
Die Sprecherfähigkeiten waren dafür sehr cool. Sie entsprechen größtenteils bekannten Superkräften, aber dadurch, dass man sie mit der Sprache heraufbeschwört, gab Lynette Noni ihnen einen kreativen Touch.
Insofern werde ich im Anschluss gleich Band 2 lesen - und bin recht zuversichtlich, dass ein paar der erwähnten Schwächen dort wahrscheinlich ausgebügelt werden ;)
Ivy hat etwas Schreckliches mitangesehen und daraufhin ihr Gedächtnis verloren. Nun ist sie auf der Flucht - und auf der Suche nach sich selbst. Sie weiß, sie wird gejagt. Sie weiß, sie muss sich erinnern. Doch kehren ihre Erinnerungen nur bruchstückhaft zurück. Und währenddessen machen sich die Verfolger auf die Suche nach ihr: Niklas, Ivys (Ex-)Freund und dessen zwei Kollegen Marvin und Alan. Ivys Möglichkeiten sind eingeschränkt, denn alle drei gehören zur Polizei ...
Dieser Thriller ist mein erster von Monika Feth, doch kann ich bereits sagen, dass er sicher nicht mein letzter sein wird! Unglaublich spannend und mit einem flüssigen Schreibstil beschreibt die Autorin sowohl Ivys als auch Niklas' Situation, sodass ich sehr mit Ivy mitgefiebert und mich vor Niklas und Marvin gefürchtet habe. Ihre Sichtweisen zeigen gut auf, was für schreckliche Menschen sie sind, während Ivys Perspektive ihren gutmütigen Charakter hervorhebt.
Das Interessanteste ist wohl, dass in diesem Thriller noch nicht mal so viel passiert (speziell Niklas' und Marvins Sichtweisen bestanden zu etwa 90% aus der Frage, wo Ivy ist), aber es wurde mir dennoch nie langweilig, weil der spannende Schreibstil mich stets zum Weiterlesen angeregt hat. Zwar fand ich, dass Ivy ein wenig zu viel Glück hatte, wenn es darum ging, auf die genau richtigen Personen zu treffen, aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Leser*innen, die es nicht mögen, wenn ein Problem ein bisschen zu bequem gelöst wird, werden sich wahrscheinlich daran stören, doch ich konnte gut damit leben.
Die meisten Charaktere haben nicht viel Tiefe, dafür aber die Thematiken, mit denen Monika Feth sich beschäftigt. Ich fand es durchaus beeindruckend, wie mühevoll es ihr gelungen ist, eine spannende Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig auf einige wichtige gesellschaftliche Probleme eingeht!
Die wenigen Schwächen, die der Roman hat, kann ich persönlich verschmerzen, weil er seinen Hauptzweck mehr als erfüllt: Und zwar für gute, spannende Unterhaltung zu sorgen!
- Fake Facts
- Verschwörungstheorie
- Katharina Nocun
- Pia Lamberty
- Quadriga
- Sachbuch
- Verschwörungen
- Fake News
- Lügen
- Mythen
- Radikalisierung
Verschwörungen haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, obwohl sie selten mehr als aus Gerüchten und Lügen bestehen. Katharina Nocun und Pia Lamberty untersuchen in diesem Sachbuch, wie Verschwörungen entstehen, welche berühmten Verschwörungen es gibt und was man tun kann, um nicht in ihren Sog eingefangen zu werden.
Es war wirklich erschreckend, zu lesen, welche absurden Verschwörungen tatsächlich geglaubt werden. Die meisten waren menschenfeindlich und so offensichtlich falsch, dass ich kaum glauben konnte, dass es so viele Menschen gibt, die sie nicht näher hinterfragen. Klar, auf den ersten Blick ist es durchaus spaßig, sich über Verschwörungen zu informieren, aber die beiden Autorinnen zeigen gut auf, dass es in der Regel nicht beim Spaß bleibt.
Das einzige, was ich ein wenig kritisch fand, war der Appell der Autorinnen, bei Anekdoten-Erzählungen vorsichtig zu sein – denn, nun ja, sie selbst erzählen während dieses Sachbuchs auch viele Anekdoten, die nicht unbedingt für das größere Bild stehen. Hier hätte ich stärker verdeutlicht, welche Art von Anekdoten kritischer zu beleuchten sind und welche nicht. Denn natürlich braucht man Beispiele, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen, aber es ist genauso wichtig, darüber hinaus Faktenwissen zu haben und bei Umgang mit Verschwörungen die richtigen Fragen zu stellen. (Was die Autorinnen zum Glück tun, sollte das nicht klar geworden sein.)
Insgesamt gelingt es den Autorinnen letztendlich, aufzuzeigen, warum man Verschwörungen kritischer betrachten sollte und wie gefährlich es sein kann, wenn man es nicht tut. Gerade für diejenigen, die sich im „unsicheren“ Spektrum befinden, was den Glauben daran angeht, sollte die Lektüre Augen öffnend sein. Aber auch für diejenigen, die längst wissen, dass Verschwörungen nicht zu trauen ist, bietet dieses Sachbuch fundiertes Wissen darüber, wie sie überhaupt entstanden sind – und wie sie unsere Gesellschaft beeinflussen.
- Liebste Tochter
- Claire Douglas
- Penguin
- Thriller
- Frauen
- Familie
- Geheimnisse
- Vergangenheit
- Liebe
- Untersuchungen
Saffy ist ein wenig überrascht, als sie erfährt, dass ihre Großmutter Rose ein Anwesen besitzt, von dem weder sie noch ihre Mutter Lorna wussten. Zusammen mit ihrem Mann Tom zieht sie ein und die beiden fangen an, Haus und Garten zu renovieren. Ihr Entsetzen ist groß, als Bauarbeiter im Garten zwei vergrabene Leichen finden, einen Mann und eine Frau, die etwa zu der Zeit, als ihre Großmutter im Haus gelebt hat, gestorben sein müssen. Zusammen mit ihrer Mutter Lorna beginnt Saffy, Roses Geheimnisse aufzudecken – und damit auch ihre eigenen …
Am Anfang musste ich noch ein wenig in den Thriller reinkommen, doch dauerte es letztendlich nicht lange, bis ich mich in Saffys, Lornas und Roses Geschichte eingefunden hatte. Dadurch, dass wir die Erlebnisse aus Vergangenheit und Gegenwart aus der Sichtweise verschiedener Charaktere lesen, die jeweils ihre eigenen Untersuchungen anstellen und ihre eigenen Erfahrungen machen, baute sich die Handlung wie ein Puzzle vor mir auf – erst langsam, bis dann mehr und mehr Mysterien zueinander fanden. Diese Schreibweise hat mir durchaus gefallen, sorgte jedoch auch dafür, dass der Beginn des Thrillers eher ruhig abläuft; ist man jedoch einmal drin, fiebert man (zumindest in meinem Fall) bis zum Ende mit.
Von allen drei Frauen bekommt Rose am meisten Aufmerksamkeit, weil es letztendlich ihre Geschichte ist. Zwar bekommen auch die anderen Männer und Frauen des Romans ihre Zeit, zu scheinen, doch Roses Geschichte war diejenige, die mich am meisten packte. Nur bezüglich des Titels kommen einige Fragen auf – bei dem Untertitel „Du lügst so gut wie ich“ erwartet man natürlich, dass sowohl eine Mutter als auch eine Tochter ein Geheimnis haben wird, aber das war zu meiner Überraschung nicht der Fall.
Letztendlich gefiel mir vor allem die Struktur des Thrillers sehr gut, weil ich ein Fan von Geschichten bin, die uns verschiedene Puzzlestücke in die Hand geben, um sie dann nach und nach zusammenzufügen. Der Spannungsfaktor ist deshalb nicht der größte, sondern eher das allgemeine Interesse, die Geheimnisse dieser Familie zu lüften. Deshalb ist der Thriller gut für diejenigen geeignet, die gerne Mysterien lösen, aber nicht so gut für die, die den Fokus auf die Spannung legen. Mir hat er auf jeden Fall gefallen!
- Der Weg zum Licht
- Twisted Tales
- Herkules
- Disney
- Jen Calonita
- Carlsen
- Kinderbuch
- Abenteuer
- Vergangenheit
- Liebe
- Hindernisse
- Wahrheiten
Megara und Herkules haben die Ereignisse des Films frisch hinter sich, doch Zeus ist überhaupt nicht begeistert darüber, dass sein Göttersohn mit einer Sterblichen zusammen sein will und verbietet den beiden ihre Beziehung. Hera möchte ihnen jedoch eine Chance geben und bietet Meg an, zur Göttin zu werden, wenn sie sich dafür mit ihren Gefühlen für Herkules und ihrer Verganhenheit auseinandersetzt. Allerdings hat Meg für Heras Prüfungen nur zehn Tage Zeit ...
Dieser "Twisted Tales"-Roman hat einen irreführenden Untertitel, weil es gar nicht darum geht, was passiert, nachdem Meg eine griechische Göttin wird, sondern um den Weg dahin. Die Herausforderungen, denen Meg sich dabei stellen muss, haben mir sehr gefallen; wir lernen sie und ihre Vergangenheit um einiges besser kennen, wozu auch ihre Mutter und ihr Exfreund gehören. Hier fand ist es sehr schön, dass Jen Calonita die Charaktere als sympathische, teils fehlerhafte Figuren beschrieben hat, weil sie mir auf diese Weise erst recht ans Herz gewachsen sind. Tatsächlich fand ich die größtenteils für den Roman erfundenen Charaktere besser als die bereits im Film etablierten!
Womit wir wohl bei den kleinen, doch trotzdem nennenswerten Schwächen des Romans wären. Zum Beispiel, dass Herkules selbst leider nicht allzu oft vorkommt und Megs Zweifel bezüglich einer "Liebe für die Ewigkeit" nur in der ersten Hälfte eine Rolle spielen. Hades war dafür genau wie im Film ein charmanter Antagonist und ich habe die Szenen mit ihm sehr genossen.
Insofern finde ich, dass es sich bei diesem Roman um einen würdigen Band der "Twisted Tales"-Reihe handelt, weil er zwar ein paar Schwächen hat, doch Megs Geschichte dafür umso besser umsetzt. Für Disney-Fans auf jeden Fall ein Muss!
Eddie Flynn hat schon viele schwierige Fälle gelöst, doch als er den Fall David Child übernehmen soll, kommt selbst er an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Denn Eddie glaubt fest daran, dass sein Mandant unschuldig ist – nur sprechen die Beweise definitiv dagegen. Dazu kommt, dass das FBI ihn dazu zwingen will, David Child ein Schuldeingeständnis zu entlocken. Kooperiert er nicht, wird stattdessen seine Frau Christine, die unwissentlich ein brisantes Dokument unterzeichnet hat, lebenslang ins Gefängnis kommen …
Schon die vorher übersetzten Eddie-Flynn-Fälle mochte ich sehr, sodass es keine Überraschung für mich war, dass auch „Gegen alle Regeln“ mich begeistern konnte. Er ist sehr spannend geschrieben, sodass man aufgrund der kurzen Kapitel, die oft in einem Mini-Cliffhanger enden, angeregt ist, weiterzulesen. Zudem sorgt er aufgrund der Art und Weise, wie neue Beweise auftauchen und dem Fall eine andere Bedeutung verleihen, dafür, dass man stets mitfiebert, vor allem bei den Szenen im Gerichtssaal. Steve Cavanagh versteht es wirklich meisterhaft, die wichtigsten Informationen an den passenden Stellen zu offenbaren!
Nur Christines Rolle hätte ich gerne noch ausführlicher gesehen, denn im Grunde ist es für die Handlung selbst nicht SO relevant, dass ihre Freiheit ebenfalls auf dem Spiel steht. Eddie beschließt nämlich sehr schnell, sowohl für sie als auch für David Child zu kämpfen, was das Ultimatum deutlich abgeschwächt hat. Zwar sorgt dieser Handlungsaspekt durchaus für spannende Szenen, aber allzu notwendig fand ich ihn wie gesagt nicht.
Schön ist, dass Steve Cavanagh, der selbst Rechtsanwalt war, sein Wissen auch in diesem Roman einbaut. Ich finde es einfach faszinierend, all die großen und kleinen Details zu erfahren, die bei einem Prozess eine Rolle spielen könnten. Das war definitiv ein Bonuspunkt!
Insgesamt also ein unglaublich spannender Thriller, der einen in Atem hält und zum Weiterlesen anregt!
- Sorry
- Ich habe es nur
- für dich getan
- Bianca Iosivoni
- Roman
- Young Adult
- Romanze
- Liebe
- Toxische Beziehungen
- Sensible Themen
- Spannung
Als Robyn herausfindet, dass ihr Exfreund Julian als vermisst gemeldet wurde, ist sie vor allem eins: Erleichtert. Ihre Beziehung mag gut angefangen haben, hat aber in einem Albtraum geendet. Viel lieber genießt sie die Anwesenheit ihres besten Freundes Cooper, in den sie insgeheim verliebt ist. Doch je mehr sie nachforscht, was mit Julian passiert ist, desto mehr kommen bei ihr Fragen und Zweifel auf: Könnte es sein, dass Julian sich umgebracht hat? Dass Cooper ihn tötete? Oder dass sie selbst es war? Und wem kann sie überhaupt noch vertrauen?
Dieser Roman war eine positive Überraschung für mich, weil Bianca Iosivoni die ernsten Themen, die er behandelt, tatsächlich realistisch beschreibt, anstatt sie (wie manch andere Romane) zu romantisieren. Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich halb das Gegenteil befürchtet hatte und deshalb erleichtert war, einen sensiblen Umgang mit diesen Themen zu lesen.
Dazu kommt, dass auch der Schreibstil sehr angenehm zu lesen ist und die Autorin beide Teile der Geschichte – Vergangenheit und Gegenwart – gut miteinander kombiniert. Nur die Twists, die in der Kurzbeschreibung angekündigt sind, haben mir ein wenig gefehlt – es ist nichts passiert, was ich nicht erwartet hätte und selbst der Twist, der wohl als der überraschendste angesehen werden kann, war einer, den ich dank der subtilen Hinweise, die die Autorin eingestreut hat, bereits geahnt habe. Wobei ich das nicht per se schlecht finde – tatsächlich fand ich die Art und Weise, wie die Autorin die Hinweise eingebaut hat, sehr gut gelöst. Nur liegt der Fokus eindeutig auf Robyns Beziehungen und nicht auf unerwarteten Twists.
Das Finale war definitiv der spannendste Teil der Geschichte, aber insgesamt ist diese kein Thriller, sondern allgemein ein packender Roman, der toxische Beziehungen als genau das aufzeigt, was sie sind: Toxisch. Und der gleichzeitig ein Beispiel dafür gibt, wie eine richtige Beziehung aussehen sollte. Insofern gibt es aufgrund der gut umgesetzten Thematik eine Empfehlung von mir!
Prometheus ist auf der Flucht – vor der Polizei, vor seiner Familie, aber vor allem vor sich selbst. Seit dem Tod seines besten Freundes Jakob wird er von massiven Schuldgefühlen geplagt und möchte am liebsten selbst sterben. Bis er auf Helle und Aslaug trifft. Sie leben nahezu abgeschottet vom Rest der Welt, zusammen mit ihren Pferden, und nehmen Prometheus bei sich auf. Doch so sehr Prometheus auch vergessen will, was passiert ist, wird er sich seiner Verantwortung nicht ewig entziehen können …
Nachdem mir der „Marianengraben“ so gefallen hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich „Der Mauersegler“ lesen würde. Und obwohl ich sagen kann, dass ich den „Marianengraben“ ein wenig mehr mochte, war ich dennoch berührt von der Geschichte, die Jasmin Schreiber hier in „Der Mauersegler“ erzählte!
Sowohl die Freundschaft zwischen Prometheus und Jakob als auch seine Zeit bei Helle und Aslaug bekommen genügend Momente, die deutlich machen, wie sehr Prometheus gehofft, gelitten und geträumt hat. Die Übergänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren sehr gelungen, wobei ich vor allem mit der Vergangenheit mitgefiebert habe, weil es so war, als würde man einem Zug beim Entgleisen zusehen – obwohl von Anfang an klar ist, was passieren wird (bzw. passiert ist), hatte ich trotzdem unglaubliche Angst, dabei zuzusehen.
Besonders gut war Prometheus' Gefühlswelt umgesetzt, wobei ich Jasmin Schreiber ein großes Lob dafür aussprechen muss, dass sie ihrem Protagonisten tatsächlich eine direkte Schuld an Jakobs Tod gegeben hat. In vielen anderen Geschichten, in denen sich die Protagonisten schuldig für den Tod einer geliebten Person fühlen, sind sie in der Regel nur indirekt Schuld daran (und manchmal überhaupt nicht), doch hier ist Jasmin Schreiber das Risiko eingegangen, Prometheus zwar gute Absichten, aber definitiv die Schuld an Jakobs Tod zu geben. Das fand ich um einiges effektiver als die populäre Alternative der Protagonisten, die sich zwar schuldig fühlen, es in Wirklichkeit aber nicht sind.
Die einzige Kritik, die ich habe, ist, dass die Gegenwart mit Helle und Aslaug zwar einige wertvolle Momente hatte, aber manchmal langsam zu lesen war. Deshalb gebe ich insgesamt dem „Marianengraben“ den Vorzug, bin aber trotzdem sehr begeistert davon, wie Jasmin Schreiber hier die Themen Tod und Schuld umgesetzt hat!
Hellea, genannt Hell, wollte eigentlich nur gemütlich Urlaub in Schweden machen. Zusammen mit ihren Freunden geht sie wandern, wird währenddessen jedoch immer wieder von Hitzeanfällen und Wutausbrüchen heimgesucht. Eine alte Frau namens Astryd sagt ihr, wo sie Hilfe finden kann – inmitten der Wälder, wo sie und andere Frauen die ihr eigene Magie trainieren. Als Hell auf diesen Ort trifft, ist sie sofort fasziniert – nicht nur von dem Leben, das diese Frauen führen, sondern auch von der jungen Majvie, mit der sie sich sofort verbunden fühlt …
Bei diesem Roman war ich mir zunächst lange nicht sicher, was ich von ihm halten sollte, weil er mir zuerst zu einseitig erzählt schien und sich die Handlung manchmal ein wenig gezogen hat. Zudem fand ich es sehr irritierend, wie Hell auf diesen magischen, fast sektengleichen Ort in der Mitte der Wälder trifft und einfach beschließt, ihre Freunde zurückzulassen und dort zu bleiben – ohne sich zu wundern, wie merkwürdig das Leben der Frauen eigentlich ist. Stattdessen akzeptiert sie ihre neue Realität so schnell, dass ich richtig aus der Geschichte gezogen wurde, weil ich ihr Verhalten so unrealistisch fand. (Die Zeit, die sie bis dahin mit ihren Freunden verbringt, fand ich insgesamt tatsächlich interessanter.)
Doch habe ich trotzdem weitergelesen und wurde für meine Mühen belohnt: Zunächst liest sich die Beziehung zwischen Hell und Majvie sehr süß. Aber noch besser war die Art und Weise, die Lina Frisch mit den ernsten Themen umgegangen ist, die ihr Roman enthält: Die Gewalt gegen Frauen, die Gefühle, für die diese verurteilt werden und die Frage, inwiefern eine von Frauen dominierte Gesellschaft besser oder schlechter wäre – wobei es die Twists sind, die die Geschichte so besonders machen. Ich hatte wirklich Angst, dass wir eine einseitige Sichtweise von Männern und Frauen bekommen, aber zum Glück sorgte Lina Frisch dafür, dass alle Themen gleichwertig und sensibel behandelt wurden.
Insofern ist das ein Roman, den man zu Ende lesen muss, um ihn wirklich wertschätzen zu können – was bei der recht langsamen Mitte leider nicht einfach ist, sich letztendlich aber lohnt. Man braucht nur ein wenig Durchhaltevermögen!
- Die Sekunde zwischen
- dir und mir
- Emma Steele
- Droemer Knaur
- Belletristik
- Liebe
- Zeitsprünge
- Erinnerungen
- Geheimnisse
- Nahtoderfahrung
Nach acht Monaten der Trennung ist Robbie überglücklich, seine große Liebe Jenn wieder zurück zu haben. Sie fahren zusammen im Auto, bereit, noch mal neu anzufangen. Doch dann dreht Jenn sich zu ihm um und sagt: „Ich muss dir etwas sagen.“ Doch bevor sie sich erklären kann, kollidiert ein Lkw mit ihrem Auto – und Robbie wird unerwarteterweise in Jenns Erinnerungen geworfen. Hier hat er die Möglichkeit, herauszufinden, was Jenn ihm sagen wollte – und wie er sie retten kann. Doch zum ersten Mal kann er auch ihre Beziehung mit ihren Augen sehen, was ihm umso deutlicher macht, dass er sich ändern muss, wenn sie erhalten bleiben soll …
Dieser Roman war eine positive Überraschung für mich, weil die Handlung mich zwar sehr angesprochen hat, ich aber unsicher war, wie wohl die Umsetzung sein würde. Tatsächlich musste ich mich in die ersten fünfzig, sechzig Seiten erst einmal einlesen, weil das Springen zwischen den Erinnerungen zunächst ein wenig verwirrend war. Doch zum Glück gewöhnte ich mich schnell daran, sodass es mir danach umso leichter fiel, mich in Robbies und Jenns Geschichte fallen zu lassen. Besonders faszinierend fand ich, wie Robbie dabei stets versucht, Jenns Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, in der Hoffnung, sie so zum Aufwachen zu animieren; diese Schwebe zwischen Wirklichkeit und Fiktion hat mir sehr gefallen!
Die verschiedenen Erinnerungen waren allesamt interessant zu lesen, weil sie einen hervorragenden Überblick über die beiden Hauptcharaktere und deren Beziehung geben. Am interessantesten ist es natürlich, bezüglich Jenns Geheimnisses mitzufiebern, wobei ich hier sehr froh war, dass es tatsächlich ein überraschendes Geheimnis war, mit dem ich nicht gerechnet habe – und ich habe mit so einigem gerechnet!
Das Ende war dafür umso leichter zu erraten, aber mein persönliches Lesevergnügen wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Ich liebe solche Geschichten einfach, in dem Erinnerungen im Zentrum stehen, weil sie zeigen, dass der Weg genauso wichtig ist wie das Ziel. In diesem Fall hat mir auf jeden Fall beides gefallen!
Ich glaube, die einzige Kritik, die ich habe, ist, dass die Nebencharaktere zwar wichtig genug sind, um in Erinnerung zu bleiben, ich aber gerne noch mehr von ihnen gelesen hätte; es ist schwer zu beschreiben, weil sie wie gesagt oft und regelmäßig genug auftauchen, ich aber trotzdem das Gefühl hatte, sie nicht so ausführlich kennengelernt zu haben, wie es möglich gewesen wäre. Allerdings ist das im Anbetracht all dessen, was mir sehr gut gefallen hat, wirklich eine kleinliche Kritik ;)
Sehr empfehlenswert für alle, die solche Geschichten genauso sehr lieben wie ich!
Ria und Selena leben in unserer modernen Welt, allerdings mit einem Twist: Es gibt Traumgänger, die selbst nicht träumen, aber dafür in die Träume anderer Menschen tauchen können. Die Traumunion sorgt dafür, dass in den Träumen alles unter Kontrolle bleibt. Bisher waren alle Traumgänger ausnahmslos Männer, so dass es allgemein anerkannt ist, dass Frauen keine Traumgänger werden können. Doch Ria und Selena sind anders. Während Ria von einem Mitglied der Traumunion gefunden und als erste weibliche Traumgängerin bekannt wird, kommt Selena durch eine andere Traumgängerin in Kontakt mit einem Freund ihres Vaters, der gegen die Traumunion kämpft …
Was diesem Roman wirklich wunderbar gelingt, ist, beide Seiten des Konflikts gleichberechtigt darzustellen. Den ganzen Roman über war ich hin und her gerissen zwischen der Traumunion und ihren Gegnern, weil beide Fraktionen großes Misstrauen in mir weckten, aber auch Menschen zu ihren Reihen zählten, die mir sympathisch waren. Dazu gehören natürlich vor allem die beiden Protagonistinnen, Ria und Selena. Es war einer der wenigen Fälle, wo ich mich am Ende letztendlich nicht entscheiden konnte, wen ich mehr mag, weil beide so großartig charakterisiert waren.
Bei den Nebencharakteren fällt mir das schon einfacher: Yunus Dede (derjenige, der zuerst auf Ria aufmerksam wird) war mit Abstand mein Lieblingscharakter unter den Nebencharakteren, wobei ich Mo (die Traumgängerin, die Selena mit dem Freund ihres Vaters bekannt macht) auch echt großartig fand. Davon abgesehen gibt es leider keine nennenswerten Nebencharaktere, die mir besonders sympathisch gewesen wären, aber diese vier haben das mehr als wett gemacht.
Faszinierend ist auch die Handlung, weil sowohl Ria als auch Selena ihren eigenen Handlungsstrang erleben, der nur grob mit dem Handlungsstrang der anderen Protagonistin zusammenhängt. So bekommt man als Leser/in einen guten Überblick über alle relevanten Geschehnisse und ihre Zusammenhänge. Sowohl Rias als auch Selenas „Ausbildung“ war interessant zu lesen, weil das Wissen, das sie sammeln, sich sehr gut ergänzt.
Vom Schreibstil her war die Geschichte ebenfalls angenehm, sodass die einzige ernste Kritik, die ich habe, das „Warum?“ bezüglich der fehlenden Traumgängerinnen betrifft. Mir wurde einfach nicht klar, warum genau von der Traumunion geheim gehalten wurde, dass auch Frauen Traumgänger sein können. Mal davon abgesehen, dass das „Wie?“ sich diesbezüglich ebenfalls als schwierig erweisen sollte, gab es einfach keinen nachvollziehbaren Grund, das zu tun. Vor allem im einundzwanzigsten Jahrhundert, wo zwar nicht gerade vollkommene Gleichberechtigung herrscht, aber mehr als genug Möglichkeiten, die Existenz weiblicher Traumgänger bekannt zu machen. Das war meiner Meinung nach die einzige Logiklücke in der Handlung, weil die Geschichte auch ohne diese künstliche Einschränkung problemlos funktioniert hätte.
Trotzdem handelt es sich um einen angenehmen Fantasyroman, den ich persönlich sehr gemocht habe!