22 Bahnen
208 Seiten

Für Lesetagebuch-Verhältnisse ist dieses Buch schon viral, darum wollte ich das Hörbuch aus der VÖBB ausleihen: 191 Leute vor mir in der Warteschlange. Offenbar nicht nur viral im Lesetagebuch! (Habe es dann normal auf Audible gekauft.)

Ich fand es nicht schlecht und habe es gerne gehört, aber fand es weniger gut als ich erwartet hatte. Zwischen vielen guten Abschnitten gab es immer mal wieder Deutsches-Buch-Cringe, Coming-of-Age-Cringe und Kleinstadt-Cringe, der mich aus der Konzentration gerissen hat. Vielleicht ist es auch etwas zu sehr ein Buch für alle, und nicht so richtig ein Buch für mich. (Windstärke 17 hole ich mir wahrscheinlich trotzdem.)

The Complete Calvin and Hobbes – Volume 2
351 Seiten

Aah, Calvin und Hobbes ist so gut! Wie hat er das gemacht?

Einziges Problem, wenn man so viele am Stück liest: Man bekommt das ungute Gefühl, Calvin wäre in einer Zeitschleife gefangen, wo er jedes Jahr wieder in die erste Klasse kommt. Auf ewig gezwungen, Subtraktion nicht zu verstehen und im Sommer mit den Eltern campen zu fahren. Ein schreckliches Schicksal, aber immerhin hat er einen coolen Tiger!

Under the Dome
1088 Seiten

Dieses Buch ist so gut! Auf der ersten Seite legt Stephen King einen großen Stein auf das Gaspedal und ruft „Halt dich gut fest, wir stoppen erst wieder auf der letzten Seite!“

Ich mochte, wie viele Stränge es gab, wie viele (durch Raúl Esparza großartig unterscheidbar gelesene) Figuren es gab, und wie die Geschichte sich so kompliziert entwickelt hat. Außerdem mochte ich, wie plausibel die Auswirkungen klangen. (In der Authors Note am Ende dankt Stephen King auch Russ Dorr, der wohl den Großteil der wissenschaftlichen Recherche erledigt hat.)