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Bücherregal lädt …
The Last Werewolf
 346 Seiten
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Das Buch habe ich Ende Mai angefangen, etwa zur Hälfte auf zwei langen Zugfahrten gelesen, und dann lag es mehr oder weniger unberührt herum.

Glen Duncan schafft es nicht so richtig, eine berührende Story über den letzten lebenden Werwolf zu erzählen, der nach 200 Jahren keine Lust mehr aufs Überleben hat und darum … logischerweise einen Haufen Kram macht, der ihn am Leben hält, nur eben, dass er dabei unglücklich Tagebuch schreibt.

Die Namen der dutzenden Nebenfiguren verwaschen miteinander, Frauen sind eher nur so Mittel zum Zweck und die Hauptfigur ist so ein schnöseliger Nihilist, dass man selbst gar keine Lust hat, weiterzuleben.

Als Beweisstück präsentiere ich noch dieses Zitat:

Iowa. Nebraska. Wyoming. Utah. […] Here the main performance is still planetary, a lumbering introspective working-out of masses and pressures yielding huge accidents of beauty.

It Doesn't Have to Be Crazy at Work
 240 Seiten
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Es ist ein bisschen schwer, eine Bewertung für dieses Buch zu verteilen (darum einfach blind fünf Sterne gegeben):

Die meisten angesprochenen Themen kennt man, wenn man regelmäßig den Basecamp Blog Signal v. Noise liest oder den Rework Podcast hört – Mache ich beides.

Der Schreibstil ist, wie bei allen Basecamp Büchern informell, kurz gehalten und nimmt kein Blatt vor den Mund. Das hilft auch dabei, dass man das Buch sehr schnell durchlesen kann.

Viele der angesprochenen Sachen werden zum Glück bei meiner aktuellen Arbeit schon gut umgesetzt, aber bei vielen Sachen nickte ich und markierte Passagen und schickte Fotos des Textes an Freunde, weil doch viele gute Ansätze und Vorschläge drin stecken.

Das ist für mich auch die Stärke des Buchs: Es ist eine Sammlung von sehr vielen Ideen und Vorschlägen, aus denen man selbst etwas für die eigene Firma mitnehmen soll. Es sind keine fertigen Erklärungen und durchgeplante Handlungen, aber dieser Schubs in die richtige Richtung reicht ja vielleicht schon aus.