Bücherregal lädt …
– The Hunter
 497 Seiten

Im zweiten Teil der Bücher um Cal Hooper sind alle Figuren so sehr damit beschäftigt, 4D-Schach zu spielen, dass gar kein Platz mehr für eine interessante Handlung ist. Ich wünschte, mir hätte es besser gefallen, aber nur dreihundert Mal „Hier? Bei uns im Dorf? Hehe, hier laufen Sachen … ein bisschen anders.“ zu sagen ist noch keine Spannungskurve.

– The Reverse Centaur’s Guide to Life After AI
 240 Seiten

Was ich an Doctorow auch schon bei „Enshittification“ gut fand, ist sein Fokus auf Arbeiter*innenschaft und Ausbeutung. Das diskutiert er auch in diesem Buch wieder gut.

Ganz am Ende hat er mich etwas verloren, als er argumentiert hat, dass Chatbots als „Psychotherapeut*innen“ vielleicht doch okay sind, solange sie lokal laufen – ich persönlich denke, der KI-Psychose ist es egal, ob die schmilzende GPU in meinem eigenen Laptop steckt.

– The Stranger Times
 464 Seiten

Fand ich leider nur so mittel, kam mir vor wie ein relativ generisches, gezwungen lustiges Urban Fantasy Buch. Ich hatte das Gefühl, der Autor wäre gerne etwas mehr wie Terry Pratchett, aber das ist nicht so erfolgreich, wenn ich nur jedes Mal „Ah, sowas hätte Terry Pratchett vielleicht auch geschrieben, nur besser“ denke.

Der Sprecher des Hörbuchs hat mich leider sehr genervt, aber dann war ich schon 1,5 Stunden tief drin und wollte nicht mehr abbrechen.