Bücherregal lädt …
Operation Mincemeat
432 Seiten

Was für eine tolle Geschichte!

Vor etwas über einem Jahr hatte Clara gefragt, ob wir uns das Musical „Operation Mincemeat“ anschauen wollen, wenn wir nach London fahren. Das haben wir gemacht, und ich fand es mega gut.

Seitdem habe ich das Cast Recording ungefähr 3000 Mal gehört, Ewen Montagues eigenes Buch darüber gelesen, neue Tickets für das Musical gekauft (wichtiger Teil des nächsten London-Aufenthalts!), und jetzt auch dieses Buch angehört.

Ich fand gut, wie ausführlich Ben Macintyre alles erklärt, wie viele Hintergrundinformationen er hat, und wie er den Fokus auf die vielen Menschen richtet, die mit der Operation zu tun hatten. Außerdem war ich bei jeder neuen Wendung fasziniert davon, wie nah das Musical an der echten Geschichte geblieben ist. (Wenn ich irgendwo künstlerische Freiheit erlauben würde, dann ja wohl einem Musical.)

Jetzt bin ich jedenfalls umso vorfreudiger, das Musical noch mal zu sehen.

Octopus Pie (Volume 1)
267 Seiten

Octopus Pie war immer schon einer meiner liebsten Webcomics. Der Stil hat mir super gefallen (vermutlich auch wegen gewisser Scott Pilgrim-Überschneidungen), und es wirkte wie ein cooler Underground Hit, von dem nicht so viele Leute wissen – wobei man das vermutlich ohnehin über alle Webcomics sagen kann.

2023 kam dann die Gesamtausgabe als Boxset, das ich dann über irgendwelche Umwege in den Niederlanden bestellen musste. Ich würde sagen, die allerersten paar Stories hier im ersten Buch waren noch etwas holperig, aber Meredith Gran findet schnell einen guten Rhythmus.

(Den ganzen Comic kann man auch nach wie vor auf octopuspie.com nachlesen.)

Bad Dreams in the Night
252 Seiten

Auf meinem Lesestapel liegen noch viele Comics und Graphic Novels, durch die ich mich dieses Jahr endlich mal durcharbeiten will. Hier also, zuerst: Bad Dreams in the Night, das mir vor ein paar Monaten mal ausgeliehen wurde. War mir leider bei weitem nicht gruselig genug. Ich bin auch kein großer Adam Ellis-Fan, irgendwie gefällt mir sein Stil nicht und alle seine Figuren sehen genau gleich aus.

Tidy First?
125 Seiten

Ein gutes, kurzes Buch über kleine Refactorings und die Abwägungen außenrum. Ich mag, dass Kent Beck mit einem groben „Leute, wir sind alle erwachsen“ an die Sache rangeht. Warum genau er seine Leser aber die ganze Zeit als „Geeks“ bezeichnen muss, verstehe ich immer noch nicht.