– Yesteryear
 464 Seiten

I really enjoyed that. Thought the premise sounded a bit corny but the writing was good, had some cool stylistic elements. The story never felt too obvious or on the nose and really went places.

– Habe ich dir schon erzählt -
 168 Seiten

Ich hab einmal, im zarten Alter von 14 muss es gewesen sein, ein Buch von Sibylle Berg gelesen, mit Kurzgeschichten und ich dachte ich werde nie wieder lachen können, wie kann man so düstertraurig mich in die tiefsten Tiefen der Melancholie ziehen?! Und ich schwor mir selbst, um meine Lebensfreude, um die es damals pubertätsbedingt (u.a.) ohnehin nicht allzu gut bestellt war, nicht unnötig zu strapazieren, N-I-E-W-I-E-D-E-R im Leben ein Buch von Frau Berg zu lesen. Die Tage vergingen und todesmutig habe ich dann dieses hier doch gelesen und kann sagen - es war nicht so schlimm wie damals. Jetzt wär ja mal spannend oben besagtes noch einmal zu überprüfen mit gereiftem Blick... aber vielleicht auch lieber nicht, ich habs echt in übler Erinnerung, außerdem ist jetzt Herbst, vielleicht schaffe ich das mal in einem mutigen Moment an einem strahlenden Sommertag am Strand mit Eis. Aber zurück zum Buch, fesselnd geschrieben! Eine üble Wendung, ohje das war ganz gruselig und ganz frei von Melancholie die ganze Sache auch nicht, aber durchaus in verdaulicher Dosis. Und genaugenommen ist das ja sogar eine Liebesgeschichte! Und in meiner AUsgabe gabs auch noch sehr schöne Illustrationen und Collagen:)

– Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß
 232 Seiten

Lange verbrachte ich jeden Tag auf der Website der Stadtbibliothek und gab vergeblich auf webopac den Titel dieses Buches ein, immer waren alle Artikel entliehen (ein Qualitätsmerkmal!). Nun nach einem Jahr Wartezeit, konnte ich es endlich schnappen in der kurzen Unachtsamkeit der anderen Interessierten, stand es vermutlich nur für die Zeitspanne von wenigen Minuten im Regal. Und ich kann sagen, das warten hat sich gelohnt! Sehr traurig und bedrückend, richtig gut geschrieben, ich bringe es schnell zurück zur Bibliothek, damit noch möglichst viele Leute in den Genuss (passt eigentlich nicht zum Inhalt, also ich meine wie es geschrieben ist) dieses Buches kommen.

PS: Amelie, huhuuu! Endlich können wir uns darüber unterhalten!!!

– Heimsuchung
 192 Seiten

Ich als geneigte Leserin von YouTube-Kommentaren, fühlte mich erhaben-erwachsen, als ich unter dem Trailer zu ebenjener Verfilmung von den Leiden gequälter junger Seelen las, die dieses Buch im Unterricht lesen MUSSTEEEEN und dann wars auch noch Teil der Abiturprüfung oder der BLF (falls es das heutzutage überhaupt noch gibt). Sie waren so gequält, das bloße Sehen des Trailers versetzte sie in üble Zustände, ich dachte mir, "Pah! Ich bin ein freies Vögelchen, mich zwingt niemand mehr Bücher zu lesen, ich will mal sehen, mit was sich die Jugend herumschlagen muss und ob es wirklich so übel ist?! Ich bin ultraerwachsen B-)." Gesagt getan, ein feines Buch finde ich, eine schöne Sache, der Gedanke, was an einem Ort alles geschieht mit allen Leuten über die Zeiten hinweg. Nie fühlte ich mich freier und erhabener beim Lesen eines Buches... Die sollen sich mal nicht so haben, man kann wirklich schlimmeres lesen müssen...

– The Reverse Centaur’s Guide to Life After AI
 240 Seiten

Manche Aspekte fand ich gut an dem Buch, aber bei manchen bin ich auch nicht mitgegangen. Was ich gut fand, war der Abschnitt über AI in der medizinischen Diagnostik. Ich dachte eigentlich immer, dass das wenigstens ein guter Anwendungsfall ist. Aber Cory hat gut erklärt, warum AI nicht mal da gut eingesetzt ist. Wäre ja auch zu schön gewesen! Auch die Erklärungen zu Copyright und der AI Bubble fand ich interessant. Der Abschnitt zu AI „Art“ hat mich allerdings nicht überzeugt und ich war auch ehrlich gesagt enttäuscht von seinen Aussagen, dass es ja schon cool sei, mit AI Bilder für eine D&D Kampagne zu generieren … Und auch mit seiner Meinung zu AI „Therapists“ macht er es sich irgendwie zu einfach, finde ich. Da gibt es Bücher, die das besser diskutieren und umfangreicher darlegen, warum das beides keine so gute Idee ist.

– Yesteryear
 464 Seiten

Eigentlich mag ich keine Bücher mit unsympathischen Protagonisten aber Nathalie ist der personifizierte Autounfall, ich konnte einfach nicht weggucken. Das Buch hatte einige Längen, war insgesamt aber sehr gut strukturiert und der Twist war wirklich gut gemacht.

– The Other Bennet Sister
 626 Seiten

Lose Gedanken, die ich beim Hören dieses Buches hatte: Fanfiction is crazy. This one made Mr. Collins a sensible man // Fuck Charlotte Lucas // Rip Mary you would have loved tumblr // Hat sie eiskalt die beste line aus Emma und die Plot device von Stolz & Vorurteil geklaut // very cute tho // werde die Serie direkt nochmal rewatchen

– Overnight
 398 Seiten

Ein Buch, das sich mit der Nacht auseinandersetzt. In verschiedenen Kapiteln geht es um Menschen, die nachts arbeiten, und was ihre speziellen Jobs ausmacht (Richards begleitet zum Beispiel Arbeiter*innen auf einer Fähre, in einem Zug, im Krankenhaus, in einer Bäckerei …) aber nicht nur. Es geht auch generell darum, was die Nacht ausmacht. Alles in allem war es sehr interessant und berührend, ich habe das Buch sehr gerne gelesen.