Erinnert mich daran, wenn ich von meinen beiden Trustfunds eine Wohnung in New York und ein Haus auf Martha’s Vineyard kaufe, beide nur auf meinen Namen eingetragen zu lassen.
Konnte ich nicht weglegen, habe es an einem Tag gelesen! Die Gedanken der Protagonistin werden mich noch lange begleiten
I really enjoyed that. Thought the premise sounded a bit corny but the writing was good, had some cool stylistic elements. The story never felt too obvious or on the nose and really went places.
Ich hab einmal, im zarten Alter von 14 muss es gewesen sein, ein Buch von Sibylle Berg gelesen, mit Kurzgeschichten und ich dachte ich werde nie wieder lachen können, wie kann man so düstertraurig mich in die tiefsten Tiefen der Melancholie ziehen?! Und ich schwor mir selbst, um meine Lebensfreude, um die es damals pubertätsbedingt (u.a.) ohnehin nicht allzu gut bestellt war, nicht unnötig zu strapazieren, N-I-E-W-I-E-D-E-R im Leben ein Buch von Frau Berg zu lesen. Die Tage vergingen und todesmutig habe ich dann dieses hier doch gelesen und kann sagen - es war nicht so schlimm wie damals. Jetzt wär ja mal spannend oben besagtes noch einmal zu überprüfen mit gereiftem Blick... aber vielleicht auch lieber nicht, ich habs echt in übler Erinnerung, außerdem ist jetzt Herbst, vielleicht schaffe ich das mal in einem mutigen Moment an einem strahlenden Sommertag am Strand mit Eis. Aber zurück zum Buch, fesselnd geschrieben! Eine üble Wendung, ohje das war ganz gruselig und ganz frei von Melancholie die ganze Sache auch nicht, aber durchaus in verdaulicher Dosis. Und genaugenommen ist das ja sogar eine Liebesgeschichte! Und in meiner AUsgabe gabs auch noch sehr schöne Illustrationen und Collagen:)
Lange verbrachte ich jeden Tag auf der Website der Stadtbibliothek und gab vergeblich auf webopac den Titel dieses Buches ein, immer waren alle Artikel entliehen (ein Qualitätsmerkmal!). Nun nach einem Jahr Wartezeit, konnte ich es endlich schnappen in der kurzen Unachtsamkeit der anderen Interessierten, stand es vermutlich nur für die Zeitspanne von wenigen Minuten im Regal. Und ich kann sagen, das warten hat sich gelohnt! Sehr traurig und bedrückend, richtig gut geschrieben, ich bringe es schnell zurück zur Bibliothek, damit noch möglichst viele Leute in den Genuss (passt eigentlich nicht zum Inhalt, also ich meine wie es geschrieben ist) dieses Buches kommen.
PS: Amelie, huhuuu! Endlich können wir uns darüber unterhalten!!!
Ich als geneigte Leserin von YouTube-Kommentaren, fühlte mich erhaben-erwachsen, als ich unter dem Trailer zu ebenjener Verfilmung von den Leiden gequälter junger Seelen las, die dieses Buch im Unterricht lesen MUSSTEEEEN und dann wars auch noch Teil der Abiturprüfung oder der BLF (falls es das heutzutage überhaupt noch gibt). Sie waren so gequält, das bloße Sehen des Trailers versetzte sie in üble Zustände, ich dachte mir, "Pah! Ich bin ein freies Vögelchen, mich zwingt niemand mehr Bücher zu lesen, ich will mal sehen, mit was sich die Jugend herumschlagen muss und ob es wirklich so übel ist?! Ich bin ultraerwachsen B-)." Gesagt getan, ein feines Buch finde ich, eine schöne Sache, der Gedanke, was an einem Ort alles geschieht mit allen Leuten über die Zeiten hinweg. Nie fühlte ich mich freier und erhabener beim Lesen eines Buches... Die sollen sich mal nicht so haben, man kann wirklich schlimmeres lesen müssen...
Manche Aspekte fand ich gut an dem Buch, aber bei manchen bin ich auch nicht mitgegangen. Was ich gut fand, war der Abschnitt über AI in der medizinischen Diagnostik. Ich dachte eigentlich immer, dass das wenigstens ein guter Anwendungsfall ist. Aber Cory hat gut erklärt, warum AI nicht mal da gut eingesetzt ist. Wäre ja auch zu schön gewesen! Auch die Erklärungen zu Copyright und der AI Bubble fand ich interessant. Der Abschnitt zu AI „Art“ hat mich allerdings nicht überzeugt und ich war auch ehrlich gesagt enttäuscht von seinen Aussagen, dass es ja schon cool sei, mit AI Bilder für eine D&D Kampagne zu generieren … Und auch mit seiner Meinung zu AI „Therapists“ macht er es sich irgendwie zu einfach, finde ich. Da gibt es Bücher, die das besser diskutieren und umfangreicher darlegen, warum das beides keine so gute Idee ist.
Sie haben eine Art von Zeitreisegeschichte erfunden, die mir nicht mega auf die Nerven geht!
Was haben Dracula, Sherlock Holmes, Frauenkleider, Podcasts, Bill Gates, HIV und Moulin Rouge alle mit Tuberkulose zu tun? In einem unglaublich spannenden, anschaulichen und informativen Buch über die Geschichte und aktuelle Lage der tödlichsten Krankheit der Menschheitsgeschichte stellt Vidya Krishnan die Verbindung zwischen Geschichte, Mode, Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft, Rassismus, und allen anderen Aspekten des Lebens mit und um Tuberkulose dar. Mir war wirklich für keine Sekunde langweilig und auch die sehr ausschweifenden Exkurse zu Themen wie HIV/AIDS Aktivismus oder der Geschichte von Patentmissbrauch haben am Ende immer einen erfolgreichen Bogen zum Thema geschlagen und haben sich gut in die Argumentation von Krishna eingefügt.
Obwohl ich schon "Everything is Tuberculosis" von John Green gehört habe, hatte ich das Gefühl, in diesem Buch, das er selbst als Quelle nennt und empfiehlt, nochmal sehr viel Neues gelernt zu haben. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, würde ich es!