Lesetagebuch
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Einträge mit dem Tag english.
Ego Is the Enemy
 226 Seiten

A book about understanding how ego stands in the way of living a good life in phases of aspiration, success and failure.

I liked the whole message and in particular the connection to stoic philosophy.

When applying these thoughts to my own life, I am inspired but also confused: Where is the balance between healthy aspiration to do „good work“ without doing it for the ego — and not even striving for professional success in the first place? After all, isn’t a „successful“ life often defined from a perspective of ego?

Overall, a very good book. Has potential to be reread every few years in different phases of my life, I think.

Early Retirement Extreme
 226 Seiten

Schon ein paar Jahre älter und ein Klassiker der „Financial Independence“ Literatur. Habe aber festgestellt, dass es gar kein Finanzbuch ist (bzw. nur minimal). Vielmehr geht es um… alltägliche Systemtheorie: Wie fällt man Entscheidungen im Leben, die nicht nur eine Stellgröße beeinflussen („neuer Job = mehr Geld verdienen“), sondern alle Verflechtungen im Leben berücksichtigen („welchen Einfluss hat das auf meine Familie, meine Gesundheit, meine Kenntnisse, …“). Vieles ist irgendwie auch offensichtlich (vor allem aus europäischer Sicht ist der Verzicht auf das Auto nicht soo abwegig). Insgesamt aber ein tolles Gesamtkonzept, so als Mischung aus Frugalismus, Philosophie und analytischer Lebensstrategie. Das Hörbuch ist sehr gut gelesen, aber manche Teile hätte ich doch lieber in gedruckter Form vor mir gehabt. Vielleicht lese ich es irgendwann einfach noch mal.

Economix
 304 Seiten

Ein Comic, der die Geschichte der Wirtschaftswissenschaften erzählt: Vom Merkantilismus und Adam Smith über Keynes und Marx zum Neoliberalismus. Der Inhalt hat mich sehr an Ulrike Herrmanns „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ erinnert: Die ersten zwei Drittel sind ein eher neutraler geschichtlicher Blick nach hinten, das letzte Drittel ist eine Mischung aus Tatsachenbeschreibung und politischer Meinung. Michael Goodwin ist hierbei naturgemäß sehr US-zentrisch. Der Comic ist von 2012, dementsprechend frisch ist der Eindruck der globalen Finanzkrise.

Ich habe einiges gelernt und frage mich wie nach der Lektüre von Ulrike Hermann bereits: Ist das Resümee am Ende eine tentenziell links gefärbte Einschätzung oder ist es wirklich so düster bestellt um die globale Finanzwirtschaft?

Persönliche Erkenntnis: Es stimmt tatsächlich, was alle sagen: Comic ist ein cooles Medium, selbst für Sachbücher.

, , & Practical Statistics for Data Scientists
 342 Seiten

Ein weiteres Buch, das wir in unserer "Data Science Study Group" durchgearbeitet haben. Die Ursprungsmotivation: Nach der Lektüre bin ich endlich ein Statistik-Profi! So 100% ist das nicht aufgegangen. Dennoch habe ich wieder einiges gelernt.

Die Autoren machen einen Rundumschlag über die statistischen Grundlagen, aber aus der praktischen Sicht von Data Scientists.

Gut: Sehr viele Code-Beispiele (in R und in Python), breite Themenauswahl. Weniger gut: Manche Beispiele basierten auf komplett unpassenden Beispiel-Datensätzen, manche Erklärungen blieben vage (weil bewusst großteils auf Formeln verzichtet wurde).

Insgesamt: Ein gutes Grundlagenwerk und auch ein gutes Nachschlagwerk.

& The Millionaire Next Door
 258 Seiten

Mal wieder so ein "Klassiker" unter den Finanzbüchern. Die Autoren berichten von den Ergebnissen ihrer Studien darüber, wie Millionäre in den USA verteilt sind.

Das Buch ist schon 20 Jahre alt und es wirkt auch wie aus einer anderen Zeit. So gibt es keine kritischen Auseinandersetzungen mit Fragen zu Ungerechtigkeit oder Ungleichheit basierend auf Geschlecht (nur kurz erwähnt) oder Hautfarbe (gar nicht erwähnt).

Die Gesellschaft im Ganzen ist allerdings auch nicht der Anspruch des Buches. Es geht vielmehr um die Betrachtung des Verhaltens des Einzelnen.

Die Ergebnisse sind wenig überraschend: Wohlhabend werden diejenigen, die unter ihren Verhältnissen leben; nicht diejenigen die viel verdienen aber Wert auf sichtbare Statussymbole legen.

Insgesamt fand ich es unterhaltsam, so als Hörbuch. Die Audioqualität war wie aus der Blechbüchse, das hat dem ganzen einen gewissen Retrocharm gegeben. Der Inhalt kommt aus einer Zeit der späten 90er und frühen 2000er in den USA, so dass vor meinem inneren Auge jedes Kapitel die Optik einer Friends-Episode hatte.

The Subtle Art of Not Giving a F*ck
 224 Seiten

Plus: The audiobook has a great narrator. At the core, this book has a set of substantial ideas and truths.

Not for me: I became tired of the constant "fucks" very quickly. I feel like I have outgrown this youthful language (in a boring way, not in an "I'm too classy" way).

I think this book can be a great pointer to recalibrate the values in your life. Personally, I just didn't like the packaging.

↑ 2022
2021 ↓
Artificial Intelligence
 336 Seiten

A great (layperson's) overview of the current state of the field of A.I., with an introduction to the technology, a summary of the limitations, and some pointers to more literature. A great introduction to everyone who doesn't necessarily want to learn how to build AI themselves, but wants to understand the core technology. It's not the best format for an audiobook, though: The narrator's voice is a little monotonic and there are many references to the 40+ figures in the book that don't come across when you only listen to the audio.

& Rebuilding Reliable Data Pipelines Through Modern Tools
 97 Seiten

Kompakte Übersicht über das Thema "Data Engineering": Was bedeutet es, eine "Data Pipeline" aufzubauen, worauf muss man achten? Prinzipiell interessant, aber leider bleibt der Autor sehr unkonkret und nennt wenig echte Beispiele. Für Entwickler:innen ist es meiner Meinung nach zu abstrakt, für "Manager:innen" setzt es dann doch zu viel technisches Verständnis voraus. Ich verstehe die Zielgruppe nicht so richtig, ich selbst war zumindest nicht Teil davon. Naja, es war ein kostenloses ebook, dafür war es okay.

The Infinite Machine
 352 Seiten

A book about the origin story of Ethereum. I read this as a way to challenge my assumption that a) cryptocurrencies are pointless hype and b) that anyone who says 'crypto will revolutionize the world' just uses this as an excuse to speculate in 'get rich.

I understand now that ethereum does have a very interesting core idea: a distributed computer that you can run "code" on, which typically means creating a token that has certain effects when it is bought or sold. Alright, not completely pointless then. I am still not convinced that any of the distributed applications that I've heard of actually need to be implemented that way. Big money speculation seems to be the primary driver, still in 2021. So there is definitely a big hype that still needs to settle down to see what role this technology will play in the future.

In any case, the (audio) book was a pleasant narration of the story and I liked it.

Fatherland
 424 Seiten

A political thriller set in an alternative post-war Berlin where the Nazis had won the war. This was Robert Harris‘ first novel after he had researched the stories of the forged Hitler Diaries in the 1980s. He clearly succeeded in mixing history and fiction – I for one was quite captivated by the story.