In einer Bücherkiste gefunden und schnell gelesen. Eine kurze Geschichte. Gefasst in Worte, die einen sofort in die Umgebung einer letzten Kriegsfahrt auf der Ostsee hineinversetzen: Voller Hoffnung, Verzweiflung und Orientierungslosigkeit.
Mehr von Lenz habe ich bisher nicht gelesen, aber seine Sprache bleibt hängen. Bedeutungsschwer ohne behäbig zu sein. Leichtgängig ohne beliebig zu sein.
Found an old copy of this book in a vintage book store.
The story is told from the perspective of Vivienne Michel. Bond only appears in the last third of the book. Which is a bid weird for a James Bond novel, but it’s my first, so what do I know. It’s an explicit story with violence, cursing and of course some intimacy. All quite well written.
What put me off: Even though the narrator is a woman and is pictured as an independent and strong person - the text is so full of clichés it’s hard to get through. She is being mistreated and talked down to by almost any man who appears in the book. I know the text is from the 1960s, but it is hard to read even when taking that into account.
PS: Apparently the book had such a bad public reception that when they turned it into a movie, only the title was used. Everything else from the novel was left out. That’s funny.
Nach “Acht Berge” das zweite Buch, das ich von Paolo Cognetti lese.
Wie beim ersten: Tolle Bergromantik. Sehr schöne Sprache. Dass es eine Übersetzung aus dem italienischen ist, merkt man gar nicht, der deutsche Text ist wirklich gut.
Aber: Irgendwie packe mich die Bergkulisse in diesem nicht ganz so sehr wie im ersten. Außerdem gibt es so einen Beziehungsplot zwischen einem Autor in seinem 40ern der mit einer Frau in ihren 20er anbandelt. Verstehe nicht, wieso das so romantisiert werden musste. Es ging sicherlich um verschiedene Lebensphasen in denen die zwei sich begegnen, aber das hätte man sicherlich gut hinbekommen können ohne diesen alte patriarchale Klischee zu bedienen.
Alles in allem: Schöne kurzweilige Geschichte aus den Bergen, diesmal mit mehr Tälern als Gipfeln (ha!) in meinen Augen.
Die Geschichte von Vigga, die es nicht leicht hat, Verbindung zu Menschen aufzunehmen. Nur mit ihrer einen Freundin kommt sie gut zurecht - bis diese schwanger wird und die beiden sich mehr und mehr entfremden. Vigga beginnt im Kopenhagener Aquarium zu arbeiten, wie sie den Oktopus Rosa kennen lernt. Durch Rosa beginnt Vigga, die Welt anders wahrzunehmen.
Ein wundervolles Buch.
Jack Reacher Nummer 5. Von Urlaub zu Urlaub arbeite ich mich so durch die Reihe. Dieses mal dauerte es überraschend lang, bis es wirklich los ging (und der Body Count anstieg). Mal wieder ein bisschen anders geschrieben als die Teile davor. Ist aber egal, für meinen casual Anspruch genügt es.
Bei Audible spontan ausgewählt, als ich Credits aufbrauchen musste. Kleiner Glücksgriff. Ein klassischer Krimi, das Setting ist Dresden im Winter 1944/45 zum Ende des Krieges. Das historische Setting war spannend, die Konflikte der Charaktere waren gut in die Zeit eingebettet. Es war nicht alles plausibel und zufriedenstellend aufgeklärt, aber als Hörbuch war es sehr angenehm durchzuhören.
Faserland ist schon 1994 rausgekommen und ich mag auch, wie die Zeit aus den Zeilen förmlich heraus riecht. In seiner Schreibweise aber dennoch modern. Habe das Gefühl, schon einiges "wie Faserland" gelesen zu haben, aber ich vermute einfach, dass das hier 'das Original' ist. Unsympathische Charaktere, Oberflächlichkeit, Zynismus, Zigaretten und Drogen. Ein wilder Mix - und ich habe es gern und schnell weggelesen.