Bücherregal lädt …
– The Reverse Centaur’s Guide to Life After AI
 240 Seiten

Manche Aspekte fand ich gut an dem Buch, aber bei manchen bin ich auch nicht mitgegangen. Was ich gut fand, war der Abschnitt über AI in der medizinischen Diagnostik. Ich dachte eigentlich immer, dass das wenigstens ein guter Anwendungsfall ist. Aber Cory hat gut erklärt, warum AI nicht mal da gut eingesetzt ist. Wäre ja auch zu schön gewesen! Auch die Erklärungen zu Copyright und der AI Bubble fand ich interessant. Der Abschnitt zu AI „Art“ hat mich allerdings nicht überzeugt und ich war auch ehrlich gesagt enttäuscht von seinen Aussagen, dass es ja schon cool sei, mit AI Bilder für eine D&D Kampagne zu generieren … Und auch mit seiner Meinung zu AI „Therapists“ macht er es sich irgendwie zu einfach, finde ich. Da gibt es Bücher, die das besser diskutieren und umfangreicher darlegen, warum das beides keine so gute Idee ist.

– The Other Bennet Sister
 626 Seiten

Lose Gedanken, die ich beim Hören dieses Buches hatte: Fanfiction is crazy. This one made Mr. Collins a sensible man // Fuck Charlotte Lucas // Rip Mary you would have loved tumblr // Hat sie eiskalt die beste line aus Emma und die Plot device von Stolz & Vorurteil geklaut // very cute tho // werde die Serie direkt nochmal rewatchen

– Overnight
 398 Seiten

Ein Buch, das sich mit der Nacht auseinandersetzt. In verschiedenen Kapiteln geht es um Menschen, die nachts arbeiten, und was ihre speziellen Jobs ausmacht (Richards begleitet zum Beispiel Arbeiter*innen auf einer Fähre, in einem Zug, im Krankenhaus, in einer Bäckerei …) aber nicht nur. Es geht auch generell darum, was die Nacht ausmacht. Alles in allem war es sehr interessant und berührend, ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

– The Stranger in the Woods
 225 Seiten

Dieses Buch ist der Inbegriff von „Irgendwie muss man die Seiten ja füllen“. Ich meine, es ist klar was passiert ist: Finkel hat von der Geschichte erfahren und dachte, dass muss ja voll spannend sein und der perfekte Stoff für ein Buch und als ihm bewusst wurde, dass dem nicht so ist, war es zu spät. Es ist schon funky, wenn jemand 27 Jahre alleine im Wald gelebt hat aber wenn dieser jemand keinen wirklich Grund dafür hatte, den Hauptteil seiner Zeit mit lesen und Radio hören zugebracht hat und auch keine krassen Erkenntnisse teilen will, dann ist ein Buch über ihn halt nicht besonders spannend. Ich fand Finkels Obsession mit Knight auch sehr seltsam, vor allem im letzten Drittel des Buches dachte ich nur noch „leave the poor man alone“.