Bücherregal lädt …
The Stranger in the Woods
225 Seiten

Dieses Buch ist der Inbegriff von „Irgendwie muss man die Seiten ja füllen“. Ich meine, es ist klar was passiert ist: Finkel hat von der Geschichte erfahren und dachte, dass muss ja voll spannend sein und der perfekte Stoff für ein Buch und als ihm bewusst wurde, dass dem nicht so ist, war es zu spät. Es ist schon funky, wenn jemand 27 Jahre alleine im Wald gelebt hat aber wenn dieser jemand keinen wirklich Grund dafür hatte, den Hauptteil seiner Zeit mit lesen und Radio hören zugebracht hat und auch keine krassen Erkenntnisse teilen will, dann ist ein Buch über ihn halt nicht besonders spannend. Ich fand Finkels Obsession mit Knight auch sehr seltsam, vor allem im letzten Drittel des Buches dachte ich nur noch „leave the poor man alone“.

Mood Machine
288 Seiten

Mega interessantes Buch über das Geschäftsmodell von Spotify und vor allem die Playlists. Habe schon vor dem Buch Spotify den Rücken gekehrt aber jetzt bin ich nochmal ein gutes Stück froher darüber.

Anmerkung zum Hörbuch: ich wünschte, eine professionelle Sprecherin hätte es eingelesen 😭 Die Autorin hat so einen vocal fry, und ich fand es ganz furchtbar leider. Wenn ich das Thema nicht so spannend gefunden hätte, hätte ich das Hörbuch abgebrochen.

Play Nice: The Rise, Fall, and Future Of Blizzard Entertainment
384 Seiten

Ein Buch über die Geschichte von Blizzard klingt erstmal nicht so spannend, aber ich fand es nice. Es war ein interessanter Einblick in ein Stück Videogame-Geschichte, auch wenn ich die Namen der Key-player nicht auseinanderhalten konnte und bei den verschiedenen Firmenübernahmen schnell den Überblick verloren habe. Aber abgesehen davon war es ein guter Einblick in die inner workings eines großen Spieleentwicklers. Und jetzt weiß ich, dass Blizzard eine absolut shitty Firma ist!