Lesetagebuch
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Bücherregal lädt …
The Thursday Murder Club
 336 Seiten

Attribute, mit denen ich dieses Buch beschreiben würde: neckisch, lovely, extrem unterhaltsam, sehr witzig, ans Herz gehend. Ich habe es auf zwei langen, extrem unbequemen Zugfahrten mit dem flixtrain gelesen, und hätte mir keine bessere Unterhaltung wünschen können. Ich hoffe, mein gelegentliches lautes Auflachen hat meine Mitreisende nicht allzu gestört. Ich kann es kaum erwarten, dass der zweite Teil rauskommt!

Der Herr der Ringe: Die Gefährten
 526 Seiten

Über das Buch muss man nichts sagen, das ist natürlich super. Aber ich fand auch das Hörbuch gut. Es wird von der deutschen Synchronstimme von Gandalf gelesen, das sorgt natürlich für die richtige Stimmung. In den Bewertungen wurde kritisiert, dass die Übersetzung zu modern sein, aber ich fand gar nicht so schlimm wie befürchtet. Die einzige Stelle, die mir wirklich als seltsam aufgefallen ist, war die, in der Gimli droht, auf „Schadensersatz“ zu klagen:D Aber abgesehen davon fand ich es sehr rund und schön gelesen.

Sie wollen uns erzählen
 124 Seiten

Dieses Buch ist ganz zauberhaft. Jeder einzelne Comic ist ein Kunstwerk für sich und es gab mehr als eine Seite, die ich mir gerne eingerahmt in mein Zimmer hängen würde. Ich fand es auch sehr gut, dass viele meiner Lieblingslieder von Tocotronic dabei waren, wie z.B. „Aber hier leben, nein danke“ und „Electric Guitar“ aber auch „Der schönste Tag in meinem Leben“ (Lieblingslied nicht nur von Tocotronic sondern generell). Am allerbesten gefallen hat mir die Interpretation von „Warte auf mich auf dem Grund des Swimmingpools“. Ich habe beim lesen auch immer parallel das zugehörige Lied gehört und das war sehr schön. Danke, Daniel, für dieses tolle Buch <3

Hunger
 320 Seiten

"Hunger" ist unglaublich ehrlich und deshalb auch extrem traurig. Man kann Roxane Gay nicht genug bewundern, dass sie dieses Buch geschrieben hat. Ich werde es nicht allzu schnell vergessen.

Die Interessanten
 608 Seiten

Ich mochte dieses Buch. Die Geschichte floss trotz der nicht-chronologischen Reihenfolge irgendwie gut dahin und war fesselnd, ohne besonders schockierend zu sein. Die Figuren sind sehr menschlich und komplex, auch wenn die Hauptfigur mich manchmal ein bisschen genervt hat. Das Ende war leider sehr deprimierend und man hat nach der Lektüre auch überhaupt keine Lust, erwachsen zu werden. Naja.

Hundert Jahre Einsamkeit (Neuübersetzung)
 528 Seiten

Manchmal liest man ja so Klassiker und stellt dann überraschend fest, dass die ja voll spannend und gut sind. Das war hier nicht der Fall. Vielleicht wäre es ein bisschen besser (verständlicher) gewesen, wenn nicht alle Figuren die gleichen Namen hätten, aber langweilig wäre es dann bestimmt immer noch gewesen. Um wenigstens etwas Positives zu sagen: ich fand das Ende ganz elegant und das Thema der Einsamkeit irgendwie auch ganz gut, wie es sich durch den Roman webte. Und Ulrich Noethen liest sehr gut. Aber alles in allem habe ich dieses Buch nicht sonderlich genossen.

Cooked
 480 Seiten

Wer Bücher über Essen und Kochen mag, dem wird dieses Buch auf jeden Fall gefallen. Michael Pollan erzählt die Geschichte des Kochen und die verschiedenen Prinzipien und Arten des Kochens und wo diese herkommen und wie sie funktionieren. Er trifft verschiedene Spezialist*innen (zum Beispiel einen Pit master, einen Bäcker, eine Käsemacherin und noch einige andere) von denen er das Handwerk lernt. Dann erklärt er ausführlich die chemischen Prozesse, die zum fertigen Produkt führen und versucht sich selber an der Herstellung verschiedener Dinge, so dass er sein theoretisches Wissen und seine praktischen Erfahrungen miteinander verbinden kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist sehr informativ und interessant aber eben nicht zu theoretisch und außerdem auch teilweise lustig geschrieben.

Die Geschichte des verlorenen Kindes
 614 Seiten

Dieser Teil hat mir aus der ganzen Reihe am besten gefallen. Zwar ist die erste Hälfte ein bisschen frustrierend, weil Elena immer wieder auf Nino reinfällt, aber wenigstens macht sie endlich mal nicht das richtige. Und ab der Mitte geht die Geschichte sehr schnell voran, immerhin muss ein Zeitraum von über 30 Jahren abgedeckt werden. Teilweise ist es auch wirklich traurig, vor allem die Geschichte um Alfonso und natürlich das mit den verlorenen Kind. Aber es endet auch hoffnungsvoll und ist, wie ich finde, ein gelungener Abschluss der Reihe.

Die Geschichte der getrennten Wege
 540 Seiten

Ich mochte: es ist erwachsener als die vorhergehenden Bücher, es ist politischer, es ist immer noch spannend, und das Hörbuch ist gut gelesen

Ich mochte nicht: die Naivität der Protagonistin, die einfach nicht besser wird. Manchmal ist das sehr nervig und man kann nicht wirklich mitfühlen, weil alle Leute so stupid sind. Alle Entscheidungen von Elena in diesem Buch fand ich blöd. Werde mir das vierte Buch auch noch anhören, aber eher, um zu wissen, wie es ausgeht, und nicht, weil ich die Reihe so super finde.

Queenie
 400 Seiten

Dieses Buch fand ich wirklich wunderbar, es kommt definitiv auf die empfehle-ich-meinen-Freundinnen-Liste. Es geht um Queenie, eine 25-jährige Journalistin, die von ihrem Freund verlassen wird und bei der in Folge dessen vieles zusammenbricht. Es geht um psychische Krankheiten, Trauma und Rassismus aber auch um Freundschaft und allgemein um das Leben. Teilweise war es wirklich traurig (und hat viel Anlass zum Männer hassen gegeben) aber es gab auch sehr kathartische Momente und ein hoffnungsvolles Ende.

Die Geschichte eines neuen Namens
 623 Seiten

Der zweite Teil der Neapolitanischen Saga hat mir sogar noch besser gefallen als der erste. Das liegt zum Teil daran, dass viel mehr passiert und einige Teile stark zeitraffend erzählt werden, um mehr Jahre abdecken zu können. Dadurch gewinnt der Roman an Tempo, während der erste Teil noch eher langsam war. Die Figuren gewinnen an Tiefe und die Welt, in der die beiden Protagonistinnen leben, wird sehr bildhaft mit Worten dargestellt.

Was ich sehr seltsam fand, ist wie extrem wenig Selbstwertgefühl Elena hat. Das ist zwar Teil ihrer Persönlichkeit aber nimmt teilweise wirklich ein bisschen groteske Ausmaße an. Vor allem, weil sich das ja im Laufe der Jahre nicht bessert, wobei man doch eigentlich denken würde, dass ihre ganzen Erfolge ihr ein bisschen Selbstvertrauen geben. Aber das passiert nicht, und das führt zu Szenen, die ich teilweise nur schwer ertragbar fand, wie z.B. die nachts am Strand im Urlaub. In diesem Buch kommt generell viel Gewalt gegen Frauen vor und, was noch dadurch schlimmer gemacht wird, dass das von allen Beteiligten mehr oder weniger hingenommen wird. Ich fand das teilweise sehr deprimierend und hoffe, dass es den Figuren im nächsten Teil besser ergehen wird. Ich bin auf jeden fall gespannt.

Ghosts
 320 Seiten

Ich hatte schon Spaß, dieses Buch zu lesen, aber den einen Twist am Ende fand ich extreem weird und auch sonst ist mir dir Geschichte ein bisschen zu sehr ausgeplätschert und hat mir jetzt nicht wirklich viel gegeben außer ein bisschen Unterhaltung (was jetzt natürlich auch nicht das schlechteste ist).