Windstärke 17
256 Seiten

Ida ist erwachsen, die Mutter tot. Ida verschließt sich ihrer Schwester Tilda, die mit Viktor und den Kindern in Hamburg lebt. Sie weiß nicht wohin, also fällt ihr ein: Rügen. Erstmal beim Sturm im Meer schwimmen, solange, bis der Wutklumpen im Bauch kleiner wird. Sie heuert in der "Robbe" bei Knut an und irgendwie passiert es, dass sie bei Knut und Marianne einzieht. Und dann steht plötzlich Leif mit seinem schiefen Grinsen in der Tür... Genauso stark wie "22 Bahnen". Ich konnte das Buch nicht weglegen.

Windstärke 17
256 Seiten

Ich will mich ja nicht unbeliebt machen, aber vielleicht hätte 22 Bahnen doch nicht unbedingt eine Fortsetzung gebraucht. In diesem Buch sind gefühlt nur noch Figuren übrig, denen Charakterzüge zugesprochen werden, ohne dass sie diese zeigen, und die alle überhaupt nicht richtig miteinander reden, und bei denen ich nie richtig verstehe, warum sie sich verhalten wie sie sich verhalten. Im Gegensatz zu Tilda, die cool war, ist Ida sehr weinerlich und stressig. Ja, ich verstehe schon, dass Ida eine schwere Kindheit hatte und das Teil ihres Charakterbogens ist, aber das heißt ja noch nicht, dass es Spaß macht anzuhören.