Bücherregal lädt …
Einträge mit dem Tag 🧑.

Ich weiß nicht so recht. Einerseits ist es schön geschrieben, andererseits passiert nicht viel und es sind zu viele verschiedene Erzählstränge. Ich wünschte etwas, sie wäre beim Setting des ersten Buches geblieben.

Hatte das Buch nach einer Empfehlung aus dem „Zwei Seiten“ Podcast mit Christine Westermann und Mona Ameziane.

Das Buch erzählt seine Geschichte kurz und knackig, allerdings ist es mir fast ein bisschen zu knackig. Bin mittlerweile wohl etwas verzogen von den ganzen Sci-fi-Trilogien wo alles etwas länger dauert.

↑ 2024
2022 ↓

Puh, das war langweilig. Hier sind es nur zwei Geschichten, die eine davon behandelt einen jungen Vater und seine Tochter in der nicht allzu fernen Zukunft, die andere eine ältere Dame in der mehr oder weniger Gegenwart. Zum Ausgleich der fehlenden dritten Story geht es bei der Dame immerhin ständig hin und her in der Timeline und es ist ein bisschen schwierig herauszufinden, wo wir uns gerade befinden. Das schlimmste: Beide Geschichten sind langweilig und die Charaktere sind mal wieder höchst unsympathisch.

Dazu kommt die Tatsache, dass diese ganze Klima-Thematik natürlich sehr deprimierend ist. Ich werde jetzt auf jeden Fall erstmal wieder irgendwas lustiges anhören oder lesen. Mal sehen, ob es mich danach zu Maja Lunde zurück bringt, zwei Bücher ihres Klima-Quartetts fehlen ja noch.

Letztens guckte ich mal bei Audible und merkte, dass ich acht oder neun Credits angehäuft hatte und kaufte mir ein paar Dinge, die spannend klanegn. “Die Geschichte der Bienen” von Maja Lunde hatte ich schon öfters im Buchladen gesehen und es passierte thematisch auch gut zu den anderen Klima-Büchern, die ich dieses Jahr schon hörte.

Spoilers ahead:

Insgesamt gefiel mir das Buch ganz gut! Am Anfang war ich sehr überrascht von der Aufteilung in die drei Erzählstränge, das gefiel mir sehr gut. Der Eine Spiel so um 1850, der andere um 2007 und der Dritte später im einundzwanzigsten Jahrhundert und schnell wird klar, dass alle Geschichten vom Grundthema der Bienen verbunden sind.

Ich hörte und hörte und so zwei Stunden vor dem Ende war ich etwas genervt. Die beiden Vergangenheits-Geschichten enthielten nur absolut deprimierende Vollhorste als Hauptprotagonisten und so richtig spannend fand ich nur die Geschichte die im Zukunfts-China spielte, aber zu dem Zeitpunkt war auch irgendwie gerade klar geworden, woran der kleine Sohn der Hauptcharakterin gestorben ist. Wäre es ein Buch zum Lesen gewesen, weiß ich nicht, ob ich da mit viel Motivation weiter gelesen hätte. Da hören aber einfacher ist, machte ich damit weiter und hoffte, dass am Ende nochmal alles ganz lohnenswert miteinander verwoben wird.

In den letzten zwanzig Minuten passiert das auch – nochmal die Spoilerwarnung – die in China wieder aufgetauchten Wildbienen werden in die Bienenstöcke, die von dem Dödel aus den 1850er Jahren entworfen wurden, und über die der Typ aus 2007, der wiederum ein entfernter Nachfahre war, ein Buch schrieb, verfrachtet und damit wieder gezüchtet. Gut, dass die Hauptcharakterin der Zukunftsgeschichte das Buch in der verlassenen Bibliothek fand!

Also, keine Ahnung. Ich hatte 10 Stunden schon Spaß und am Ende musste ich mir die letzten 30 Minuten auch noch schnell anhören und wollte nicht bis zur nächsten geplanten Hörbuch-Session warten, weil ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht. Das Ende verbindet auch alles miteinander, aber trotzdem bleiben mir die zwei nervigen Storylines als kleine Downer im Gedächtnis.

Es geht um den Wissenschaftszweig der Klimaattribution, also das Zuordnen der Folgen des Klimawandels zu Extremwetterereignissen.

Es ist ganz interessant mal zu hören, war jetzt aber auch nicht mindblowing.

Der Hörbuchsprecher hat „Peer-Review“ jedes Mal deutsch ausgesprochen, also mit einem „e“ und auch sonst manchmal komische Haspler gehabt.

↑ 2022
2021 ↓

Puh, nee. Eine ziemlich trockene Einführung in das ganze Thema, wo es eher darum geht was Körper sind und sowas. Ich wartete vergeblich auf das „Ab jetzt ist dein Leben ganz anders, ändere nur folgende drei Kleinigkeiten“-Kapitel. Es ist wirklich nur eine geschichtliche Abhandlung mit vielen Sätzen, die ich gar nicht verstehen will.

Der Konditionalsatz „Wenn es regnet, wird dir Straße nass“ ist deshalb wahr, weil das kontradiktorische Gegenteil des Konsequenz dem Antezedens widerspricht.