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The Ballad of Songbirds and Snakes (A Hunger Games Novel)
 528 Seiten

Ich freute mich ja sehr, als ich las, dass dieses Buch rauskam, am Ende zog es sich aber wie ein langer Käsefaden. Mittlerweile bin ich durch und enttäuscht.


(Spoiler)


Die ersten 20% fand ich super, die gingen auch schnell. Ich fühlte mich wieder gut in die Hunger Games-Welt hineinversetzt und war frohen Mutes, was mich wohl erwarten wird. Gibt ja noch einiges unbekanntes zu erfahren, juchu!

Danach ging es leider etwas bergab. Die nächsten Kapitel, bis etwa zur Mitte waren dann geprägt davon, dass der junge Herr President Snow, noch irgendwie versucht das menschlich richtige zu machen, aber man merkt auch hier schon, dass er eigentlich ein verzogenes Kind ist. Hier sind auch schon die ersten Längen versteckt.

Ab der Mitte beginnt dann Part II, wir sind plötzlich in District 12 und Coriolanus fängt an völlig bescheuert zu werden und macht im Grunde nur noch blöden Mist. Das zieht sich bis zum Ende.


Also, ich fragte mich immer, was es bedeutet, wenn Leute sagen, dass Charaktere in Büchern keine Entwicklung durchmachen oder eindimensional sind, aber ich glaube hier, kann ich das mal nachvollziehen. Natürlich passt der hier vorgestellte Charakter ganz gut zum Bösen, das President Snow in den folgenden Bänden darstellt, aber er ist einfach das ganze Buch über ein dummer Vollidiot, dem nichts wichtiger ist, als sein Name und seine Legacy.

Einerseits zeigt das Buch also gut, dass er halt so ist, wie er ist, andererseits tut es das aber auf eine extrem langweilige, unüberraschende und zäh zu lesende Art und Weise, dass ich auch darauf hätte verzichten können.


Wie Dennis Scheck sagen würde: “Snow always lands on top… von diesem Bücher-Abfallstapel.“

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast
 288 Seiten

Eine Arbeitskollegin empfahl mir dieses Buch. Es ist ein... typischer Ratgeber, der auch auf 15 Seiten passen würde mit vielen blöden Anekdoten. Doch habe ich das ein oder andere daraus mitgenommen.

Der wichtigste Satz war wahrscheinlich:

Sie beenden Ihre Projekte, weil Sie bereits bekommen haben, was Sie wollten

Ich hab viele offene Sachen und denke immer, ich müsste sie alle fertig machen. Vielleicht habe ich bei dem ein oder anderen das eigentliche Ziel aber schon erreicht (z. B. mich mit React, oder sonst was zu beschäftigen) und kann es einfach zur Seite legen, ohne ständig im Kopf zu haben, alles fertig machen zu müssen. Guter Gedanke!

Diebe und Vampire
 224 Seiten

Ich hörte einen Podcast mit der Autorin und fand sie mega sympathisch. Da ich kein weiteres Hobby brauche, entschied ich mich dagegen, ihren „Schreiben“-Ratgeber zu kaufen und statt dessen einen ihrer Romanen zu lesen.

Lies sich gut lesen, aber ich glaube, so richtig spannend fand ich es nicht.