Bücherregal lädt …
Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen
208 Seiten

Wer es noch nicht gelesen hat, sollte es unbedingt lesen. Und wer es schon mal gelesen hat, sollte es mal wieder auffrischen. Das werde ich mit Sicherheit auch machen. Ein sehr gut geschriebenes Buch, bei dessen Lektüre ich viel gelernt habe. Alice Hasters schildert eindrücklich ihre Erfahrungen mit Rassismus und Sexismus als schwarze Frau in Deutschland und vermittelt gleichzeitig die historischen, kulturellen und systemischen Hintergründe dazu.

Unlearn CO2
331 Seiten

Tolle und vielfältige Beiträge, die Mut machen und Hoffnung geben. Seltsamerweise gibt es kein Essay über die Bauwende, wo doch die Baubranche für 40 % der CO2-Emissionen weltweit verantwortlich ist. Ansonsten habe ich allerdings einige Themen vertiefen und andere völlig neu entdecken können. Ich mag den Ansatz über persönliche Essays Themen zu vermitteln, da dadurch nicht nur eine große inhaltliche, sondern auch stilistische Vielfalt zustande kommt.

Demian
293 Seiten

"Der Vogel kämpft sich aus dem Ei. Das Ei ist die Welt. Wer geboren werden will, muss eine Welt zerstören."

Wie kaum ein zweiter vermag es Hesse, Gedanken zu Bildern werden zu lassen und mich mit seinen Worten in seine Welten zu ziehen. Über 100 Jahre alt und doch wahnsinnig aktuell.

Leonard und Paul
320 Seiten

Das Buch handelt von dem ruhigen, unaufgeregten Leben zweier Freunde, Anfang dreißig, die noch in ihren Elternhäusern leben, und die mit den großen und kleinen Herausforderungen des Alltags und des Erwachsenwerdens zu kämpfen haben. Hession widmet sich liebevoll den Eigenheiten seiner Charaktere und erschafft um sie herum eine Insel der Achtsamkeit, der Wertschätzung, der Genügsamkeit, der Friedlichkeit und der Liebe. Die Geschichte ist so wunderbar unaufgeregt und ehrlich geschrieben, dass mir geradezu das Herz aufgegangen ist. Ich konnte richtig in dieser kleinen Welt versinken. Auf diese Art schafft das für mich nur Literatur.