Bücherregal lädt …
Not the end of the world
352 Seiten

Das Buch hält, was es verspricht: Mit sehr gut aufbereiteten Grafiken und Diagrammen sowie einem vermittelnden Schreibstil werden einige Mythen über den Zustand unserer menschlichen Gesellschaft und des Planeten Erde aufgebrochen und Lösungswege aufgezeigt. Ritchie sagt nicht, dass alles gut ist, sie sagt auch nicht, dass es nicht schlimm ist, aber sie zeigt auf, dass sich vieles schon bessert und dass wir als Gesellschaft alle Mittel in der Hand halten, um das Ruder in den nächsten Jahrzehnten gänzlich herumzureißen. Dabei ist sie nie belehrend, herablassen oder gar dogmatisch, sondern wahnsinnig nahbar und menschlich. Sehr, sehr empfehlenswert!

Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen
208 Seiten

Wer es noch nicht gelesen hat, sollte es unbedingt lesen. Und wer es schon mal gelesen hat, sollte es mal wieder auffrischen. Das werde ich mit Sicherheit auch machen. Ein sehr gut geschriebenes Buch, bei dessen Lektüre ich viel gelernt habe. Alice Hasters schildert eindrücklich ihre Erfahrungen mit Rassismus und Sexismus als schwarze Frau in Deutschland und vermittelt gleichzeitig die historischen, kulturellen und systemischen Hintergründe dazu.

Unlearn CO2
331 Seiten

Tolle und vielfältige Beiträge, die Mut machen und Hoffnung geben. Seltsamerweise gibt es kein Essay über die Bauwende, wo doch die Baubranche für 40 % der CO2-Emissionen weltweit verantwortlich ist. Ansonsten habe ich allerdings einige Themen vertiefen und andere völlig neu entdecken können. Ich mag den Ansatz über persönliche Essays Themen zu vermitteln, da dadurch nicht nur eine große inhaltliche, sondern auch stilistische Vielfalt zustande kommt.