Lesetagebuch
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Bücherregal lädt …
Ghosts
 320 Seiten

Beim Lesen des Buches hab ich häufig gedacht, dass es wohl keinen Lebensabschnitt ohne Tücken gibt - ich dachte immer die Dreißiger werden die wo es ganz gut läuft aber nun weiß ich nicht ob sechzehn-sein, Hausarrest und Liebeskummer haben nicht doch eine Idylle ist im Vergleich.

Insbesondere die Teile mit dem kranken Vater haben mich mitgenommen und feuchte Augen bereitet, weil alt werden echt nicht einfach ist. Während ich das hier tippe frage ich mich ob das Buch ansich so gut war oder es nur zufällig in mir Resonanz gefunden hat weil mich die Themen auch alle beschäftigen. Midlifecrisis incoming. Ist ja eigentlich auch egal.

Schließlich sind gute Bücher gut wenn sie so sind wie man sie in dem Moment braucht: Ein Lebensphasenbuch.

↑ 2022
2021 ↓
Weather
 224 Seiten

Erfrischend anders (welch Feuilleton Formulierung) kommt dieses Buch daher. Es ist schwer die Art des Buches zu beschreiben, vielleicht sind es am ehesten viele Gedankenfetzen der Protagonistin aneinander gereiht. Dabei geht es von der Klimawandel-Apokalypse bis zu alltäglichen Sorgen wie einem drogenabhängigen Bruder dabei zu helfen ein guter Vater zu werden. Mir (und meiner Millennial Aufmerksamkeitsspanne) hat's gut gefallen.

Beautiful World, Where Are You
 368 Seiten

Rooney schafft es mich mit ihrem Schreibstil in ein nervliches Wrack zu verwandeln, die Charaktere treiben mich wieder einmal mit ihrer Unfähigkeit zu kommunizieren in den Wahnsinn und ich bewundere die Autorin dafür. Ein Großteils des Buches ist in Form von Briefen der beiden Protagonistinnen aneinander, der andere Teil ist eine Art distanzierte Beobachtungen von Szenen der beiden Liebesgeschichten (will they, won't they). Dazu gibt es noch die Metaebene als eine Art Kommentar der Autorin über sich selbst - welchen Mehrwert haben eigentlich Bücher über Beziehungen und wie anstrengend es ist, berühmt zu sein. Dieses ist mein liebstes Buch von ihr bisher!

A Natural History of Dragons (The Memoirs of Lady Trent, #1)
 334 Seiten

Das Buch ist eine Mischung aus Biographie und Reisetagebuch einer fiktiven Naturforscherin. Das hat funktioniert und mir gut gefallen. Mein größter Kritikpunkt ist, dass man tatsächlich (für meine Erwartungen) zu wenig über die Drachen erfährt Ein Großteil des Buchs handelt von einem Konflikt in einem kleinen Landstrich, der zwar auch was mit Drachen zu tun hat, mich aber nicht besonders interessiert hat.