Auch dieses Buch - wie das über einen Atomkrieg der Autorin - habe ich im Sinne eines Thrillers gelesen weil es sonst zu gruselig ist. Zunächst fand ich es weniger gruselig aber auch interessanter als Nuclear War, weil der Zeitraum nicht nur Minuten sondern Tage war und entsprechend mehr passierte und weniger gruselig weil ich mir dachte: kenne ich dich von Corona! Aber nach 2/3 passierte dann doch noch was für mich erschreckenderes.
Mir war es nur zu USA-lastig, ich hätte auch gern gewusst, was im Rest der Welt passiert.
Gruselig. Ich hab versucht es als Thriller zu lesen, dann ist es sehr spannend. Ansonsten würde ich die Informationen gern wieder aus meinem Gedächtnis löschen. Atomkraft, nein danke.
Ein paar Dinge fand ich auch sehr unplausibel (niemand geht ans Telefon, die Reihenfolge von einigen Events), das würde in echt sicher anders laufen - retten tut das die Menschheit wahrscheinlich trotzdem nicht.
Eigentlich mag ich keine Bücher mit unsympathischen Protagonisten aber Nathalie ist der personifizierte Autounfall, ich konnte einfach nicht weggucken. Das Buch hatte einige Längen, war insgesamt aber sehr gut strukturiert und der Twist war wirklich gut gemacht.
Ich bin sehr ambivalent. Ich mochte das Setting moderne Welt mit high Fantasy sehr gern und das murder Mystery fand ich auch gut. Zwischendurch hat mich das Buch aber auch genervt. Der Schreibstil von SJM ist wenig abwechslungsreich und alle Personen teilen sich den gleichen Charakter in leichten Abwandlungen… insgesamt war mir das Buch zu lang und das main couple hab ich so gar nicht gefühlt.
Ein schönes und nachdenkliches Buch über eine Frau die eine Freundschaft mit einem Oktopus schließt und damit hadert dass ihre beste Freundin schwanger ist und Angst hat sie zu verlieren.
Wenn man ändern könnte dass alle Charaktere immer gleich agieren („smirk“, „wink“, „growl”, alle sind immer flirty sassy) und weniger explizite Sexszenen wären, würde mir das Buch noch deutlich besser gefallen. Leider nervt mich der repetitive Schreibstil von SJM inzwischen ganz schön doll, was schade ist: der Plot war in der ersten Hälfte etwas lahm aber dann sehr sehr spannend und interessant.