Lesetagebuch
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Slow Horses
 336 Seiten

Jackson Lamb ist Leiter des Slough House, ein Ort für ausrangierte Agenten, den "Slow Horses", vom MI5 ausrangiert. Als ein junger Student pakistanischer Herkunft entführt wird, überschlagen sich die Ereignisse und die Slow Horses sind plötzlich die Stars eines Komplotts. Konnte mich nicht gut auf die Story einlassen, weil ich 1. müde und 2. unkonzentriert war und die fehlenden Kapitelüberschriften ihr übriges getan haben, aber insgesamt waren die Geschichte und die Charaktere ganz cool. Ich werd den anderen Bänden wohl auch noch eine Chance geben.

The Plus One
 336 Seiten

Kelly ist eine geniale Roboter-Ingenieurin, die von ihrer Familie mehr oder weniger ignoriert ist. Als "sozial selektive" ist sie gerne allein und entsprechend neurotisch. Nervig wirds, als ihre Mutter Diane sie immer mehr dazu drängt, sich eine Begleitung zur Hochzeit ihrer Schwester zu suchen. Nicht gerade Kellys Lieblingsthema. Doch dann hat sie eine Idee: Sie baut sich eine Begleitung, ziemlich gut aussehend und mit dem Wissen des ganzen Internets im Kopf. Sie nennt ihn Ethan und hat dann plötzlich ganz andere Probleme... Zugegeben, ein etwas anderer Sci-Fi Roman, der auch ein bisschen tiefgehender hätte sein können, aber ich fand die Idee gut und wurde unterhalten. Wäre auch ein toller Film!

Just eat it
 416 Seiten

Leicht zu lesen, zugänglich und fesselnd. Das Buch fokussiert sich mit vielen Übungen auf praktische Möglichkeiten darauf, die Diätmentalität loszuwerden, seine Beziehung zum Essen zu heilen und wieder zu lernen, dem eigenen Körper zu vertrauen. Ich fand es sehr nützlich und mochte den Schreibstil mit den ganzen Schimpfwörtern :D

Dein innerer Ernährungsberater
 256 Seiten

Das Buch ist der Missing Link! Frankenbach schreibt von Somatischer Intelligenz, mit deren Hilfe wir wieder auf unseren Körper hören können. Warum wissen wir nicht mehr wann wir satt sind? Wie fühlt sich eigentlich richtiger Hunger an? Welche Nahrung bekommt mir? Jede:r der sich mit dem Thema Ernährung, insbesondere intuitivem Essen auseinander setzt, sollte das Buch und die darin enthaltenen Übungen zur Schulung unserer Körperachtsamkeit lesen.

Triceratops
 208 Seiten

Namenloser Hauptcharakter, ebenson seine namenlose Familie. Da gibt es Mutter, Vater, Schwester. Eine Tante. Eine Großmutter. Der namenlose Erzähler spricht von sich im Plural, kratzt sich die ganze Zeit und kann das Weinen der anderen nicht stoppen. Irgendwann wird er stumm und schläft nur noch draußen. Sehr beklemmend, sehr normal. Den österreichen Touch in der Sprache muss man mögen, sonst kommt man nicht zurecht.

& Weltmacht auf sechs Beinen
 320 Seiten

Ein ganz tolles Buch über verschiedene Ameisen und ihr spezifisches Verhalten, garniert mit Anekdoten aus Frau Prof. Dr. Foitziks Forscherleben. Wirklich ganz toll. Wer die Bücher von Bert Hölldobler mag, wird auch dieses Buch lieben (Das war übrigens auch ihr Doktorvater). Wer Staunen will und ab und zu mit ein bisschen verrücktem Ameisenwissen auf Partys glänzen will, dem ist dieser Titel sehr empfohlen.

Die Clans des Alpha-Mondes
 256 Seiten

25 Jahre nach dem interstellarem Krieg gibt es neuen Ärger. Die Erde will auf dem Mond eines Alpha-Planeten aufräumen. Deshalb versucht Gabriel Baines, paranoid, das scheinbar Unmögliche: Die Siedler - nach irdischen Maßstäben alles Psychopathen - sollen sich vereinen, um einer erneuten Zwangstherapie auf der Erde zu entgehen und unabhängig zu bleiben. Dr. Rittersdorf, Leiterin der "Mission 50 Stunden" ist auf dem Weg zum Mond, begleitet von einem CIA-Simulacrum, das von ihrem Ex-Mann gesteuert wird. Sein Plan? Sie mit Hilfe des von ihm gesteuerten CIA-Agenten umzubringen. Wer Philip K. Dick mag, sollte das Buch gelesen haben, allen anderen ist es wohl ein bisschen zu viel...

Paradise City
 280 Seiten

Schöne neue Welt mit Gesundheitsdiktatur per App - das Leben ist schön in der Megacity Frankfurt am Main. Protagonistin Liina profitiert davon, da sie mit ihrem neuen Herz endlich wieder ein weitgehend normales Leben führen kann. Doch eines Tages springt ihr Chef vor eine einfahrende U-Bahn - aber war es wirklich Suizid? Als kurz danach eine Kollegin tot aufgefunden wird, kommt Liina die Sache seltsam vor und sie forscht nach. Und was hat das mit den angeblichen Schakalbissen in der Uckermark zu tun? - Kurz: Alles. Eine dystopische Geschichte mit sehr coolen Protagonistinnen. Die Story ansich fand ich etwas dünn, an einigen Stellen doch sehr vorhersehbar. Dem Buch hätte eine Triggerwarnung auch gut getan, weil das teilweise ganz schön schlimm ist...naja. Aus der Abteilung: Kann man lesen, muss man aber nicht. Hab ein bisschen mehr erwartet.

Zugvögel
 400 Seiten

Ornithologin Franny ergaunert sich eine Mitfahrt auf der "Saghani" um den letzten Küstenseeschwalben zu folgen und verspricht der Besatzung den Goldenen Fang, in einem fast leer gefischten Meer. Nach und nach kommt aber ihre wahre Geschichte ans Licht... Herzzerreissend, traurig, wunderbar und voller Leben. Die Naturbeschreibungen waren ebenso lesenswert wie das verstörte und verkorkste Leben der Protagonistin.

COVID-19 und Psychologie
 69 Seiten

In den Springer essentials steht nur das Wichtigste drin. So auch hier. Auf knapp 70 Seiten erläutert John G. Haas die Rolle der menschlichen Psyche im Rahmen von Epidemien und Pandemien und die Auswirkungen von Covid-19 auf individueller und gesellschaftlicher Ebene. Gut und schnell zu lesen, super Einstieg in die Thematik. Hätte gerne noch ein Tickchen ausführlicher sein können. Die übersetzten WHO-Ratgeber als letztes Kapitels hätten nicht sein müssen.

Vakuum
 496 Seiten

Peterson ist einer, der weiß wovon er schreibt. Als studierter Luft- und Raumfahrtingenieur kommen die technischen Sachverhalte von Raumschiffen und -Stationen ganz normal daher. In diesem Roman droht eine Vakuumblase die Erde zu zerstören und die Menschheit erdenkt sich einen tollkühnen Plan. Dagegen stinkt "Armageddon" ganz schön ab. Schnell und spannend zu lesen.