, , , , , , , , , , & Bloody Scotland
276 Seiten

Eine Kurzgeschichtensammlung, die ich in Schottland gekauft aber in Berlin gelesen habe. Jede*r Autor*in hat eine Kurzgeschichte über einen bestimmten Ort in Schottland beigesteuert, die ich zwar nicht kannte, die ich aber jetzt alle gerne besuchen würde. Morbider Road Trip?

The Big Four
224 Seiten

Ohje, was war das denn? Das Buch enthält mal wieder internationale Spionage und Geheimorganisationen und hat direkt Flashbacks von „Passenger to Frankfurt“ ausgelöst. Sobald Christie die Häuser von reichen Mordopfern verlässt, wird es direkt richtig übertrieben und unglaubwürdig. Außerdem war es komisch aus verschiedenen Kurzgeschichten zusammengebastelt. Immerhin hat Christie selbst es wohl mal „that rotten book“ genannt.

The Complete Calvin and Hobbes – Volume 2
351 Seiten

Aah, Calvin und Hobbes ist so gut! Wie hat er das gemacht?

Einziges Problem, wenn man so viele am Stück liest: Man bekommt das ungute Gefühl, Calvin wäre in einer Zeitschleife gefangen, wo er jedes Jahr wieder in die erste Klasse kommt. Auf ewig gezwungen, Subtraktion nicht zu verstehen und im Sommer mit den Eltern campen zu fahren. Ein schreckliches Schicksal, aber immerhin hat er einen coolen Tiger!

Pilgern in Bildern
332 Seiten

Der schönste Tagebuchcomic, den ich seit langem gelesen habe. Felice Meer läuft im Sommer 2020, 2021 und 2022 jeweils mehrere tausend Kilometer und zeichnet jeden Tag einen Comic darüber. Diese waren schon lange auf Instagram und sind jetzt endlich in einem Buch versammelt. (Die beste Art, sie zu lesen! Meine Meinung!)

Damit es nicht zu brav und langweilig wird, ist sie nicht alleine unterwegs, sondern hat den kleinen blauen Drachen Menno dabei, der für den Unfug auf der Reise zuständig ist und schon den nächsten Eiskauf plant.

So ist alles bereit für die täglichen Abenteuer, die einem auf so einer langen Reise passieren können. Am lustigsten sind die Stellen, wenn Menno im unpassendsten Moment ein Missgeschick kommentiert, und am berührendsten ist es, wenn Felice den vielen lieben Leuten auf dem Weg begegnet, die ihr einen Kaffee, ein Essen oder einen Schlafplatz anbieten, oder die ihr tief im norwegischen Wald einen Wasserfilter schenken, oder wenn ein Priester im staubigen Italien ihr die Füße wäscht. Es ist so schön zu sehen, dass nette Leute vielleicht doch irgendwie überall sind, über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg.

Auch 2023 gab es eine Reise und Comics, darum hoffe ich, dass es auch irgendwann einen zweiten Teil zu diesem Buch geben wird.

Strangers
208 Seiten

Gekauft und gelesen nachdem/weil ich „All of Us Strangers“ im Kino gesehen habe, das auf diesem Buch basiert. Der Film ist eine abgewandelte Adaption, die einen anderen Fokus setzt und mir insgesamt auch besser gefallen hat. Aber ich vielleicht musste ich erst das Buch lesen, um den Film noch besser wertschätzen zu können.

Das Buch ist ein bisschen spookier, aber nicht viel, und obwohl es nur 200 Seiten lang ist, waren mir etwas zu viele davon gefüllt mit „Aber Moment … das kann ja gar nicht sein! Und doch ist es so. Aber das kann eigentlich nicht sein. Und doch!“

A Very Punchable Face
336 Seiten

Clara und ich haben neulich eine Folge Saturday Night Live geschaut, weil sie ein Buch angehört hatte, das quasi bei einer fiktionalisierten Version von SNL spielt, und sie wollte wissen, was es damit auf sich hat. Wir waren nicht mega beeindruckt, sind aber sofort Hardcore SNL People geworden und haben seitdem schon einige Folgen geschaut.

Vor ein paar Tagen hatte sie dann gefragt, ob ich von meinem Audible Guthaben vielleicht dieses Hörbuch besorgen kann (ich konnte!), und was soll ich sagen: Es ist sehr lustig, charmant, interessant und inspirierend. Colin Jost kann gut schreiben (Überraschung!) und gut vorlesen (doppelte Überraschung!) und wirkt wie ein netter Typ, dem eine schockierende Menge von Unfällen passieren. Hab ich sehr gerne angehört!

Neue Vahr Süd
633 Seiten

Danke an die unbekannte Person in Friedrichshain, die dieses Buch in eine „Zu verschenken“-Kiste gelegt hatte. Richtig gute, sehr lustige Geschichte, die trotz aller Abgedrehtheit einen Kern hat, der einen melancholisch seufzen lässt.