Bücherregal lädt …
Da bin ick nicht zuständig, Mausi
317 Seiten

Wieder eins der Bücher die nur als Hörbuch Sinn ergeben. Wundervoll gelesen von der Autorin, liebe die ganzen Frauenfiguren vom Amt mit Berliner Slang, 10/10 getroffen. Wenn die Story jetzt auch noch genau so gut gewesen wäre, dann wäre ich echt begeistert. Leider wabert die so ein bisschen ziellos vor sich in, bei jeder neuen Begebenheit fragt man sich „ah ist das jetzt der Hauptplot?“ nur damit dann gefühlt nie wieder davon gesprochen wird. Macht trotzdem Spaß zu hören und ist wirklich sehr lustig.

Die Bücherjägerin
386 Seiten

Ich wollte es wirklich mögen aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass das das Buch ist, welches mein 12 jähriges ich geschrieben hätte, wenn es ein bisschen mehr Disziplin und Durchhaltevermögen gehabt hätte. Die ganzen Figuren, die Lebenssituationen der Protagonistin, das ist alles zu sehr so, wie ich mir mit 12 eine coole Edge unabhängige Person vorgestellt habe und das kann ich jetzt mit 34 leider nur schwer ernst nehmen.

Pause
341 Seiten

Schon irgendwie cute und unterhaltsam, auch wenn man manchmal nicht 100% versteht, was die Probleme der Protagonistin und ihrer Familie sind. Viel Liebe für die Rolle der Mutter und die Art, wie sie spricht.

Long Bright River
482 Seiten

Ich bin nicht super easy reingekommen aber das liegt ja manchmal auch am eigenen Alltag und nicht am Buch. Als ich dann einmal drin war hatte ich die beste Zeit seit langem damit, als ich es innerhalb von drei Stunden komplett am Stück zu Ende las. Deprimierendes Thema, aber ich liebe es wie Liz Moore völlig unangestrengt verschieden Erzählstränge zusammen bringt.

Der Gott des Waldes
590 Seiten

Finde das ist richtige Schreibkunst, die Erzählstränge aus unterschiedlichen Epochen und verschiedenen Perspektiven so kunstvoll zusammenzubringen dass man trotzdem nicht den Überblick über die Figuren verliert, nicht permanent genervt von unnötigen Cliffhangern ist und es trotzdem so spannend ist, dass man es nicht weglegen kann. Ein top Buch für mich

Der Heimweg
400 Seiten

Sue me aber so detaillierte Beschreibungen von (sexualisierter) Gewalt haben in Unterhaltungsliteratur nichts verloren. I mean warum sollte ich mir sowas freiwillig durchlesen wollen? Fand manche Fitzek Bücher in der Vergangenheit schon gut oder zumindest sehr spannend konstruiert aber he is doing to much. And for what??

Yellowface
336 Seiten

Hab grade noch rechtzeitig gecheckt, dass man die Protagonistin gar nicht mögen -soll- und das Buch dann doch nicht nach den ersten fünf Seiten weggelegt. Es ist ein sehr ungewohnter pov und ich kann wirklich nicht sagen ob ich das Buch nun mochte oder nicht. Jedenfalls konnte ich es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen, was ja auch irgendwie ein Qualitätsmerkmal ist.