Long Bright River
482 Seiten

Ich bin nicht super easy reingekommen aber das liegt ja manchmal auch am eigenen Alltag und nicht am Buch. Als ich dann einmal drin war hatte ich die beste Zeit seit langem damit, als ich es innerhalb von drei Stunden komplett am Stück zu Ende las. Deprimierendes Thema, aber ich liebe es wie Liz Moore völlig unangestrengt verschieden Erzählstränge zusammen bringt.

Der Gott des Waldes
590 Seiten

Finde das ist richtige Schreibkunst, die Erzählstränge aus unterschiedlichen Epochen und verschiedenen Perspektiven so kunstvoll zusammenzubringen dass man trotzdem nicht den Überblick über die Figuren verliert, nicht permanent genervt von unnötigen Cliffhangern ist und es trotzdem so spannend ist, dass man es nicht weglegen kann. Ein top Buch für mich

Yellowface
336 Seiten

Hab grade noch rechtzeitig gecheckt, dass man die Protagonistin gar nicht mögen -soll- und das Buch dann doch nicht nach den ersten fünf Seiten weggelegt. Es ist ein sehr ungewohnter pov und ich kann wirklich nicht sagen ob ich das Buch nun mochte oder nicht. Jedenfalls konnte ich es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen, was ja auch irgendwie ein Qualitätsmerkmal ist.

Intermezzo
496 Seiten

Eins der seltenen Bücher bei denen ich froh bin, es als reales Buch gekauft und nicht als EBook geliehen oder gekauft zu haben, so dass ich es mir in den Schrank stellen und irgendwann nochmal lesen kann. Ich fand es ganz ganz wundervoll!

How to Keep House While Drowning
160 Seiten

Das wirklich weltbeste Buch über Ordnung das es gibt. Schon zigfach empfohlen bekommen im Freundeskreis und selbst empfohlen, geschenkt bekommen, selber verschenkt, verliehen, verloren und dann neu gekauft. Es geht vor allem darum, Unordnung nicht als moralisches Versagen zu betrachten und enthält viele Tips, wie man ganz niedrigschwellig und in kleinen Steps zu mehr Ordnung im Äußeren aber dadurch irgendwie auch im inneren kommt. Und es erklärt sehr gut, warum es darauf ankommt diese steps wirklich so klein wie nötig zu machen.