– Anton und Alma
 536 Seiten

Am Anfang hab ich es richtig gerne gemocht weil einem die Lebensrealität und das Umfeld der Protagonisten so vertraut und bekannt ist. In der Mitte wurde es ein bisschen lang, vielleicht auch weil mir religiöse Regeln und Rituale grundsätzlich fremd sind und ich deshalb den Lebenswandel von Alma nicht so recht verstehen konnte. Am Ende wurde es furchtbar traurig. Alles in allem ein sehr gutes Buch, durch den Klappentext würde man aber nicht drauf kommen welche Themen tatsächlich in dem Buch verhandelt werden.

– Der andere Arthur
 377 Seiten

Der Plot ist hier nicht ganz so stark wie bei den anderen Büchern von ihr finde ich, außerdem mag ich ihre Frauenfiguren auch lieber und davon gibt es hier nicht so viele. Generell gab es ein paar Stellen bei denen ich dachte „ehh icky“. Also der Vibe der mich bei ihren anderen Büchern immer so begeistert hat fehlte hier irgendwie. Trotzdem hat es durchaus Spaß gemacht zu lesen.

– Botanik des Wahnsinns
 206 Seiten

Erst bin ich nicht so richtig reingekommen, dann war ich irgendwie doch ein bisschen drin, dann hab ich das Buch vier Wochen zur Seite gelegt und als ich es dann zu Ende lesen wollte bin ich gar nicht mehr rein gekommen und hab kurz vor dem Ende abgebrochen.

– Da bin ick nicht zuständig, Mausi
 317 Seiten

Wieder eins der Bücher die nur als Hörbuch Sinn ergeben. Wundervoll gelesen von der Autorin, liebe die ganzen Frauenfiguren vom Amt mit Berliner Slang, 10/10 getroffen. Wenn die Story jetzt auch noch genau so gut gewesen wäre, dann wäre ich echt begeistert. Leider wabert die so ein bisschen ziellos vor sich in, bei jeder neuen Begebenheit fragt man sich „ah ist das jetzt der Hauptplot?“ nur damit dann gefühlt nie wieder davon gesprochen wird. Macht trotzdem Spaß zu hören und ist wirklich sehr lustig.

– Pause
 341 Seiten

Schon irgendwie cute und unterhaltsam, auch wenn man manchmal nicht 100% versteht, was die Probleme der Protagonistin und ihrer Familie sind. Viel Liebe für die Rolle der Mutter und die Art, wie sie spricht.

– Long Bright River
 482 Seiten

Ich bin nicht super easy reingekommen aber das liegt ja manchmal auch am eigenen Alltag und nicht am Buch. Als ich dann einmal drin war hatte ich die beste Zeit seit langem damit, als ich es innerhalb von drei Stunden komplett am Stück zu Ende las. Deprimierendes Thema, aber ich liebe es wie Liz Moore völlig unangestrengt verschieden Erzählstränge zusammen bringt.

– Der Gott des Waldes
 590 Seiten

Finde das ist richtige Schreibkunst, die Erzählstränge aus unterschiedlichen Epochen und verschiedenen Perspektiven so kunstvoll zusammenzubringen dass man trotzdem nicht den Überblick über die Figuren verliert, nicht permanent genervt von unnötigen Cliffhangern ist und es trotzdem so spannend ist, dass man es nicht weglegen kann. Ein top Buch für mich