So gut! Aber Justice for Harriet!
Soo schön! Und ich mochte die Ästhetik von Fantasy + SciFi so gern. Mein größter Complaint ist vermutlich, dass ich wünschte, es wäre noch länger!
Äußerst subversiver Titel. Ich frage mich nur, wie schlimm es jetzt wirklich in Gelsenkirchen ist.
Uff, zwischendurch ganz schön trostlos. Aber umso gespannter bin ich auf den nächsten Teil!
Erst bin ich nicht so richtig reingekommen, dann war ich irgendwie doch ein bisschen drin, dann hab ich das Buch vier Wochen zur Seite gelegt und als ich es dann zu Ende lesen wollte bin ich gar nicht mehr rein gekommen und hab kurz vor dem Ende abgebrochen.
Richtig schlimm, wie gut Natalie als Figur konstruiert ist. Genau das richtige Mittelmaß von unerträglich, unausstehlich und nachvollziehbar.
R.I.P. Umberto Eco, you would have loved TESCREAL
Das Buch liest sich gut weg, ist nüchtern erzählt, aber ziemlich seicht. Unser Hauptcharakter hat bis auf eine tragische Kindheit unverschämt viel Glück und ist sowieso groß, stark, talentiert, fleißig, ehrlich und der beste Heiler und Liebhaber, den die Welt je hervor gebracht hat. Es passieren viele Dinge, die den Plot von England bis nach Indien bugsieren, aber besonders tiefgreifend sind weder die Geschichte noch die eindimensionalen Charaktere. Außerdem haben mich die historischen Ungenauigkeiten (Kürbisse im mittelalterlichen England?) etwas rausgerissen. Der Autor sagt in der Danksagung selbst, einiges sei seiner Fantasie entsprungen. Warum dann nicht gleich Fantasy? Wahrscheinlich weil es sich schlechter verkauft. Fazit: Ganz nette Bestseller-Literatur.