Der Plot ist hier nicht ganz so stark wie bei den anderen Büchern von ihr finde ich, außerdem mag ich ihre Frauenfiguren auch lieber und davon gibt es hier nicht so viele. Generell gab es ein paar Stellen bei denen ich dachte „ehh icky“. Also der Vibe der mich bei ihren anderen Büchern immer so begeistert hat fehlte hier irgendwie. Trotzdem hat es durchaus Spaß gemacht zu lesen.
Ich glaube, das müsste ich noch mal lesen, irgendwann hab ich den Überblick verloren. Aber ich weiß auch nicht, ob ich es gut genug fand, es noch mal lesen zu wollen.
Als Meta-Kommentar kann ich noch sagen, dass ich versehentlich 20€ für dieses Buch bezahlt habe, und für nur 200 Seiten – davon sehr viele mit Wiederholungen der gleichen Bilder – würde ich euch empfehlen, nach einem besseren Deal Ausschau zu halten. Das Buch sollte auch eigentlich meine Urlaubs-Schmöker-Lektüre werden, aber jetzt hab ich alles schon im ICE gelesen. Na toll!
Mein einziges Urlaubsbuch schon am Anreisetag ausgelesen :(. Spricht aber für das Buch :).
Dieses Sammelband enthält die drei Geschichten „Der Zauberer von Rummelsdorf“, „Eine aufregende Erbschaft“ und „Die Entführung des Marsupilamis.“
Die Comics fand ich schon viel flüssiger als die in der ersten Gesamtausgabe. Wie schnell sich Franquin weiterentwickelt hat, ist wirklich faszinierend.
- Die Psychiaterin
- Freida McFadden
- Heyne
- Thriller
- Spannung
- Twists
- Falsche Fährten
- Verschlossener Raum
- Eingesperrt
- Grusel
- Verschwinden
- Mord
- Geheimnisse
- Highlight
Tricia und ihr Ehemann Ethan scheinen für ihre neue gemeinsame Zeit ihr perfektes Traumhaus gefunden zu haben: Es gehörte der Psychiaterin Dr. Adrienne Hale, die vor wenigen Jahren spurlos verschwunden ist. Tricia hat kein gutes Gefühl, vor allem, als bei der geplanten Hausbesichtigung die Maklerin nicht auftaucht und die beiden eingeschneit werden. Gezwungen, die Nacht im Haus zu verbringen, forscht Tricia nach, in der Hoffnung, herauszufinden, was mit der Psychiaterin passiert ist – und entdeckt dabei einen Geheimraum mit mehreren Kassetten, auf denen Dr. Hale sämtliche Patientengespräche aufgezeichnet hat. Sie beginnt, sie durchzuhören – und entdeckt dabei mehr als nur ein Geheimnis …
Dieser Thriller hält einen wirklich auf Trab! Ich glaube, er könnte sogar mein bisher liebster Thriller aus McFaddens Feder sein, weil er einfach so spannend geschrieben war und ich ihn innerhalb weniger Stunden verschlungen habe. Das Pacing ist einfach großartig: Wir haben zum einen Tricia, die in der Gegenwart der gruseligen Geschichte des Hauses nachgeht, während sie Angst hat, dass außer ihrem Ehemann und ihr noch jemand im Haus sein könnte, und dann Adriennes Psychiatergespräche und ihre Probleme mit einem ganz speziellen Patienten. Die Mischung war wirklich gut gemacht und hat mich stets zum Weiterlesen angetrieben.
Die erste offensichtliche falsche Fährte habe ich sofort als solche erkannt und mich schnell auf die anderen Fährten fokussiert, die zu meiner Erleichterung sehr viel undurchsichtiger waren. So halb hatte ich durchaus die richtige Idee – aber eben nur halb, weil es so viele mögliche Erklärungen für die Geschehnisse gibt, dass ich zwar wusste, wer nicht dahintersteckt, aber nicht sagen konnte, wer stattdessen dafür verantwortlich ist. Das war wirklich großartig: Selbst, wenn man einen oder zwei Twists kommen sieht, hat McFadden immer noch welche auf Lager, mit denen man nicht gerechnet hat.
Wie gesagt hält sie die Handlung auch stets spannend; ich mochte die unheimliche Atmosphäre im Haus und die immer drängendere Situation, in der sich Adrienne wiederfindet. Das klaustrophobische Gefühl, im Haus eingesperrt zu sein, die nahezu süchtig machenden Psychiatergespräche, die immer weiter eskalierende Vergangenheit und die Fragen, die währenddessen aufgeworfen werden – einfach großartig! Zusammen mit dem flotten Schreibstil entstand so wahrlich ein Thriller, der mich von Anfang bis zum Ende packte.
Wenn ich eine Kritik äußern müsste, wäre es wohl die erste falsche Fährte, weil wirklich schmerzhaft offensichtlich war, dass es eine falsche Fährte ist. Natürlich spielt McFadden bewusst mit unseren Erwartungen und auch mit den Dingen, die wir nicht erwarten, aber mir persönlich haben die undurchsichtigeren Fährten um einiges besser gefallen.
Zusammengefasst ein grandioser Thriller, der definitiv zu meinen Lieblingen unter McFaddens Thrillern zählt!
Das Buch liest sich gut weg, ist nüchtern erzählt, aber ziemlich seicht. Unser Hauptcharakter hat bis auf eine tragische Kindheit unverschämt viel Glück und ist sowieso groß, stark, talentiert, fleißig, ehrlich und der beste Heiler und Liebhaber, den die Welt je hervor gebracht hat. Es passieren viele Dinge, die den Plot von England bis nach Indien bugsieren, aber besonders tiefgreifend sind weder die Geschichte noch die eindimensionalen Charaktere. Außerdem haben mich die historischen Ungenauigkeiten (Kürbisse im mittelalterlichen England?) etwas rausgerissen. Der Autor sagt in der Danksagung selbst, einiges sei seiner Fantasie entsprungen. Warum dann nicht gleich Fantasy? Wahrscheinlich weil es sich schlechter verkauft. Fazit: Ganz nette Bestseller-Literatur.
So gut! Aber Justice for Harriet!
joa, war ganz gut zu lesen. weiß jetzt nicht ob es mich überzeugt hätte, wenn ich nicht eh schon der meinung gewesen wäre…