Der erste Teil hat mir etwas besser gefallen, aber auch diesen hier fand ich interessant. War mir aber im direkten Vergleich etwas zu lang und nicht verstrickt genug.
Das Buch schafft sehr gut den Spagat zwischen einem klassischen Whodunnit, wie ich sie von Agatha Christie gewohnt bin, und einem Meta-Kommentar über Kriminalromane allgemein. Der Fall wird vom Erzähler und den Figuren mit anderen Krimis verglichen, die Leute im Buch lieben Kriminalromane, und es wird natürlich sowas gesagt wie „Ja, in einem Roman könnte man das so machen, aber das hier ist das echte Leben!“
Den Erzähler fand ich allgemein richtig gut, ich mochte die leicht nichtlinearen Erklärungen und dass er es sich am Ende nicht nehmen ließ, noch mal zu erklären, dass er von Anfang an die Lösung korrekt angeteasert hatte. Top!
Ich glaube, das müsste ich noch mal lesen, irgendwann hab ich den Überblick verloren. Aber ich weiß auch nicht, ob ich es gut genug fand, es noch mal lesen zu wollen.
Als Meta-Kommentar kann ich noch sagen, dass ich versehentlich 20€ für dieses Buch bezahlt habe, und für nur 200 Seiten – davon sehr viele mit Wiederholungen der gleichen Bilder – würde ich euch empfehlen, nach einem besseren Deal Ausschau zu halten. Das Buch sollte auch eigentlich meine Urlaubs-Schmöker-Lektüre werden, aber jetzt hab ich alles schon im ICE gelesen. Na toll!