The Parents – Dein Kind ist weg. Dein schlimmster Albtraum beginnt.
512 Seiten

Ein ungutes Gefühl lässt Andy mitten in der Nacht aufwachen. Voller Panik schaut er nach, ob sein Sohn Connor schon heimgekommen ist. Erleichtert legt er sich wieder schlafen, als er ihn in seinem Bett liegen sieht. Doch er irrt sich. In Wirklichkeit hat Connors Cousin Zac dessen Platz eingenommen und als Connor endlich wieder auftaucht, weigern sich die beiden, zu sagen, wo sie gewesen sind. Doch es dauert nicht lange, bis Andy herausfindet, dass Connor zusammen mit vier anderen Schülern für mehrere Stunden im Wald verschwunden ist – und eine Schülerin namens Emily nicht daraus zurückgekehrt ist …

Dieser spannende Thriller ist leicht zu lesen, zieht einen hervorragend mit der Handlung mit und findet zu einem äußerst zufriedenstellenden Ende, das mich positiv überrascht hat. Ich bin mir zwar trotzdem nicht sicher, ob das Buch auch für Eltern geeignet ist, weil die Angst vor dem Verschwinden bzw. Tod der Kinder stark thematisiert wird, aber andererseits schafft T. M. Logan es hervorragend, diese Angst nicht bis ins Extreme zu ziehen.

So hat speziell Andy so einige Paranoia, was Connors Verhalten betrifft, doch ist es für uns Leserinnen und Leser recht schnell klar, dass dahinter kein mörderischer, sondern ein anderer Grund steckt. Dieses Geheimnis aufzuklären hat zusammen mit der verzweifelten Suche nach Emily für einen Thriller gesorgt, den man sehr schnell wegliest.

Von allen Charakteren war mir Andys zwölfjährige Tochter Harriet am sympathischsten, weil sie der ruhige, rationale Kontrast zu den panischen Erwachsenen war und ihre eigenen Ermittlungen angestellt hat, um hinter Connors Geheimnis zu kommen.

Was mögliche Kritik angeht, fand ich es schade, dass es keine überraschenden Twists gab und auch der Antagonist relativ leicht vorherzusehen war. Der Thriller lebt vor allem durch seinen leicht zu lesenden Schreibstil und seine konstante Spannung, und eher weniger von schockierenden Twists.

Zudem fand ich den deutschen Untertitel und die Kurzbeschreibung sehr irreführend, weil beides impliziert, dass Connor das verschwundene Kind sein wird – aber dem ist gar nicht der Fall. Er taucht recht früh wieder auf und die Handlung konzentriert sich ab da auf die verschwundene Emily und seine potenzielle Beteiligung daran.

Letztendlich hat der Thriller mir aber immer noch sehr gut gefallen, weshalb ich ihn allen Leserinnen und Lesern, denen die Thematik nichts ausmacht, empfehlen kann!

Wir Kinder aus Bullerbü
110 Seiten

Die Geschichten von Astrid Lindgren aus heutiger Sicht als Erwachsene Person nochmals zu lesen war sehr interessant und spaßig. Ist das Buch politisch korrekt? Natürlich nicht. Es stammt aus einer anderen Zeit und auch ich bin mit Geschlechterrollen aufgewachsen. Diese Zeiten haben existiert und ein Zurückblicken scheint uns manchmal das Gefühl zu geben, schon weit gekommen zu sein. Alles in allem sind die Geschichten süß geschrieben und haben mich hin und wieder nostalgisch werden lassen. Die Kinder aus Bullerbü wachsen in einer scheinbar heiligen und perfekten Welt auf in der sie sich ganz frei entfalten und ausleben können. Wer wünscht sich das nicht? Bücher sind nicht nur da um Realitäten abzubilden, sondern um auch mal zu träumen. Für die knapp 100 Seiten bin ich immer wieder in eine kleine Traumwelt abgetaucht und habe kritisch hinterfragt. Ist es nötig diese stereotypen zu reproduzieren? Nein. Ich denke es ist aber trotzdem möglich die Geschichten der Kinder aus Bullerbü zu lesen, vorzulesen und zu genießen um anschließend festzustellen: Ich bin froh nicht als Mädchen schon Hausfrau sein zu müssen.

Romantic Comedy
320 Seiten

Ich hab mir das Buch nur angehört, weil es in Libby grade verfügbar war und ich die premise interessant fand. Aber es hat mir direkt gefallen! Es geht um eine Frau, die für SNL schreibt (im Buch heißt es anders, aber es soll SNL sein) und einen berühmten Sänger, der in einer Woche hostet und mit dem sie sich direkt gut versteht. Sie denkt auch, dass sie miteinander flirten aber dass ein gut aussehender Promi, nie was mit einer "normalo" Autorin anfangen würde. Die erste Hälfte des Buchs verfolgt ziemlich im Detail den Ablauf der Vorbereitungen für die Show, was ich sehr interessant fand und endet mit einer Auseinandersetzung auf der Aftershowparty, infolge derer sie sich aus den Augen verlieren. Die zweite Hälfte des Buches spielt während der Pandemie, als sie wieder Kontakt aufnehmen und sich näher kommen. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass die Panini Teil dieses Buches ist, hätte ich es mir glaube ich nicht angehört aber ich fand es dann doch gut gelöst und mochte den zweiten Teil auch wie den ersten. Alles in allem habe ich das Buch sehr genossen und schnell durchgehört. Es ist sehr wholesome und unterhaltsam und vielleicht sollte ich mehr Romcoms lesen.

It's On Me
288 Seiten

This book has helped me in a moment of lack of perceived meaning in my life. It can be helpful to a person having a "personality" crisis/"mid-life" crisis.

I started reading this book in October 2023 and I actively took a bit longer on it as I wanted to reflect more on concepts and reflections that the book brought me.

It re-sparkled a love for philosophy in me.

I liked how she wrote about concepts of Existential Psychology. There is lots of criticism one can do to this psychological approach, as there is an elitist touch to it.