So ein gutes Buch. Ich bin froh, dass ich es noch mal gelesen habe. Der Nebenplot mit dem Sofa ist so gut. Ein bisschen unfair, wie schlau und witzig Douglas Adams war.
“For there is no such word as ‘impossible’ in my dictionary. In fact,” he added, brandishing the abused book, “everything between ‘herring’ and ‘marmalade’ appears to be missing.
Und:
“But I also believe that some things are a great deal more interconnected than others.”
Und dann natürlich meine Überraschung, dass Douglas Adams bereits LLMs vorhergesehen hat:
“When I wanted to know whether or not it was safe to take off, I didn’t want to know that it might not be safe. I just wanted to be reassured that it was. So instead of checking it myself, you see, I sent out one of the Electric Monks.”
Am Anfang war es mir ein bisschen viel Exposition mit dem Holzhammer, aber als die Handlung mal Fahrt aufnahm, wurde es ganz nett.
Der erste Teil hat mir etwas besser gefallen, aber auch diesen hier fand ich interessant. War mir aber im direkten Vergleich etwas zu lang und nicht verstrickt genug.
Das Buch schafft sehr gut den Spagat zwischen einem klassischen Whodunnit, wie ich sie von Agatha Christie gewohnt bin, und einem Meta-Kommentar über Kriminalromane allgemein. Der Fall wird vom Erzähler und den Figuren mit anderen Krimis verglichen, die Leute im Buch lieben Kriminalromane, und es wird natürlich sowas gesagt wie „Ja, in einem Roman könnte man das so machen, aber das hier ist das echte Leben!“
Den Erzähler fand ich allgemein richtig gut, ich mochte die leicht nichtlinearen Erklärungen und dass er es sich am Ende nicht nehmen ließ, noch mal zu erklären, dass er von Anfang an die Lösung korrekt angeteasert hatte. Top!
“I guess I need some new experiences of my own. Something that shifts my behavior.”
“Nothing wrong with that.”
“But isn’t it just a dangling carrot? Nobody back home sees anything new in me. They just think I’m jaded.”
“Why’s it important for them to see a change?”
“I dunno … so I don’t feel like I’m crazy?”
“Then you’ll be chasing that carrot for a long time.”
“It’s not even a good carrot.”
Dieses Buch fand ich blöd, die beiden Hauptcharaktere waren stupid und außerdem war es US military propaganda.
Danke für’s (lange) ausleihen, Amelie.
Stellenweise brutal, manchmal lustig und auch traurig, aber immer in Leipzig hüpft das Buch zwischen den Zeiten hin und her und das mochte ich sehr gern! Ich habe außerdem viel über Bestattung und Schlachten gelernt und bin mir ganz sicher, dass ich sehr genau weiß in welchem Rewe das Kennenlernen stattfand. Ich möchte hier meine Lieblingsstelle zitieren, ich habe sie gewissenhaft geübt, um sie an geeigneter Stelle im Alltag vorzutragen und vorzugaukeln, dass sie meinem eigenen Humor entsprang und zwar: „[…] sagte sie und lachte ihr Lachen, das klang, als würde man eine Kiste Meerschweinchen schütteln.“. Genial! (Den Feminismuspreis wird das Buch wohl eher nicht gewinnen, Damen treten in kleiner Zahl in Erscheinung und dann als Mütter oder Objekte der Begierde, sonst nicht, das kennen wir schon, das ist alt und faulig, das mögen wir nicht.)
Wie ein Gespräch im Dunkeln nach Mitternacht. Ich finde alles von Octopus Pie gut, aber die Plotlines in dieser Ausgabe? Richtig gut.