Aus unseren Feuern
336 Seiten

Stellenweise brutal, manchmal lustig und auch traurig, aber immer in Leipzig hüpft das Buch zwischen den Zeiten hin und her und das mochte ich sehr gern! Ich habe außerdem viel über Bestattung und Schlachten gelernt und bin mir ganz sicher, dass ich sehr genau weiß in welchem Rewe das Kennenlernen stattfand. Ich möchte hier meine Lieblingsstelle zitieren, ich habe sie gewissenhaft geübt, um sie an geeigneter Stelle im Alltag vorzutragen und vorzugaukeln, dass sie meinem eigenen Humor entsprang und zwar: „[…] sagte sie und lachte ihr Lachen, das klang, als würde man eine Kiste Meerschweinchen schütteln.“. Genial! (Den Feminismuspreis wird das Buch wohl eher nicht gewinnen, Damen treten in kleiner Zahl in Erscheinung und dann als Mütter oder Objekte der Begierde, sonst nicht, das kennen wir schon, das ist alt und faulig, das mögen wir nicht.)

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