Die ersten 70 Seiten bin ich nicht so richtig warm geworden mit dem Buch. Dann habe ich mich auf eine lange Reise mit dem öffentlichen Nah- und Regionalverkehr begeben. Straßenbahn, SEV, Zug, Zug, S-Bahn, U-Bahn. Und dann hat es mich auf dieser Odyssee irgendwie gepackt und ich habe den Rest am Stück durchgelesen. Der Plottwist hat mich auch völlig unvorbereitet getroffen. Ein wilder Ritt!
Nina, Nina, tam kartina, eto traktor i motor
Alternativ: Sollte man, wenn man schon seit 10 Jahren in Leipzig wohnt, wissen was Viertel 10 bedeutet?
Ich war im palais de Tokyo und habe dort verschiedene Ausstellungen gesehen. Bei einer habe ich mich gefragt: "Ist das jetzt camp?" Zum Glück gab es im Museumsshop dieses kleine Büchlein.
Danke Mama, danke Papa, dass ich die 90er (fast) nicht erleben musste und vor allem nicht auf dem Land.
Gut fand ich den Essay, in dem Deutschboden von Moritz von Uslar kritisiert wurde.
Ob der Witz „Warum gehen Wessis 13 Jahre lang in die Schule?“ wohl jemals sterben wird?
Dieses Buch habe ich von einer der lustigsten Personen, die ich kenne, geschenkt bekommen. Passenderweise war das Buch auch sehr lustig. Es ist auch beruhigend zu wissen, dass poverty core schon in den 80ern Mode war.