Hat mir leider nicht gefallen. Fand es sehr zäh, viel zu ähnlich wie der Fall auf Gokumon. (Was im Buch auch mehrfach von verschiedenen Figuren erwähnt wird?! Dann schreib doch was anderes?!) Etwas besorgniserregend, wie Kosuke Kindaichi immer erst drei junge Frauen sterben lassen muss, bevor er auf die Lösung kommt.
Außerdem gab es unglaublich viele Figuren, die (natürlich) alle japanische Namen haben. Es fiel mir sehr schwer, da wirklich alle auseinanderzuhalten, und meistens habe ich es nicht geschafft.
Ich fand auch die Bearbeitung als Hörbuch nicht gelungen, in den Dialogen fallen sich immer Leute ins Wort, um sowas wie „Stimmt“ oder „Ja“ zu sagen, da wünschte ich, die erzählende Person könnte einfach ausreden.
Bin nicht zufrieden mit dem Ende
Jetzt, wo ich 13 Stunden Exposition gehört habe, bin ich bereit für ein bisschen story im nächsten Teil.
Ich glaube, das müsste ich noch mal lesen, irgendwann hab ich den Überblick verloren. Aber ich weiß auch nicht, ob ich es gut genug fand, es noch mal lesen zu wollen.
Als Meta-Kommentar kann ich noch sagen, dass ich versehentlich 20€ für dieses Buch bezahlt habe, und für nur 200 Seiten – davon sehr viele mit Wiederholungen der gleichen Bilder – würde ich euch empfehlen, nach einem besseren Deal Ausschau zu halten. Das Buch sollte auch eigentlich meine Urlaubs-Schmöker-Lektüre werden, aber jetzt hab ich alles schon im ICE gelesen. Na toll!
joa, war ganz gut zu lesen. weiß jetzt nicht ob es mich überzeugt hätte, wenn ich nicht eh schon der meinung gewesen wäre…
Very nice
Ärgerlich, dass ich den Kommentar „Ganz schön trostlos“ schon beim vorigen Band der Reihe verbraten habe. Aber es ist so gut!
Hab’s fertig gehört und mir dann direkt wieder vorgemerkt, um es nochmal hören zu können.
Dieses Buch ist der Inbegriff von „Irgendwie muss man die Seiten ja füllen“. Ich meine, es ist klar was passiert ist: Finkel hat von der Geschichte erfahren und dachte, dass muss ja voll spannend sein und der perfekte Stoff für ein Buch und als ihm bewusst wurde, dass dem nicht so ist, war es zu spät. Es ist schon funky, wenn jemand 27 Jahre alleine im Wald gelebt hat aber wenn dieser jemand keinen wirklich Grund dafür hatte, den Hauptteil seiner Zeit mit lesen und Radio hören zugebracht hat und auch keine krassen Erkenntnisse teilen will, dann ist ein Buch über ihn halt nicht besonders spannend. Ich fand Finkels Obsession mit Knight auch sehr seltsam, vor allem im letzten Drittel des Buches dachte ich nur noch „leave the poor man alone“.