Lesetagebuch
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Einträge mit dem Tag science-fiction.
Wie man einen Toaster überlistet
 176 Seiten

Eine supergut komponierte Geschichte über Software-Copyright, Politik von Arm und Reich und tollen Frauenfreundschaften. Diese Novelle befasst sich nicht nur mit dem aktuellen Thema Technologie und Freiheit sondern ist auch schnell zu lesen. Nebenbei lernt man auch was virtuelle Maschinen sind und warum man über Technologie-Folgen nachdenken muss.

The Block (The Loop 2)
 400 Seiten

Nachdem Luka mit seinen Freunden aus dem Loop entkommen konnte und die Schlacht am Midway Park alles veränderte, findet er sich im nächsten High-Tec-Knast wieder: Dem Block. Auch dort gelingt ihm die Flucht und es beginnt eine Hetzjagd zwischen ihm und der Künstlichen Intelligenz "Happy", die ihn für Phase 3 ihres Plans benötigt... Liest sich spannend wie ein Film. Für Fans von Maze Runner und Tribute von Panem.

Totalbeton
 144 Seiten

Im Hochhaus 840 lebt ein Kind mit seinen Eltern – in einer winzigen, grauen Betonwohnung in der 5969. Etage. Das Kind hat keinen Namen, weil die Eltern beschlossen haben, dass es keinen braucht. Das Leben ist eintönig und jeden Tag gleich: Mutter schluckt die Traurigkeit herunter, der Vater ist wütend und schlägt das Kind. Das Kind stellt sich schlafend und schaut sich den Beton an. Die Eintönigkeit wird durchbrochen von Mahlzeiten mit Nährmittel und einem gemeinsamen Starren auf einen Bildschirm, der die Gräue zeigt, wo die Ausgestoßenen "leben" und sich gegenseitig zerfleischen. Das Kind aber hat einen Fehler: Es wird neugierig und will den Totalbeton, aus dem das GEBÄUDE besteht, genauer verstehen...

Es war seltsam, aber schön. Für Fans von Ballard und Bradbury.

↑ 2022
2021 ↓
Die Optimierer
 304 Seiten

Das Buch hat mich mächtig beeindruckt. Das Leben von Samson Freitag gerät in eine Abwärtsspirale, als er in seiner Tätigkeit als "Lebensberater", eine falsche Beratung durchgeführt hat und sich die Klientin daraufhin das Leben genommen hat. Seine Freundin macht Schluss, ihm werden Sozialpunkte aberkannt und gerät gesellschaftlich ins Aus. Wird es ihm gelingen, seinen eigenen Platz in der optimierten Gesellschaft wieder zu erlangen?

Das magische Café
 240 Seiten

"Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden." ist die Message des Buches. In vier Geschichten reisen Menschen in einem magischen Café durch die Zeit - aber nur bis der Kaffee kalt ist. Durch das Wiedererleben von Situationen im Café erleben die Menschen Heilung, Versöhnung und Vergebung und können innerlich aufgeräumt ihr Leben vorwärts leben. Ich mochte die Geschichten sehr gern, sie lesen sich schnell und dennoch fesselnd gut weg. Manchmal war es nervig, dass sich die Geschichten noch mal in einer anderen Geschichte wiederholt haben, um irgendein Gefühl der jeweiligen Protagonistin zu verdeutlichen, aber ich vermute, das ist der japanischen Erzählweise geschuldet. Oder kann man die Geschichten auch in anderer Reihenfolge lesen? hmm...

Klara und die Sonne
 352 Seiten

Klara ist eine künstliche Freundin und wird eines Tages gekauft, um Josie, einem kranken Teenager, Gesellschaft zu leisten. Klara hat die fixe Idee, dass die Sonne eine besondere Nahrung ausschicken kann, daher versucht sie alles, Josie von ihrer Krankheit zu befreien. Doch ist es das Opfer, dass sie bringen muss, auch wert? Ich fand die Geschichte total schön erzählt und bemerkenswert. Im Klappentext steht, dass man Klara nie wieder vergessen wird und ich glaube, das es stimmt.

Die Clans des Alpha-Mondes
 256 Seiten

25 Jahre nach dem interstellarem Krieg gibt es neuen Ärger. Die Erde will auf dem Mond eines Alpha-Planeten aufräumen. Deshalb versucht Gabriel Baines, paranoid, das scheinbar Unmögliche: Die Siedler - nach irdischen Maßstäben alles Psychopathen - sollen sich vereinen, um einer erneuten Zwangstherapie auf der Erde zu entgehen und unabhängig zu bleiben. Dr. Rittersdorf, Leiterin der "Mission 50 Stunden" ist auf dem Weg zum Mond, begleitet von einem CIA-Simulacrum, das von ihrem Ex-Mann gesteuert wird. Sein Plan? Sie mit Hilfe des von ihm gesteuerten CIA-Agenten umzubringen. Wer Philip K. Dick mag, sollte das Buch gelesen haben, allen anderen ist es wohl ein bisschen zu viel...

Paradise City
 280 Seiten

Schöne neue Welt mit Gesundheitsdiktatur per App - das Leben ist schön in der Megacity Frankfurt am Main. Protagonistin Liina profitiert davon, da sie mit ihrem neuen Herz endlich wieder ein weitgehend normales Leben führen kann. Doch eines Tages springt ihr Chef vor eine einfahrende U-Bahn - aber war es wirklich Suizid? Als kurz danach eine Kollegin tot aufgefunden wird, kommt Liina die Sache seltsam vor und sie forscht nach. Und was hat das mit den angeblichen Schakalbissen in der Uckermark zu tun? - Kurz: Alles. Eine dystopische Geschichte mit sehr coolen Protagonistinnen. Die Story ansich fand ich etwas dünn, an einigen Stellen doch sehr vorhersehbar. Dem Buch hätte eine Triggerwarnung auch gut getan, weil das teilweise ganz schön schlimm ist...naja. Aus der Abteilung: Kann man lesen, muss man aber nicht. Hab ein bisschen mehr erwartet.

Vakuum
 496 Seiten

Peterson ist einer, der weiß wovon er schreibt. Als studierter Luft- und Raumfahrtingenieur kommen die technischen Sachverhalte von Raumschiffen und -Stationen ganz normal daher. In diesem Roman droht eine Vakuumblase die Erde zu zerstören und die Menschheit erdenkt sich einen tollkühnen Plan. Dagegen stinkt "Armageddon" ganz schön ab. Schnell und spannend zu lesen.