Lesetagebuch
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Einträge mit dem Tag roman.
Slow Horses
 336 Seiten

Jackson Lamb ist Leiter des Slough House, ein Ort für ausrangierte Agenten, den "Slow Horses", vom MI5 ausrangiert. Als ein junger Student pakistanischer Herkunft entführt wird, überschlagen sich die Ereignisse und die Slow Horses sind plötzlich die Stars eines Komplotts. Konnte mich nicht gut auf die Story einlassen, weil ich 1. müde und 2. unkonzentriert war und die fehlenden Kapitelüberschriften ihr übriges getan haben, aber insgesamt waren die Geschichte und die Charaktere ganz cool. Ich werd den anderen Bänden wohl auch noch eine Chance geben.

The Plus One
 336 Seiten

Kelly ist eine geniale Roboter-Ingenieurin, die von ihrer Familie mehr oder weniger ignoriert ist. Als "sozial selektive" ist sie gerne allein und entsprechend neurotisch. Nervig wirds, als ihre Mutter Diane sie immer mehr dazu drängt, sich eine Begleitung zur Hochzeit ihrer Schwester zu suchen. Nicht gerade Kellys Lieblingsthema. Doch dann hat sie eine Idee: Sie baut sich eine Begleitung, ziemlich gut aussehend und mit dem Wissen des ganzen Internets im Kopf. Sie nennt ihn Ethan und hat dann plötzlich ganz andere Probleme... Zugegeben, ein etwas anderer Sci-Fi Roman, der auch ein bisschen tiefgehender hätte sein können, aber ich fand die Idee gut und wurde unterhalten. Wäre auch ein toller Film!

Triceratops
 208 Seiten

Namenloser Hauptcharakter, ebenson seine namenlose Familie. Da gibt es Mutter, Vater, Schwester. Eine Tante. Eine Großmutter. Der namenlose Erzähler spricht von sich im Plural, kratzt sich die ganze Zeit und kann das Weinen der anderen nicht stoppen. Irgendwann wird er stumm und schläft nur noch draußen. Sehr beklemmend, sehr normal. Den österreichen Touch in der Sprache muss man mögen, sonst kommt man nicht zurecht.

Die Clans des Alpha-Mondes
 256 Seiten

25 Jahre nach dem interstellarem Krieg gibt es neuen Ärger. Die Erde will auf dem Mond eines Alpha-Planeten aufräumen. Deshalb versucht Gabriel Baines, paranoid, das scheinbar Unmögliche: Die Siedler - nach irdischen Maßstäben alles Psychopathen - sollen sich vereinen, um einer erneuten Zwangstherapie auf der Erde zu entgehen und unabhängig zu bleiben. Dr. Rittersdorf, Leiterin der "Mission 50 Stunden" ist auf dem Weg zum Mond, begleitet von einem CIA-Simulacrum, das von ihrem Ex-Mann gesteuert wird. Sein Plan? Sie mit Hilfe des von ihm gesteuerten CIA-Agenten umzubringen. Wer Philip K. Dick mag, sollte das Buch gelesen haben, allen anderen ist es wohl ein bisschen zu viel...

Zugvögel
 400 Seiten

Ornithologin Franny ergaunert sich eine Mitfahrt auf der "Saghani" um den letzten Küstenseeschwalben zu folgen und verspricht der Besatzung den Goldenen Fang, in einem fast leer gefischten Meer. Nach und nach kommt aber ihre wahre Geschichte ans Licht... Herzzerreissend, traurig, wunderbar und voller Leben. Die Naturbeschreibungen waren ebenso lesenswert wie das verstörte und verkorkste Leben der Protagonistin.

Vakuum
 496 Seiten

Peterson ist einer, der weiß wovon er schreibt. Als studierter Luft- und Raumfahrtingenieur kommen die technischen Sachverhalte von Raumschiffen und -Stationen ganz normal daher. In diesem Roman droht eine Vakuumblase die Erde zu zerstören und die Menschheit erdenkt sich einen tollkühnen Plan. Dagegen stinkt "Armageddon" ganz schön ab. Schnell und spannend zu lesen.

Geschichte der Fräulein von Sternheim
 256 Seiten

Die Geschichte im Briefform mit altem Deutsch ist anfänglich schwer zu lesen, weil die Protagonistin erst nach ca. 50 Seiten überhaupt geboren wird. Aber wenn man erstmal drin ist in der Geschichte und die dramatischen Verwicklungen und Gefühle aushält, wird man bestens unterhalten. Schade, dass das noch nicht verfilmt wurde. Könnte ein deutsches "Downton Abbey" werden.

Schwitters
 480 Seiten

"Schwitters" von Ulrike Draesner ist eine fiktionale Biografie um den DADA Künstler Kurt Schwitters, mit Fokus auf sein Leben als geflüchteter Deutscher im norwegischen und dann im englischen Exil. Sprachlich manchmal eigenwillig, sprachlich aber meistens sehr schön, kann man richtig gut im Roman schwelgen. Wer nichts mit der (Kunst-)Figur Schwitters und DADA anfangen kann, wird das Buch vermutlich nicht mögen. Ich fand es toll, wie die Person Schwitters dargestellt wurde, auch durch die Beschreibung der Landschaften, seiner Kunst und durch die anderen Figuren. Lesenswert!

Biographie des Hungers
 207 Seiten

Diplomatentochter Nothomb hat Hunger. Sie ist hungrig nach Süßigkeiten, betrinkt sich schon als Kind, zuerst mit Wasser, dann mit Champagnerresten. Sie ist hungrig nach Aufmerksamkeit. Hunger nach Liebe, Hunger nach Leere und einem Verschwinden - und endlich Hunger nach Leben. Dynamische Sätze, Wörter wie glitzernde Perlen, ein Fieberwahn und eine Reise um die Welt.