Interessant weitererzählte Geschichte um die unscheinbarste Schwester der Bennets: Mary. Gedemütigt von der Mutter, ignoriert vom Vater, stets im Schatten ihrer schönen oder aufgedrehten Schwestern, versucht Mary ihren Platz innerhalb der Familie und im Leben zu finden. Das gelingt ihr nicht gut, bis sie sich eines Tages aufgrund der Umstände überlegen muss, wie es für sie weitergeht. Ist das Glück nun doch zum Greifen nah? Und hat sie dann den Mut dazu?
Ziemlicher Wälzer und die ersten 3 Teile sind sehr deprimierend, aber wer auf der Suche nach einem sehr guten Regency Roman ist, kann damit nur gewinnen. Ich mochte die Geschichte sehr gern. Die aktuell BBC-Verfilmung ist auch sehr gelungen (und auch nicht ganz so deprimierend)
Das Buch hat mich überrascht. Es ist eine frisch erzählte Rom-Com a la Nora Ephron, die Rom-Coms aber schön aufs Korn nimmt und dabei herrlich normal ist. Wer auf der Suche nach einem Schmöker fürs Wochenende ist - das ist es. Die Charaktere sind sympathisch, das Setting interessant, alles plausibel, dabei witzig und herrlich romantisch.
Leicht zu lesen, nette Geschichte. Ich werde die anderen Teile auch noch lesen. Wer aber mehr magischen Realismus will, sollte besser zu Banana Yoshimoto greifen
ich will nicht spoilern, deshalb lass ich hier den Klappentext da: "Rebecca schwärmt für die Regency-Zeit: umwerfende Bälle, hinreißende Kleider und Männer, die noch wussten, wie man um eine Frau wirbt. Denn ganz ehrlich, wer kann heute noch mit Mr. Darcy mithalten? Dann findet sich Rebecca auf einmal völlig unerklärlich im Jahr 1816 wieder. Plötzlich Debütantin der Londoner High Society, zieht sie die Aufmerksamkeit eines Mannes mit, gelinde gesagt, skandalösem Ruf auf sich. Reedlan Knox ist garantiert kein Gentleman, bringt ihre Gefühlswelt aber gehörig durcheinander."
Es ist frisch, modern, witzig, spicy, spannend und romantisch! Perfekter Weekend Read für Jane Austen Fans
Das Buch ist extrem kitschig und ein Märchen und obwohl ich es anfangs ziemlich holprig fand, kam ich irgendwann rein und konnte das Buch dann nicht mehr weglegen. Es liest such wie ein Film (einer von diesen Feel Good Movies) und ich wünsche mir eine Verfilmung. Mathilda bekommt ein halbes Jahr nach dem Tod ihres Mannes einen Anruf aus der Buchhandlung "Book Lane", sie möge bitte vorbei kommen und ihr Buch abholen. Ihr verstorbener Mann hat ihr ein Jahr voller Bücher hinterlassen, für jeden Monat eines. Obwohl sie sich anfangs sträubt, gewinnt sie nach und nach die Lust aufs Lesen zurück und damit auch die Lust auf Freude, Spaß, Abenteuer und...die Liebe.
Das Buch ist kurz und eigentlich schnell zu lesen, aber ich wollte nicht, dass es aufhört und würde am liebsten wieder damit anfangen, weil es schön ist, in diesen blauen Gedanken um eine verlorene Liebe zu versinken
Also das war mein erstes und letztes Buch von Ali Hazelwood. Keine Ahnung was das sollte. Ein hotter Schwimmstar (lol) und eine traumatisierte Turmspringerin praktizieren zwischen den Wettkämpfen einvernehmlichen BDSM Sex und upsi, daraus wird echte Liebe. Einen Stern gibts für die stellenweise lustigen und sarkastischen Dialoge.
Beim Eisbaden spürt sich Studentin Josie zum ersten Mal selbst, erlebt ihren Körper, mit dem sie immer gehadert hat, ganz neu. Das verändert auch die Beziehungen zu ihren Freunden Rena und Anton. Und dann ist da noch Lee, ihr depressives Tinder-Date. Über die Kraft der Kälte, das Zurückfinden zu sich selbst, echte und sprengbare Grenzen im Leben und Freundschaften, die bereichern. Eine tolle Geschichte, schön geschrieben.
Modern und frisch, gleichzeitig toll recherchiert und historisch interessant. Schöne, gut lesbare Mischung.
Milla liebt Jan, ihren besten Freund. Jan liebt Kristina, Kristina liebt beide - eine schicksalsverändernde Nacht und ein Morgen, an dem Jan nicht mehr da ist. Jede trauert auf ihre Weise. Eines Tages beschließt Milla, dass sich etwas ändern muss. Trauer, Schuld, Weiterleben. Schwere Kost für so ein dünnes Buch, aber den Schreibstil fand ich so fesselnd, dass ich das Buch fertig lesen musste.
3 Tage im Sommer als 15-jähriger Junge in einer Kleinstadt. Pickel, Schmetterlinge im Bauch, Bolzplätze, Verlustängst, Kino-Knutschen und eine lebensverändernde Erfahrung nach einem kurzen Roadtrip mit einem geklauten Auto. Mir war das alles zu hektisch, zu autobiografisch angehaucht und insgesamt zu konstruiert. Salvo, der als ewig bester Freund stilisiert wird, bleibt seltsam blaß, die Nebenfiguren sind alle völlig egal und sobald man das Buch zuklappt, weiß man nicht, ob es gut war oder nicht. Die Ängste und die Lebenslust ist mitunter gut beschrieben, auch dieses Freiheitsgefühl, was man nur in der Jugend hat kommt sehr authentisch durch, aber irgendwie....ich weiß auch nicht.
Anfangs tat ich much ein bisschen schwer, in die Geschichte reinzukommen, aber dann konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen. Ich finde es sehr lesenswert. Für Fans von "Der Gesang der Flusskrebse"
Romeo und Julia in der Küche - und dazwischen die Mafia, das FBI, Kräutertöpfe, Lügen und Feuer, allerdings nicht nur am Herd. Ich will gar nicht viele Worte darüber verlieren, aber nach "Courting" wollte ich noch mehr von der Autorin lesen und wurde nicht enttäuscht. Selbst die Nebenfiguren wuchsen mir irgendwie beim Lesen ans Herz, die Story liest sich wie eine Nora Ephron Rom-Com (ich hoffe auf eine Verfilmung!) und es ist einfach seeeehr lesenswert. Modern, leichtfüßig und spritzig - Selbstfindung und Casu Marzu wunderbare Unterhaltung.