An sich eine interessante Geschichte von einer Brasilianerin, die es in die Schweiz (Genf) verschlägt, wo sie schliesslich als Sexarbeiterin arbeitet, über Sex und die Bedeutung von Liebe nachdenkt und sich mithilfe von Büchern über Landwirtschaft informiert, damit sie mit dem gesparten Geld irgendwann in Brasilien eine Farm kaufen kann.
Und jetzt zum "aber": irgendwie merkt man schon ziemlich, dass da ein Mann aus der Perspektive einer jungen Frau schreibt. Es ist einfach nicht stimmig. Und ausserdem gehen mir diese Geschichten von der einen wahren Liebe gegen den Strich.
Es liest sich ganz locker und ist schon irgendwie bereichernd. Ich gebe mal nur 2 Sterne, damit ich die Skala auch etwas breiter nutze ;)
Für die nächste Zeit hab ich mir vorgenommen, nur Bücher zu lesen, die mir wirklich Spass machen. Und wenn es nicht passt, aufhören.
Diese Woche habe ich schon erfolgreich “Leere Herzen” von Juli Zeh abgebrochen, weil mich das was da beschrieben wird so abgestossen hat. Spoiler: die Protagonistin und ihr Kollege haben einen Algorithmus entwickelt, der Personen identifiziert, die zum Suizid neigen. Sie rekrutieren diese dann und vermitteln sie an Terrororganisationen als Selbstmordattentäter. Uff!
Kann sein, dass es noch eine total tolle Wendung nimmt, aber ich kann da grad einfach nicht weiter lesen.
Und somit dachte ich mir: mehr Mut zum Bücher abbrechen!
Diese “Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden” habe ich jeweils im Bett kurz vor dem Schlafen gelesen. Und genau dazu waren sie meistens auch gut… es waren friedliche Geschichten, ich wurde müde, musste beim Einschlafen nicht mehr an die Arbeit denken. Ganz okay. Wobei manche Stories schon etwas seltsam waren. Eher keine Empfehlung.
Der zweite Klassiker von Dale Carnegie. Dieses hab ich mir als Hörbuch reingezogen, über mehrere Monate hinweg immer mal wieder. Es ist schon sehr altmodisch, er bringt halt ständig die gleichen Beispiele vom Geschäftsführer (der seiner Sekretärin was diktiert) und der Hausfrau. Uff… aber wenn man fleissig ausblendet wie verstaubt die Beispiele sind, und wenn man mit der sehr amerikanischen Beispiel-Erzählweise aushält, dann kann man durchaus etwas draus mitnehmen. Weiss nicht, ob ich das weiter empfehle.
Ein weiteres Buch mit einer Geschichte aus der Scheibenwelt. Ich sehe mich immer noch nicht als Fan von Fantasy-Literatur - aber alles, was ich bisher von Terry Pratchett gelesen habe hat einfach richtig Spass gemacht. Der Humor ist wirklich speziell und überraschend. Diesmal ging’s um Drachen und Politik. Empfehle ich gern weiter.
Ein ganzes Buch im Stil der Fussnoten in Terry Pratchetts Scheibenwelt. Alles völlig absurd - wunderbar.