Animal Crossing
256 Seiten

Das Buch hat mir leider nicht so gut gefallen. Am Anfang gab es ein paar Kapitel über die Entstehungsgeschichte, die fand ich sehr spannend und die hätten von mir aus den Großteil des Buches ausmachen können.

Danach geht es viel darum, wie es sich anfühlt, Animal Crossing zu spielen, aber … das weiß ich! Darum lese ich das Buch! Es wirkt, als wäre die Zielgruppe „Leute, die an Animal Crossing interessiert sind, aber es niemals selbst spielen möchten.“

Eine Arbeiterin
272 Seiten

Hat sich sehr gut weggelesen. Auf jeden Fall besser als Gesellschaft als Urteil. Leider ist in meinem Rucksack aus meiner undichten Brotbüchse Tomatensoße auf das Buch ausgelaufen. Jetzt wird es wohl für immer einen großen Fettfleck haben und nach Zwiebel und Knoblauch riechen :(.

Der König
432 Seiten

Bevor man zu diesem Buch greift, sollte man wissen: Es ist nicht der Nesbø, den man aus der Hole-Reihe gewohnt ist. Mit "Der König", das trotz der Zugehörigkeit zur Kongeriket-Reihe auch gut als Standalone gelesen werden kann, liefert Nesbø eine wirklich solide Geschichte, die mich, obwohl zu Teilen etwas konstruiert und auch unrealistisch, gut unterhalten hat.

Im Fokus stehen die Brüder Carl und Roy, die sich in der norwegischen Kleinstadt Os, aus der sie auch stammen, eine Art Königreich aufgebaut haben. Das, was die beiden verbindet, ist eine handvoll Geheimnisse, die bis in ihre Jugend zurückreicht, und ihnen zunehmend zu einer Gefahr wird - und am Ende kann schließlich nur einer der König ihres Königreichs Os sein.

Vieles erinnert mehr an ein Familiendrama als an den klassischen Kriminalroman: Es ist leise erzählt, der Spannungsaufbau erfolgt weniger durch große Actionsequenzen, die so typisch für dieses Genre sind, als durch innere Monologe oder Dialoge, die die Protagonisten führen. Ja, das alles funktioniert wie auch schon im Vorgängerband, aber sowohl gute Twists im Plot als auch tiefergehende Charakterentwicklungen fehlten mir hier völlig.

Das gewisse Extra, was ich bisher bei Nesbø jedes Mal gefunden habe, blieb hier leider aus.

Thunderclap
272 Seiten

Was am Hörbuch sehr gut ist: Wenn Laura Cumming richtig genervt von etwas klingt, das sie für Quatsch hält.

Was am Hörbuch nicht so gut ist: Man muss nebenbei die Bilder googlen. Ich weiß nicht, ob die im Buch abgedruckt sind, aber man will sie schon mal sehen, um mitzukommen.

The Wee Free Men
317 Seiten

Granny Aching had been an expert on sheep, even though she called them “just bags of bones, eyeballs, and teeth, lookin’ for new ways to die.”

Durch Richard Osman habe ich Lust bekommen, schnell wieder etwas von Terry Pratchett zu lesen. Wenn ich mich richtig erinnere, war dieses Buch (beziehungsweise die deutsche Ausgabe „Kleine Freie Männer“) das erste Scheibenwelt-Buch, das ich jemals gelesen habe.

Ich weiß noch, wie ich einen Teil gelesen habe, während ich am Bahnhof sehr lange auf einen Bus in mein Heimatdorf warten musste, aber ich wusste nichts mehr von dem, was im Buch passiert. Umso besser!

Ich fand die Story etwas simpel (es ist aber auch explizit ein Roman für ein jüngeres Publikum als die anderen Scheibenwelt-Bücher), aber in Pratchetts wunderbarem Stil würde ich fast alles lesen.