Drei
336 Seiten

Merke: Wo Denis Scheck lobend draufsteht, ist guter Inhalt garantiert.

Eigentlich wird der Roman falsch gehandelt. Es ist eigentlich ein Kriminalroman, was einem aber erst im zweiten Teil der dreigeteilten Geschichte klarwird. Raffiniert gemacht, spannend vor allem ab Teil zwei. Einzig das leicht "Esoterische" im dritten Teil mochte ich nicht sonderlich

Alte Sorten
256 Seiten

Ich mochte den ersten Roman, den ich von Arenz gelesen habe, wirklich sehr. Diesen hier mochte ich auch, auch wenn er gänzlich anders war. Sein Spiel mit Sprache ist wahrlich schön und trifft genau meinen Nerv. Ich halte diesen Roman aber nicht für einen psychologischen Roman im Sinne Dostojewskis, dennoch ann man über manches nachdenken. Ich mochte es auch, dass die Landidylle nicht zum Kitsch verkam. Hoffentlich schreibt er noch einige weitere Bücher! Bisher die beste Entdeckung dieses Kalenderjahres.

Offene See
270 Seiten

Das war ein sehr schöner Roman, der von einem besonderen Sommer berichtet. Er fiel durch ausführliche Beschreibungen von Essen, Tätigkeiten und Natur auf. An mancher Stell war es zu gewollt "poetisch" und es gab auch teilweise unpassendes Vokabular (zu modern). Auch war der Charakter der Dulcie zu überzeichnet für mich, jedoch (und das finde ich komisch) änderte sich das mit den letzten drei Seiten und es wirkte harmonisch und wohlkomponiert auf mich.