Lesetagebuch
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Untenrum frei
 256 Seiten
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Hm. Inhaltlich bot das Buch nur eine Sache, die ich nicht nachvollziehen konnte. Irgendwas mit der direkten Verknüpfung von Feminismus zu Anarchismus und inwiefern das eine quasi auf das andere folgt und erstrebenswert ist? Kann gut meine eigene Ignoranz sein, aber vielleicht ist es dem Cause nicht helfend, wenn man ihn in Zusammenhang mit literal Anarchie bringt. Ansonsten... ja, habe nicht wirklich etwas neues gelernt und alles andere im Buch angesprochene entspricht meinem bestehenden Weltbild. Gut, also, I guess.

Den Schreibstil, als hätte man eine Reihe von edgy-umgangssprachlichen Blogpost aneinandergeknüpft, gefiel mir allerdings so GAR nicht. Vielleicht aber genau richtig, wenn man in erster Linie Teenager erreichen möchte, die das erste Mal von Feminismus hören? Ist das die gewünschte Zielgruppe? 🤷‍♂️ Hm!

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Untenrum frei
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Das ist ein Buch, das man sich kaufen sollte, und das man anderen kaufen sollte, und wenn man es selbst gelesen hat kann man es anderen Leuten ausleihen, und insgesamt sollten es so viele Leute lesen wie möglich.

Ich wäre froh, wenn ich so gut schreiben könnte wie Margarete Stokowski, aber so kann ich wenigstens froh sein, es zu lesen. Wenn ihr noch ein paar verständliche Argumente für den nächsten Streit auf einer Familienfeier braucht, dann schaut doch mal rein und streicht euch was an!

Untenrum frei
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Dieses Buch hat das Ziel, einen zum kritischen Denken anzuregen und das macht es hervorragend.

Es ist sehr humorvoll und gut zu lesen, dabei möchte ich aber genauso wenig wie man einen Menschen (oftmals Frauen), auf ihre Schönheit reduziert, damit den Inhalt übergehen: Das Buch hat viele gute Denkanstöße und kluge Gedanken, die mich noch eine Weile beschäftigen werden. Ich bin gleichzeitig dankbar, dass die Autorin so unterhaltsam schreiben kann, weil ich hoffe, dass sich so mehr Menschen trauen sich mit dem Thema Feminismus auseinander zu setzen - ich habe zuvor auch gefremdelt, mich damit intensiver zu befassen obgleich ich geübt bin, genau deswegen wütend zu sein.

Ich bin sehr froh das Buch gelesen zu haben und werde es sicherlich wieder in die Hand nehmen und einige Passagen lesen. Dabei wünsche ich mir, dass noch viele weitere Menschen dieses Buch lesen, sich inspirieren lassen und nicht davor zurückschrecken, sich als Feminist*in zu bezeichnen.

Untenrum frei
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Es zahlt sich aus, im Leben das Denken zu lernen. Das ist das Mindeste, was man aus Margarete Stokowskis beeindruckendem Buch mitnehmen kann. Irgendwann habe ich parallel ein anderes begonnen, damit "Untenrum frei" nicht so schnell zuende geht. Es ist ein kolossales, kluges, energetisierendes und warmherziges Werk, das mich sehr bewegt und neue Gedanken aufgeworfen hat, auf die ich mich von nun an zubewegen kann.