Das Buch stellt beginnend bei der antiken ägyptischen Geschichte über die Biographien der Entdecker, die Ausgrabungen bis hin zu den medialen Auswirkungen die Entdeckung des Grabes Tutanchamuns dar. Fand es insbesondere ganz spannend zum Einen ein besseres Bild vom Tal der Könige zu bekommen und die Zusammenhänge zur Kunst, Mode und Architektur der 20er Jahre so deutlich vor Augen geführt zu bekommen. Leider wiederholt das Buch sich etwas: Es wirkt so, als ob jedes Kapitel für sich stehen sollte. Wenn man Lust hat auf ein Archäologie-Sachbuch, dann macht es auf jeden Fall Spaß.
Der zweite Band der Kingsbridge-Trilogie hat mich vielleicht noch mehr gefesselt als der erste. Die Auf und Abs gehen direkt ineinander über und die verschiedenen Seiten des historischen Alltags werden auf ähnliche Art beleuchtet wie im ersten Band. Darüberhinaus tritt die Pest auf und die Geschichte zeigt Parallelen zur Corona-Zeit.
Ein Buch angelegt etwas zwischen „Tomorrow, Tomorrow, Tomorrow“ und „A Little Life“, das auch an Sally Rooney erinnert. In der Erzählung zur Beziehungskrise von Elizabeth und Jack stecken ganz viele Beobachtungen zu Kunst, Elternschaft und dem Großziehen von Kleinkindern, dem Einfluss der eigenen Kindheit auf Erziehung und Partnerschaft, Social Media und dem Placebo-Effekt. Gerade letzteres regt an diversen Stellen nochmal zum Nachdenken. Aber insgesamt ein Buch, das gefüllt ist mit Geschichten, Gedanken und Bildern. Gefühlt könnte man über jedes Kapitel ein abendfüllendes Gespräch führen.
Das Graphic Novel erzählt die Geschichte um Roland in einer ganz anderen Reihenfolge. Die Bilder sind zwar atmosphärisch und künstlerisch passend, aber haben mir nicht ganz so gefallen. Aber es war schön einen kurzen Abstecher in die DT-Welt zu machen.
Selten ein Theaterstück gelesen, das durch Regieanweisungen so bildlich in meinem Kopf geworden ist wie dieses. Habe es auf eine Empfehlung hin gelesen und es passt auf seine Weise und leicht gruselig gerade trefflich in die politische Zeit.
Stell dir vor die Klimakatastrophe tritt ein und Großbritannien baut eine Mauer, um alle fernzuhalten. Auch wenn die ersten Seiten sich fast nach Game of Thrones anhören, steckt hier auf wenigen Seiten eine Dystopie und Reisegeschichte, die zum nachdenken anregt, mitnehmt und ganz eigene Bilder und Gedanken schafft über Privilegien, Katastrophen, Einsamkeit und Generationengefühle.
Der Artemis Fowl Autor erzählt gemeinsam mit Comiczeichnern die fiktive aber auf realen Berichten basierende Fluchtgeschichte eines Jungen aus Ghana. Für solche Erzählungen bieten sich Graphic Novels perfekt an, denn gerade da, wo es schwierig ist Bilder zu bekommen (alleine in der Wüste oder auf dem Schlauchboot) schaffen die Zeichnungen eine viel bessere Möglichkeit sich die Gegebenheiten vorzustellen unter denen zurzeit Menschen versuchen nach Europa zu kommen. Rüttelt einen wach!
Eine Beschreibung, wie ein nuklearer Krieg starten und ablaufen könnte in drei Kapiteln (erste 24 Minuten, zweite 24 Minuten, letzte 24 Minuten). Zeigt drastisch auf wie schnell und mit welcher Heftigkeit wir als Menschheit damit kurz vor dem Armageddon stehen.
Selten ein so spannendes Sachbuch gelesen.
Dieses Mal geht es auf‘s Wasser: Neben einem sorgfältig geplanten Raubzug, müssen John und Jean sich als Spiralen ausgeben und durch stürmische See fahren.
Hat eine andere Stimmung als der erste Band, aber nicht minder unerwartete Wendungen.
Ein perfekter Mix aus Ocean‘s Eleven, Game of Thrones und Königsmörder-Chroniken, in dem eine Ganovengruppe auf clevere Weise Raubzüge begeht. Die Hintergrundgeschichte lässt die Charaktere ans Herz wachsen und das Buch hat einige unerwartete und durchaus tragische Wendungen.
Macht Spaß!
Die Geschichte wird größer und Sabetha kommt erstmals vor, nachdem sie die ersten beiden Bände vor allem durch Abwesenheit hervor stach.
Hat mir bisher am wenigsten gefallen, weil die Schemes sehr reaktiv sind und es weiter weg vom eigentlichen Diebesbanden-Geschehen ist.
Eine Sammlung von Kurzgeschichten mit dem bekannten Witz von Moers. Ich fand es etwas weniger stark als sonst, aber Spaß macht es trotzdem.
Mogi beschreibt die fünf Säulen des ikigai (Klein anfangen, Loslassen lernen, Harmonie und Nachhaltigkeit, Freude an kleinen Dingen, Im Hier und Jetzt sein) mit zahlreichen Beispielen aus der japanischen Geschichte und Kultur.
Der Anfang dreht sich vor allem darum, wie ambitionierte Designer:innen sich die richtigen Unternehmen aussuchen sollten, um etwas zu bewegen. Fand es in großen Teilen dann etwas ähnlich zu anderen Büchern, aber das letzte Drittel ist nochmal sehr gut und hat meine Gedanken stark angeregt.
Ist nur durch eine Halluzination eines LLMs in unsere Buchauswahl gerutscht. Fand es sehr verwirrend und habe quasi keinen Zugang gefunden. Erst mit Nachbesprechung und dem Hinweis auf mögliche Vampire hat sich der Lern der Geschichte etwas gezeigt.