Ein perfekter Mix aus Ocean‘s Eleven, Game of Thrones und Königsmörder-Chroniken, in dem eine Ganovengruppe auf clevere Weise Raubzüge begeht. Die Hintergrundgeschichte lässt die Charaktere ans Herz wachsen und das Buch hat einige unerwartete und durchaus tragische Wendungen.
Macht Spaß!
Die Geschichte wird größer und Sabetha kommt erstmals vor, nachdem sie die ersten beiden Bände vor allem durch Abwesenheit hervor stach.
Hat mir bisher am wenigsten gefallen, weil die Schemes sehr reaktiv sind und es weiter weg vom eigentlichen Diebesbanden-Geschehen ist.
Eine Sammlung von Kurzgeschichten mit dem bekannten Witz von Moers. Ich fand es etwas weniger stark als sonst, aber Spaß macht es trotzdem.
Mogi beschreibt die fünf Säulen des ikigai (Klein anfangen, Loslassen lernen, Harmonie und Nachhaltigkeit, Freude an kleinen Dingen, Im Hier und Jetzt sein) mit zahlreichen Beispielen aus der japanischen Geschichte und Kultur.
Der Anfang dreht sich vor allem darum, wie ambitionierte Designer:innen sich die richtigen Unternehmen aussuchen sollten, um etwas zu bewegen. Fand es in großen Teilen dann etwas ähnlich zu anderen Büchern, aber das letzte Drittel ist nochmal sehr gut und hat meine Gedanken stark angeregt.
Ein Graphic Novel über die Sammlung an Nachkriegsgegenständen des Weseler Dompfarrers Werner Abresch. Verschiedene Künstler:innen greifen sich Gegenstände heraus und erzählen die Geschichte, die diese Gegenstände so oder so ähnlich erlebt haben. Vom Brautkleid, das aus Fallschirmseide vom Kamerad des Bräutigams hergestellt wurde, der nicht aus dem Krieg zurückkehrte, bis zum Suppenkessel aus einem Armeehelm. Es liest sich wie ein Gang durch‘s Museum und öffnet einen anderen Blick für das tägliche Leben im Ausnahmezustand.
Hat Spaß gemacht und ist insbesondere zum Vorlesen gut, aber die Stellen, an denen das Gespenst zum Taggespenst wird, haben auf ihre eigene Art einen etwas rassistischen Beigeschmack.
Kürzer als ich es in Erinnerung hatte und die Geschichte bekommt nochmal eine ganz andere Dimension, wenn man selbst Kinder hat.
Wie in ‚Karibik‘ zeichnet Michener die Geschichte eines Landgebiets von der Entstehung des Kontinents über die Ankunft der Mammuts bis ins 20. Jahrhundert mit fiktiven Geschichten nach. Teilweise packend, teilweise etwas zäh, aber sehr eindrückliche Wissensvermittlung.
Der Titel sagt eigentlich alles. Hab an einigen Stellen etwas neues gelernt oder über bereits bekannte Künstler:innen etwas mehr Details erfahren (wusste bspw. nicht, dass Abramović und Ulay eigentlich nach ihrem Treffen in der Mitte der chinesischen Mauer heiraten wollten).
Teilweise interessant erzählt, aber auch ein wenig zusammenhanglos.
Ein mysteriöser Fall an Bord eines Schiffes. Es hat etwas von einem guten Sherlock Holmes, wenn es heute geschrieben wäre. Einige Wendungen sind auch dabei, aber irgendwie hat es sich für mich konstruiert angefühlt. Anders als “The seven deaths of…” vom selben Autor bleibe ich hier mit einem etwas leeren Gefühl zurück.
Wie es bei solchen Trilogien oft der Fall ist erweitert sich die Geschichte im Dritten Band stark. Allerdings bleibt es sehr clever und ich hatte wie bei Three-Body-Problem das Gefühl, dass der Autor sich eine gewisse Idee in den Kopf gesetzt hat und diese dann von allen Seiten betrachtet.
Dieses Mal geht es auf‘s Wasser: Neben einem sorgfältig geplanten Raubzug, müssen John und Jean sich als Spiralen ausgeben und durch stürmische See fahren.
Hat eine andere Stimmung als der erste Band, aber nicht minder unerwartete Wendungen.