Kein Mythenmetz-Roman und er spielt nicht direkt in Zamonien, aber mit Figuren aus Zamonien und irgendwie doch in derselben Welt. Hat Spaß gemacht und war mit den kurzweiligen Kapiteln ein echter Pageturner.
Als Graphic Novel nochmal beklemmender zu sehen wie lange Leute nach der NS-Zeit zusammengehalten haben um Mengele trotz seiner Verbrechen (oder leider teilweise auch deswegen) gedeckt und zu Flucht und Versteck geholfen haben.
Der letzte Band der Kingsbridge-Reihe erzählt vom Aufkommen der Webstühle und dem Krieg mit Napoleon. Da ich neulich erst noch ein Gespräch darüber hatte, inwiefern wohl die Webstühle mit AI zu vergleichen seien, fand ich diesen Aspekt sehr interessant. Ansonsten hat es sich deutlich weniger wie Kingsbridge und mehr wie die Jahrhundert-Trilogie angefühlt; gerade auch durch die detaillierten Einblicke in die Kriege mit der französischen Armee.
Fast jeder Satz ist eines Zitats würdig, aber die Sätze entfalten ihre Wirkung vor allem in Zusammenspiel untereinander. Die Geschichte zweier Frauen und die Entwicklung ihres Lebens in einer männlich dominierten Gesellschaft mit ganz unterschiedlichem Ausgang regt auf ganz vielen Ebenen zum Nachdenken an. Ein Buch, das leider immer noch sehr aktuell ist auf eine eigene Weise. Das Lachen, das die die Zeilen hervorrufen, bleibt einem dann doch immer mal wieder im Hals stecken.
Meinungsstark, aber wertfrei stellt die Autorin die Beikost-Einführung (Baby-Led-Weaning) vor und legt die Grundlagen leicht verständlich dar. Dabei stellt sie immer auch Alternativen für Brei-Varianten vor. Verbunden mit einem Plan für die ersten vier Wochen und vor allem einer Lebensmittelübersicht für Eisen-/Kohlenhydrat-/Vitamin-haltige Lebensmittel. Einer der Kinderratgeber, die ich am öftesten wieder aus dem Schrank hervorgezogen habe.
Eine Frau ist im Wald durch eine unsichtbare Wand von dem Rest der Welt abgeschnitten. Zwischen Überlebensbericht, der vielleicht an Walden oder auch Crueso erinnert und apokalyptischem, rätselhaften Weltende entspinnt sich eine Gesellschaftskritik, die ganz stark wirkt durch ihre Kontraste und Interpretstionsspielräume.
Es geht um das letzte Jahr vor dem Abitur und auch wenn mein letztes Schuljahr ganz anders ablief, ist das Gefühl sehr gut wiedergegeben in Zeichnungen und Dialogen der Figuren. Dieser starke Wendepunkt, an dem alle gleichzeitig vor einem Ende und einem Neuanfang stehen.
In diesem Graphic Nocel verknüpfen sich die Lebenswege dreier Frauen aus den Jahren 1918, 1968 und 2018 und es zeigen sich dadurch mehr Parallelen als anfangs gedacht.
Der Autor von Venustransut, das mir sehr gut gefallen hat, erzählt in diesem Graphic Novel von seinem Großwerden in Westdeutschland mit Skaten, Sprayen, Oberstufe, erste Liebe und dem Auseinanderbrechen der Beziehung seiner Eltern, die aus dem Iran eingewandert sind.
Es werden vier Methodiken dargestellt, die anhand von Studien überprüft wurden, ob sie People Leads darin unterstützen ihre Teams zu besseren Leistungen zu treiben und dabei Personen in den Unternehmen halten können:
- Wöchentliche One-On-Ones (Get to know your people)
- Direktes Feedback (Communicate performance)
- Coaching (Ask for more)
- Delegieren von Aufgaben (Push work down)
Im Großen ähnliche Punkte wie ich es auch schon kenne, aber mit deutlich mehr Details und Deutlichkeit.
Die Vorgeschichte zu den Kingsbridge-Romanen. Hat mich gefesselt und Spaß gemacht, aber ich hab deutlich weniger mitgenommen als bei den anderen Teilen.
Naomi Alderman vertritt eigentlich nur eine These in diesem Buch und diese hat mich sehr mitgenommen: die vielleicht wichtigste Info über das eigene Leben könnte sein die Überschrift über die Epoche des eigenen Lebens zu kennen; ihr Vorschlag für unsere ist „Information Crisis“. Damit meint sie die dritte große Informationskrise nach der Erfindung der Schrift und der Druckpresse. Sie zieht spannende Parallelen und schließt nicht umsonst mit der vielleicht wichtigsten Lehre, dass wir aus Diskussionen nicht mehr machen sollten: „Don't burn anyone at the stake today“.
Ein Graphic Novel über eine Teenie-Schwangerschaft. Hat mich ganz schön mitgenommen. Insbesondere der Stress der ständigen Urteile wird sehr gut transportiert.