Bücherregal lädt …
Das Geheimnis des Tutanchamun
320 Seiten

Das Buch stellt beginnend bei der antiken ägyptischen Geschichte über die Biographien der Entdecker, die Ausgrabungen bis hin zu den medialen Auswirkungen die Entdeckung des Grabes Tutanchamuns dar. Fand es insbesondere ganz spannend zum Einen ein besseres Bild vom Tal der Könige zu bekommen und die Zusammenhänge zur Kunst, Mode und Architektur der 20er Jahre so deutlich vor Augen geführt zu bekommen. Leider wiederholt das Buch sich etwas: Es wirkt so, als ob jedes Kapitel für sich stehen sollte. Wenn man Lust hat auf ein Archäologie-Sachbuch, dann macht es auf jeden Fall Spaß.

Die Tore der Welt
1279 Seiten

Der zweite Band der Kingsbridge-Trilogie hat mich vielleicht noch mehr gefesselt als der erste. Die Auf und Abs gehen direkt ineinander über und die verschiedenen Seiten des historischen Alltags werden auf ähnliche Art beleuchtet wie im ersten Band. Darüberhinaus tritt die Pest auf und die Geschichte zeigt Parallelen zur Corona-Zeit.

, , , , & Stell dir vor!
184 Seiten

Ein Graphic Novel über die Sammlung an Nachkriegsgegenständen des Weseler Dompfarrers Werner Abresch. Verschiedene Künstler:innen greifen sich Gegenstände heraus und erzählen die Geschichte, die diese Gegenstände so oder so ähnlich erlebt haben. Vom Brautkleid, das aus Fallschirmseide vom Kamerad des Bräutigams hergestellt wurde, der nicht aus dem Krieg zurückkehrte, bis zum Suppenkessel aus einem Armeehelm. Es liest sich wie ein Gang durch‘s Museum und öffnet einen anderen Blick für das tägliche Leben im Ausnahmezustand.

Alaska
1297 Seiten

Wie in ‚Karibik‘ zeichnet Michener die Geschichte eines Landgebiets von der Entstehung des Kontinents über die Ankunft der Mammuts bis ins 20. Jahrhundert mit fiktiven Geschichten nach. Teilweise packend, teilweise etwas zäh, aber sehr eindrückliche Wissensvermittlung.

Stories of Your Life and Others
281 Seiten

Wunderbare Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen: vom Turmbau zu Babel, über eine Person mit Superintelligenz, Engel, Mathematik als Grundlage unserer Welt bis zu einer Geschichte, die durch Golems Sprache, Evolution und die Frage nach Leben verknüpft.

Dass eine Kurzgeschichte die Basis für den Film Arrival darstellt, ist dann noch das Sahnehäubchen.