Das Graphic Novel erzählt die Geschichte um Roland in einer ganz anderen Reihenfolge. Die Bilder sind zwar atmosphärisch und künstlerisch passend, aber haben mir nicht ganz so gefallen. Aber es war schön einen kurzen Abstecher in die DT-Welt zu machen.
Selten ein Theaterstück gelesen, das durch Regieanweisungen so bildlich in meinem Kopf geworden ist wie dieses. Habe es auf eine Empfehlung hin gelesen und es passt auf seine Weise und leicht gruselig gerade trefflich in die politische Zeit.
Stell dir vor die Klimakatastrophe tritt ein und Großbritannien baut eine Mauer, um alle fernzuhalten. Auch wenn die ersten Seiten sich fast nach Game of Thrones anhören, steckt hier auf wenigen Seiten eine Dystopie und Reisegeschichte, die zum nachdenken anregt, mitnehmt und ganz eigene Bilder und Gedanken schafft über Privilegien, Katastrophen, Einsamkeit und Generationengefühle.
Der Artemis Fowl Autor erzählt gemeinsam mit Comiczeichnern die fiktive aber auf realen Berichten basierende Fluchtgeschichte eines Jungen aus Ghana. Für solche Erzählungen bieten sich Graphic Novels perfekt an, denn gerade da, wo es schwierig ist Bilder zu bekommen (alleine in der Wüste oder auf dem Schlauchboot) schaffen die Zeichnungen eine viel bessere Möglichkeit sich die Gegebenheiten vorzustellen unter denen zurzeit Menschen versuchen nach Europa zu kommen. Rüttelt einen wach!
Eine Beschreibung, wie ein nuklearer Krieg starten und ablaufen könnte in drei Kapiteln (erste 24 Minuten, zweite 24 Minuten, letzte 24 Minuten). Zeigt drastisch auf wie schnell und mit welcher Heftigkeit wir als Menschheit damit kurz vor dem Armageddon stehen.
Selten ein so spannendes Sachbuch gelesen.
Dieses Mal geht es auf‘s Wasser: Neben einem sorgfältig geplanten Raubzug, müssen John und Jean sich als Spiralen ausgeben und durch stürmische See fahren.
Hat eine andere Stimmung als der erste Band, aber nicht minder unerwartete Wendungen.
Ein perfekter Mix aus Ocean‘s Eleven, Game of Thrones und Königsmörder-Chroniken, in dem eine Ganovengruppe auf clevere Weise Raubzüge begeht. Die Hintergrundgeschichte lässt die Charaktere ans Herz wachsen und das Buch hat einige unerwartete und durchaus tragische Wendungen.
Macht Spaß!
Die Geschichte wird größer und Sabetha kommt erstmals vor, nachdem sie die ersten beiden Bände vor allem durch Abwesenheit hervor stach.
Hat mir bisher am wenigsten gefallen, weil die Schemes sehr reaktiv sind und es weiter weg vom eigentlichen Diebesbanden-Geschehen ist.
Eine Sammlung von Kurzgeschichten mit dem bekannten Witz von Moers. Ich fand es etwas weniger stark als sonst, aber Spaß macht es trotzdem.
Mogi beschreibt die fünf Säulen des ikigai (Klein anfangen, Loslassen lernen, Harmonie und Nachhaltigkeit, Freude an kleinen Dingen, Im Hier und Jetzt sein) mit zahlreichen Beispielen aus der japanischen Geschichte und Kultur.
Der Anfang dreht sich vor allem darum, wie ambitionierte Designer:innen sich die richtigen Unternehmen aussuchen sollten, um etwas zu bewegen. Fand es in großen Teilen dann etwas ähnlich zu anderen Büchern, aber das letzte Drittel ist nochmal sehr gut und hat meine Gedanken stark angeregt.
Ein Graphic Novel über die Sammlung an Nachkriegsgegenständen des Weseler Dompfarrers Werner Abresch. Verschiedene Künstler:innen greifen sich Gegenstände heraus und erzählen die Geschichte, die diese Gegenstände so oder so ähnlich erlebt haben. Vom Brautkleid, das aus Fallschirmseide vom Kamerad des Bräutigams hergestellt wurde, der nicht aus dem Krieg zurückkehrte, bis zum Suppenkessel aus einem Armeehelm. Es liest sich wie ein Gang durch‘s Museum und öffnet einen anderen Blick für das tägliche Leben im Ausnahmezustand.
Hat Spaß gemacht und ist insbesondere zum Vorlesen gut, aber die Stellen, an denen das Gespenst zum Taggespenst wird, haben auf ihre eigene Art einen etwas rassistischen Beigeschmack.
Kürzer als ich es in Erinnerung hatte und die Geschichte bekommt nochmal eine ganz andere Dimension, wenn man selbst Kinder hat.
Ein Buch angelegt etwas zwischen „Tomorrow, Tomorrow, Tomorrow“ und „A Little Life“, das auch an Sally Rooney erinnert. In der Erzählung zur Beziehungskrise von Elizabeth und Jack stecken ganz viele Beobachtungen zu Kunst, Elternschaft und dem Großziehen von Kleinkindern, dem Einfluss der eigenen Kindheit auf Erziehung und Partnerschaft, Social Media und dem Placebo-Effekt. Gerade letzteres regt an diversen Stellen nochmal zum Nachdenken. Aber insgesamt ein Buch, das gefüllt ist mit Geschichten, Gedanken und Bildern. Gefühlt könnte man über jedes Kapitel ein abendfüllendes Gespräch führen.