Es geht um das letzte Jahr vor dem Abitur und auch wenn mein letztes Schuljahr ganz anders ablief, ist das Gefühl sehr gut wiedergegeben in Zeichnungen und Dialogen der Figuren. Dieser starke Wendepunkt, an dem alle gleichzeitig vor einem Ende und einem Neuanfang stehen.
In diesem Graphic Nocel verknüpfen sich die Lebenswege dreier Frauen aus den Jahren 1918, 1968 und 2018 und es zeigen sich dadurch mehr Parallelen als anfangs gedacht.
Der Autor von Venustransut, das mir sehr gut gefallen hat, erzählt in diesem Graphic Novel von seinem Großwerden in Westdeutschland mit Skaten, Sprayen, Oberstufe, erste Liebe und dem Auseinanderbrechen der Beziehung seiner Eltern, die aus dem Iran eingewandert sind.
Es werden vier Methodiken dargestellt, die anhand von Studien überprüft wurden, ob sie People Leads darin unterstützen ihre Teams zu besseren Leistungen zu treiben und dabei Personen in den Unternehmen halten können:
- Wöchentliche One-On-Ones (Get to know your people)
- Direktes Feedback (Communicate performance)
- Coaching (Ask for more)
- Delegieren von Aufgaben (Push work down)
Im Großen ähnliche Punkte wie ich es auch schon kenne, aber mit deutlich mehr Details und Deutlichkeit.
Die Vorgeschichte zu den Kingsbridge-Romanen. Hat mich gefesselt und Spaß gemacht, aber ich hab deutlich weniger mitgenommen als bei den anderen Teilen.
Naomi Alderman vertritt eigentlich nur eine These in diesem Buch und diese hat mich sehr mitgenommen: die vielleicht wichtigste Info über das eigene Leben könnte sein die Überschrift über die Epoche des eigenen Lebens zu kennen; ihr Vorschlag für unsere ist „Information Crisis“. Damit meint sie die dritte große Informationskrise nach der Erfindung der Schrift und der Druckpresse. Sie zieht spannende Parallelen und schließt nicht umsonst mit der vielleicht wichtigsten Lehre, dass wir aus Diskussionen nicht mehr machen sollten: „Don't burn anyone at the stake today“.
Ist nur durch eine Halluzination eines LLMs in unsere Buchauswahl gerutscht. Fand es sehr verwirrend und habe quasi keinen Zugang gefunden. Erst mit Nachbesprechung und dem Hinweis auf mögliche Vampire hat sich der Lern der Geschichte etwas gezeigt.
Das Buch stellt beginnend bei der antiken ägyptischen Geschichte über die Biographien der Entdecker, die Ausgrabungen bis hin zu den medialen Auswirkungen die Entdeckung des Grabes Tutanchamuns dar. Fand es insbesondere ganz spannend zum Einen ein besseres Bild vom Tal der Könige zu bekommen und die Zusammenhänge zur Kunst, Mode und Architektur der 20er Jahre so deutlich vor Augen geführt zu bekommen. Leider wiederholt das Buch sich etwas: Es wirkt so, als ob jedes Kapitel für sich stehen sollte. Wenn man Lust hat auf ein Archäologie-Sachbuch, dann macht es auf jeden Fall Spaß.
Der zweite Band der Kingsbridge-Trilogie hat mich vielleicht noch mehr gefesselt als der erste. Die Auf und Abs gehen direkt ineinander über und die verschiedenen Seiten des historischen Alltags werden auf ähnliche Art beleuchtet wie im ersten Band. Darüberhinaus tritt die Pest auf und die Geschichte zeigt Parallelen zur Corona-Zeit.
Ein Buch angelegt etwas zwischen „Tomorrow, Tomorrow, Tomorrow“ und „A Little Life“, das auch an Sally Rooney erinnert. In der Erzählung zur Beziehungskrise von Elizabeth und Jack stecken ganz viele Beobachtungen zu Kunst, Elternschaft und dem Großziehen von Kleinkindern, dem Einfluss der eigenen Kindheit auf Erziehung und Partnerschaft, Social Media und dem Placebo-Effekt. Gerade letzteres regt an diversen Stellen nochmal zum Nachdenken. Aber insgesamt ein Buch, das gefüllt ist mit Geschichten, Gedanken und Bildern. Gefühlt könnte man über jedes Kapitel ein abendfüllendes Gespräch führen.
Das Graphic Novel erzählt die Geschichte um Roland in einer ganz anderen Reihenfolge. Die Bilder sind zwar atmosphärisch und künstlerisch passend, aber haben mir nicht ganz so gefallen. Aber es war schön einen kurzen Abstecher in die DT-Welt zu machen.
Selten ein Theaterstück gelesen, das durch Regieanweisungen so bildlich in meinem Kopf geworden ist wie dieses. Habe es auf eine Empfehlung hin gelesen und es passt auf seine Weise und leicht gruselig gerade trefflich in die politische Zeit.
Stell dir vor die Klimakatastrophe tritt ein und Großbritannien baut eine Mauer, um alle fernzuhalten. Auch wenn die ersten Seiten sich fast nach Game of Thrones anhören, steckt hier auf wenigen Seiten eine Dystopie und Reisegeschichte, die zum nachdenken anregt, mitnehmt und ganz eigene Bilder und Gedanken schafft über Privilegien, Katastrophen, Einsamkeit und Generationengefühle.
Eine Frau ist im Wald durch eine unsichtbare Wand von dem Rest der Welt abgeschnitten. Zwischen Überlebensbericht, der vielleicht an Walden oder auch Crueso erinnert und apokalyptischem, rätselhaften Weltende entspinnt sich eine Gesellschaftskritik, die ganz stark wirkt durch ihre Kontraste und Interpretstionsspielräume.