Die Wand
276 Seiten

Eine Frau ist im Wald durch eine unsichtbare Wand von dem Rest der Welt abgeschnitten. Zwischen Überlebensbericht, der vielleicht an Walden oder auch Crueso erinnert und apokalyptischem, rätselhaften Weltende entspinnt sich eine Gesellschaftskritik, die ganz stark wirkt durch ihre Kontraste und Interpretstionsspielräume.

Outline
208 Seiten

Es geht um das letzte Jahr vor dem Abitur und auch wenn mein letztes Schuljahr ganz anders ablief, ist das Gefühl sehr gut wiedergegeben in Zeichnungen und Dialogen der Figuren. Dieser starke Wendepunkt, an dem alle gleichzeitig vor einem Ende und einem Neuanfang stehen.

Coming of H
176 Seiten

Der Autor von Venustransut, das mir sehr gut gefallen hat, erzählt in diesem Graphic Novel von seinem Großwerden in Westdeutschland mit Skaten, Sprayen, Oberstufe, erste Liebe und dem Auseinanderbrechen der Beziehung seiner Eltern, die aus dem Iran eingewandert sind.

The Effective Manager
208 Seiten

Es werden vier Methodiken dargestellt, die anhand von Studien überprüft wurden, ob sie People Leads darin unterstützen ihre Teams zu besseren Leistungen zu treiben und dabei Personen in den Unternehmen halten können:

  • Wöchentliche One-On-Ones (Get to know your people)
  • Direktes Feedback (Communicate performance)
  • Coaching (Ask for more)
  • Delegieren von Aufgaben (Push work down)

Im Großen ähnliche Punkte wie ich es auch schon kenne, aber mit deutlich mehr Details und Deutlichkeit.

Don’t Burn Anyone at the Stake Today
117 Seiten

Naomi Alderman vertritt eigentlich nur eine These in diesem Buch und diese hat mich sehr mitgenommen: die vielleicht wichtigste Info über das eigene Leben könnte sein die Überschrift über die Epoche des eigenen Lebens zu kennen; ihr Vorschlag für unsere ist „Information Crisis“. Damit meint sie die dritte große Informationskrise nach der Erfindung der Schrift und der Druckpresse. Sie zieht spannende Parallelen und schließt nicht umsonst mit der vielleicht wichtigsten Lehre, dass wir aus Diskussionen nicht mehr machen sollten: „Don't burn anyone at the stake today“.

Das Geheimnis des Tutanchamun
320 Seiten

Das Buch stellt beginnend bei der antiken ägyptischen Geschichte über die Biographien der Entdecker, die Ausgrabungen bis hin zu den medialen Auswirkungen die Entdeckung des Grabes Tutanchamuns dar. Fand es insbesondere ganz spannend zum Einen ein besseres Bild vom Tal der Könige zu bekommen und die Zusammenhänge zur Kunst, Mode und Architektur der 20er Jahre so deutlich vor Augen geführt zu bekommen. Leider wiederholt das Buch sich etwas: Es wirkt so, als ob jedes Kapitel für sich stehen sollte. Wenn man Lust hat auf ein Archäologie-Sachbuch, dann macht es auf jeden Fall Spaß.

Die Tore der Welt
1279 Seiten

Der zweite Band der Kingsbridge-Trilogie hat mich vielleicht noch mehr gefesselt als der erste. Die Auf und Abs gehen direkt ineinander über und die verschiedenen Seiten des historischen Alltags werden auf ähnliche Art beleuchtet wie im ersten Band. Darüberhinaus tritt die Pest auf und die Geschichte zeigt Parallelen zur Corona-Zeit.

Wellness
624 Seiten

Ein Buch angelegt etwas zwischen „Tomorrow, Tomorrow, Tomorrow“ und „A Little Life“, das auch an Sally Rooney erinnert. In der Erzählung zur Beziehungskrise von Elizabeth und Jack stecken ganz viele Beobachtungen zu Kunst, Elternschaft und dem Großziehen von Kleinkindern, dem Einfluss der eigenen Kindheit auf Erziehung und Partnerschaft, Social Media und dem Placebo-Effekt. Gerade letzteres regt an diversen Stellen nochmal zum Nachdenken. Aber insgesamt ein Buch, das gefüllt ist mit Geschichten, Gedanken und Bildern. Gefühlt könnte man über jedes Kapitel ein abendfüllendes Gespräch führen.

The Wall
272 Seiten

Stell dir vor die Klimakatastrophe tritt ein und Großbritannien baut eine Mauer, um alle fernzuhalten. Auch wenn die ersten Seiten sich fast nach Game of Thrones anhören, steckt hier auf wenigen Seiten eine Dystopie und Reisegeschichte, die zum nachdenken anregt, mitnehmt und ganz eigene Bilder und Gedanken schafft über Privilegien, Katastrophen, Einsamkeit und Generationengefühle.