Illegal – Die Geschichte einer Flucht
122 Seiten

Der Artemis Fowl Autor erzählt gemeinsam mit Comiczeichnern die fiktive aber auf realen Berichten basierende Fluchtgeschichte eines Jungen aus Ghana. Für solche Erzählungen bieten sich Graphic Novels perfekt an, denn gerade da, wo es schwierig ist Bilder zu bekommen (alleine in der Wüste oder auf dem Schlauchboot) schaffen die Zeichnungen eine viel bessere Möglichkeit sich die Gegebenheiten vorzustellen unter denen zurzeit Menschen versuchen nach Europa zu kommen. Rüttelt einen wach!

Nuclear War
400 Seiten

Eine Beschreibung, wie ein nuklearer Krieg starten und ablaufen könnte in drei Kapiteln (erste 24 Minuten, zweite 24 Minuten, letzte 24 Minuten). Zeigt drastisch auf wie schnell und mit welcher Heftigkeit wir als Menschheit damit kurz vor dem Armageddon stehen.

Selten ein so spannendes Sachbuch gelesen.

, , , , & Stell dir vor!
184 Seiten

Ein Graphic Novel über die Sammlung an Nachkriegsgegenständen des Weseler Dompfarrers Werner Abresch. Verschiedene Künstler:innen greifen sich Gegenstände heraus und erzählen die Geschichte, die diese Gegenstände so oder so ähnlich erlebt haben. Vom Brautkleid, das aus Fallschirmseide vom Kamerad des Bräutigams hergestellt wurde, der nicht aus dem Krieg zurückkehrte, bis zum Suppenkessel aus einem Armeehelm. Es liest sich wie ein Gang durch‘s Museum und öffnet einen anderen Blick für das tägliche Leben im Ausnahmezustand.

Alaska
1297 Seiten

Wie in ‚Karibik‘ zeichnet Michener die Geschichte eines Landgebiets von der Entstehung des Kontinents über die Ankunft der Mammuts bis ins 20. Jahrhundert mit fiktiven Geschichten nach. Teilweise packend, teilweise etwas zäh, aber sehr eindrückliche Wissensvermittlung.