Bücherregal lädt …
Outline
208 Seiten

Es geht um das letzte Jahr vor dem Abitur und auch wenn mein letztes Schuljahr ganz anders ablief, ist das Gefühl sehr gut wiedergegeben in Zeichnungen und Dialogen der Figuren. Dieser starke Wendepunkt, an dem alle gleichzeitig vor einem Ende und einem Neuanfang stehen.

Coming of H
176 Seiten

Der Autor von Venustransut, das mir sehr gut gefallen hat, erzählt in diesem Graphic Novel von seinem Großwerden in Westdeutschland mit Skaten, Sprayen, Oberstufe, erste Liebe und dem Auseinanderbrechen der Beziehung seiner Eltern, die aus dem Iran eingewandert sind.

Illegal – Die Geschichte einer Flucht
122 Seiten

Der Artemis Fowl Autor erzählt gemeinsam mit Comiczeichnern die fiktive aber auf realen Berichten basierende Fluchtgeschichte eines Jungen aus Ghana. Für solche Erzählungen bieten sich Graphic Novels perfekt an, denn gerade da, wo es schwierig ist Bilder zu bekommen (alleine in der Wüste oder auf dem Schlauchboot) schaffen die Zeichnungen eine viel bessere Möglichkeit sich die Gegebenheiten vorzustellen unter denen zurzeit Menschen versuchen nach Europa zu kommen. Rüttelt einen wach!

, , , , & Stell dir vor!
184 Seiten

Ein Graphic Novel über die Sammlung an Nachkriegsgegenständen des Weseler Dompfarrers Werner Abresch. Verschiedene Künstler:innen greifen sich Gegenstände heraus und erzählen die Geschichte, die diese Gegenstände so oder so ähnlich erlebt haben. Vom Brautkleid, das aus Fallschirmseide vom Kamerad des Bräutigams hergestellt wurde, der nicht aus dem Krieg zurückkehrte, bis zum Suppenkessel aus einem Armeehelm. Es liest sich wie ein Gang durch‘s Museum und öffnet einen anderen Blick für das tägliche Leben im Ausnahmezustand.

, & Aber ich lebe
176 Seiten

Drei Zeichner:innen erzählen drei Geschichten von vier Kindern, die den Holocaust überlebten. Sehr mitnehmend und gerade durch die unterschiedlichen Erlebnisse (Überleben von Konzentrationslagern, Entkommen des Genozids in Transnistrien und Verstecken und ständige Flucht in den Niederlanden) und die Begleittexte nochmal ein ganz anderer Blick. Super wichtiges Werk gerade jetzt, wenn es immer weniger Zeitzeugen gibt.

Ducks
436 Seiten

Kate Beaton beschreibt ihre zwei Jahre als Arbeiterin in den Athabasca-Ölsande. Es geht insbesondere auch um ihre Erfahrung als Frau in diesem sehr männerdominierten Umfeld und wie die einsamen und abgeschiedenen Strukturen auch Familienväter verändert.

Geisel
432 Seiten

Ein Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen wir entführt und verbringt mehrere Monate als Geisel. Delisle Feder fängt wie immer auch hier eine ganz eigene Stimmung in den Bildern ein und lässt die Geschichte anders erfahrbar werden.

& Astrologie
176 Seiten

Ich kann verstehen, dass es nicht so sehr beliebt ist. Strömquist hat Beschreibungen aller Sternzeichen und dann eine mehr oder minder kritische Auseinandersetzung mit Astrologie allgemein, die sich quasi auf “entweder man macht es zum Spaß” oder “es ist etwas schwierig” zusammen fassen lässt.

Mir hat es irgendwie Spaß gemacht. Wie immer bei Strömquist gibt es super viele interessante Facts über bekannte Persönlichkeiten, ein paar Gedanken, die zumindest zum Nachdenken anregen, auch, wenn ich persönlich eigentlich mit dem Thema gar nichts anfangen kann. Muss man wohl mit mehreren ironischen Blicken lesen.