Uff. Das war hart. Ich glaube so schreibt jemand einen sympathischen, harmlosen Krimi, der das zwar total gern will, keine Ahnung hat wie das geht. Die Zutaten sind ganz grundsätzlich da, aber sie sind falsch dosiert und in der falschen Reihenfolge eingemischt.
Eindimensionale Figuren, unplausible Handlung, völlig irrwitzige Dialoge. Es ist auch nicht möglich Sympathie zu den Figuren aufzubauen, weil sie so fürchterlich flach sind. Das Buch will viel, aber es erreicht wirklich wenig.
Durchaus interessante Fakten über Schriftarten und ihre Geschichte – aber eben auch ein "Buch zum Podcast" und daher hatte ich irgendwie die ganze Zeit das Gefühl die Autor:innen plaudern mit mir. Ich wollte aber gar nicht plaudern, ich wollte etwas über Schriftarten lernen.
Überraschend gut.
Hatte mir etwas mehr erhofft, muss ich sagen. Zu kurz, zu oberflächlich.
Solider Krimi. Unterhaltsam, spannend, locker zu lesen.
Es fällt mir wirklich schwer zu sagen, was ich von dem Buch halte. Es war ein irrer Ritt es zu lesen und ich glaube ich brauche noch 1-2 Tage Reflexion um zu sagen ob es gut war oder nicht.
Lange hat mich kein Sachbuch mehr so aufgewühlt – besonders der Text zur rechtsextrem-inspirierten Rekonstruktion der Garnisonskirche in Potsdam hat mich wütend und an vielen Stellen fasssungslos zurückgelassen. Ein wichtiges Buch zu einem wichtigen Thema.
Habe ein paar Orte markiert, die ich besuchen muss...
Gar nicht schlecht, aber ich komme nicht über die Stelle hinweg in der es heißt, dass eine Person auf "Bernstein erhöht" werde.
Denn: Was für eine seltsame Übersetzung! "Raised to amber" ist wahrscheinlich die Originalformulierung, würde ich denken, denn es geht um eine Art "Threat level" und die Person wird auf dem Spektrum dieser Bedrohungsskala in den rötlich-orangenen Bereich verschoben. Aber "erhöht auf Bernstein" ist bleibt eine seltsame Formulierung.
Das heißt übrigens nicht, dass ich eine bessere Formulierung parat habe. Im Kontext des Buchs und des allgemeinen Stils ist es schwierig eine überzeugende Alternative zu finden, glaube ich.
Meine Botschaft ist: Übersetzungen sind kompliziert.