Lesetagebuch
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Conversations with Friends
 272 Seiten
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Das Buch hatte mich von Anfang an und irgendwie flog regelrecht durch diesen Roman. Auch wenn Sally Rooneys Stil auf den ersten Blick nicht ganz so zugänglich sein mag, mochte ich die Art wie sie die Welt und vor allem die Beziehungsgeflechte, in der sich ihre Hauptfiguren, allen voran Frances, bewegen, beschreibt. Irgendwie hat mich dieses Buch mehr berührt als viele vor ihm. Ob sie wirklich die Stimme meiner Generation ist, kann ich nach einem ihrer Bücher nicht beurteilen; aber ich glaube, es stellt die Lebensrealität in der wir uns befinden, ziemlich gut dar.

Der Trümmermörder
 336 Seiten
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Das größte Problem, das ich mit Cay Rademachers Der Trümmermörder habe, ist seine Vermarktung als Kriminalroman. Dafür wirkte die Kriminalgeschichte für mein Empfinden viel zu sehr wie ein Nebenstrang und war, bis auf eine kurze Passage in der zweiten Hälfte, langatmig und weniger packend. Was mich dagegen fasziniert hat, ist die Darstellung des Lebens im Hamburg der Nachkriegszeit. Rademacher vermittelt ein authentisches Bild vom Leben und Überleben in einer komplett zerbombten Stadt und bildet dieses gut in seinen Charakteren ab. Dafür allein bräuchte es aber nicht dieses Buch. Insgesamt eher ein ernüchterndes Leseerlebnis.

Gone Girl: Das perfekte Opfer
 576 Seiten
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Die Ausgangssituation ist einfach: Amy Dunne, eine junge Frau, verschwindet an ihrem fünften Hochzeitstag scheinbar spurlos. Der Verdacht fällt ziemlich schnell auf ihren Ehemann Nick, der die Vorwürfe von sich weist. Aus der Suche nach der Wahrheit hat Gillian Flynn einen der spannendsten und vielschichtigsten Thriller geschrieben, die ich in den vergangenen Jahren gelesen habe. Es ist schwer, viel über die genaue Ausführung zu sagen, ohne dabei zu spoilern. Deshalb nur so viel: Die Art, in der Flynn mit ihren LeserInnen spielt, ist große Klasse. Im Gegensatz zu anderen Thrillern kommt Flynns Erzählung ohne übermäßiges Blutvergießen oder gehetzte Szenenfolgen aus, sondern lebt vielmehr von den sehr gut ausgearbeiteten Figuren und der Verknüpfung von sowohl Nicks als auch Amys Perspektive. Die Umsetzung ist so gut gelungen, dass man als LeserIn ziemlich schnell an den Punkt kommt, an dem man nicht mehr so genau weiß, was oder wem man noch Glauben schenken kann. Das Ganze zieht sich über den gesamten Verlauf des Romans und bleibt bis zur letzten Seite spannend.

Effi Briest
 212 Seiten
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Trotz der wirklich interessanter Herangehensweise und den detailierten Beschreibungen, die an Kamerafahrten im Film erinnern, waren mir die Lücken in seiner Erzählung an einigen Stellen doch zu groß. Gerade die Schlüsselszenen, die für den Fortlauf des Romans tragend sind, werden zu weiten Teilen lediglich nebensächlich abgearbeitet. Fontane hält über die Länge des Romans Distanz zu seinen Figuren. Emotionen sind hier rar gesät, es wirkt vielmehr als wolle Fontane mit seinem Roman der Gesellschaft einen kritischen Spiegel vorhalten, was ihm mit diesem Roman durchaus gelungen ist. Für mich persönlich war die Lektüre auf jeden Fall ein guter Einstieg in Theodor Fontanes Schaffen.

Madame Moneypenny: Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können
 240 Seiten
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Ich bin tatsächlich etwas hin- und hergerissen, was dieses Buch betrifft. Zunächst: Das Thema, was Natascha Wegelin hier angeht, nämlich finanzielle Unabhängigkeit von Frauen, halte ich für unglaublich wichtig.

Womit ich aber meine Probleme habe, ist ihre Umsetzung. Die Einbettung in den Grillabend war mir zu gestellt, gekünstelt und so voller Dialoge, die keinerlei Mehrwert für das Buch hatten. Die Figuren, mit denen Natascha Wegelin an diesem Abend agiert, um ihr Wissen zu vermitteln, sind unglaublich platt gezeichnet, kommen phasenweise tatsächlich daher, als seien sie mehr oder weniger nicht in der Lage, Informationen länger als den Bruchteil einer Sekunde bei sich zu behalten; entsprechend fühlte ich mich auch als Leserin etwas auf den Arm genommen. Der Ton, den die Autorin hier mitunter anschlägt, geht an den entsprechenden Stellen dann doch etwas über das belehrende hinaus. An solchen Stellen wäre sie vielleicht mit reiner Wissensvermittlung und ohne den fiktiven Grillabend etwas besser weggekommen. Das, was sie auf inhaltlicher Ebene als Werkzeuge für die Analyse und Verbesserung der finanziellen Situation bereitstellt, ist nicht wirklich innovativ. Tatsächlich hatte ich den Eindruck, dass die ersten Kapitel Sammlung dessen sind, was nach kurzer Auseinandersetzung mit der Thematik offensichtlich ist. Für mich hat dieses Buch - abgesehen von einem kleinen Punkt im Bezug auf die Funktionsweise der Börse - keinen Erkenntnisgewinn bringen können. Vielleicht gehöre ich aber auch schlichtweg nicht zu der Zielgruppe, die Natascha Wegelin mit ihrem Buch oder allgemein ihrer Arbeit erreichen möchte.

Faust: Der Tragödie erster Teil
 204 Seiten
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Goethes Faust I gehört tatsächlich zu meinen liebsten Schullektüren. Zum letzten Mal las ich es in der Abiturvorbereitung vor fast neun Jahren. Es ist tatsächlich interessant, es heute nochmal zu lesen. Der Hauptplot war mir noch in Erinnerung, aber ich hatte tatsächlich vergessen - oder damals nicht bemerkt? - was für ein unsympathischer Charakter Faust eigentlich ist. Die Szenen, die neben dem Hauptstrang angesiedelt sind, kamen mir jetzt wirklich unglaublich wirr und aus dem Kontext gerissen vor. Nichtsdestotrotz ein faszinierendes Drama. Und am Ende war es auch mal ganz schön, dieses Buch ohne Interpretationszwang lesen zu können.

Know My Name
 384 Seiten
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Im Januar 2015 wurde eine junge Frau auf dem Campus der Standford University vergewaltigt. Emily Doe, wie sie in den Akten genannt wird, veröffentlichte 2016 über Buzzfeed ihr vor Gericht vorgetragenes Victim Impact Statement - hier im Original, hier die deutsche Übersetzung - was auch über die Grenzen der USA mediale Aufmerksamkeit bekam. Im Herbst 2019 ließ Chanel Miller ihre Anonymität fallen und veröffentlichte die Memoiren Know My Name, in denen sie sich mit dem Missbrauch, dem Gerichtsverfahren und den Auswirkungen auf ihr Leben auseinandersetzt.

"We don’t fight for our own happy endings. We fight to say you can’t. We fight for accountability. We fight to establish precedent. We fight because we pray we’ll be the last ones to feel this kind of pain.”

Mit klarem Blick schildert sie das Geschehen, findet Worte für die Gefühle, mit denen sie sich nach dem Missbrauch konfrontiert sieht, und setzt ihre zutiefst persönliche Geschichte in eine gesellschaftliche Debatte über die Rolle von Geschlecht und Sexualität. Ihre Geschichte geht unter die Haut, macht traurig und wütend, hat aber auch etwas, was Hoffnung macht. Chanel Miller schreibt in erster Linie für Betroffene, gibt ihnen mit diesem Buch eine Stimme und zeigt, dass sie nicht alleine sind.

Know My Name ist selbstbewusst, unglaublich wichtig, dazu noch gut geschrieben und wird noch für einige Zeit in meinem Kopf nachhallen. Auch, wenn Chanel Miller in erster Linie für Betroffene schreibt, ihnen eine Stimme gibt und aufzeigt, dass sie nicht allein sind, kann ich dieses Buch allen empfehlen, die sich an dieses Thema heranwagen.

The Raven
 64 Seiten
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Vielleicht ist The Raven eines von Edgar Allan Poes berühmtesten Gedichten. Für mich fühlte es sich beim Lesen mehr wie eine Kurzgeschichte an, die er in Reime verpackt hat. Mir gefiel die Rhythmik, aber es wirkte wegen der vielen Wiederholungen einfach langatmig und als wirklich atmosphärisch oder gar gruselig empfand ich es nicht. Das spricht bei der Kürze leider nicht gerade für sich. Danach landete ich dann auf der von Christopher Lee eingelesenen Fassung - hier zu finden - und die konnte mich schon etwas mehr begeistern. Tatsächlich lohnt sich hier der Griff zur Vertonung sehr.

Feuer und Stein
 798 Seiten
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Vermutlich hätte ich dem Buch nach dem ersten Viertel ohne großes Zögern eine Fünf-Sterne-Wertung verpasst. Und ich bin auch am Ende noch der Meinung, dass das Buch mich unterhalten hat - an einigen Stellen mehr als an anderen - und das es insgesamt okay war.

Diana Gabaldon macht für meinen Geschmack vieles richtig. Ich mochte ihren Schreibstil und insbesondere die Art, wie sie durch Beschreibungen, sowohl die Landschaft als auch die Atmosphäre greifbar gemacht hat. Auch mit Claire hat sie einen eine Protagonistin gewählt, die mir gerade wegen ihrem zähen Auftreten gefiel. Eingebettet in die Zeitreisen-Thematik war das eigentlich eine ziemlich gute Grundlage, für interessante Entwicklungen. Dass mit Jamie dann ein Gegenüber kam, der - gerade im Kontext zu den anderen Charakteren - doch ein bisschen aus seiner Zeit gefallen zu sein schien, fand ich eigentlich ganz nett.

Dann kommt nach etwa einem Viertel der Punkt, an dem es anfängt zu kippen und der Roman mich langsam verliert. Der Roman scheint über einige Kapitel fast ausschließlich aus Sex-Szenen zu bestehen. Die einen mögen das als romantische Szenen sehen, mir war das eher etwas zu viel des Guten und warf eher die Frage auf, ob Gabaldon damit (zumindest im Bezug auf die Skandalträchtigkeit) das Fifty Shades of Grey der 90er Jahre geschrieben hatte. Die Darstellung von (sexueller) Gewalt war über den gesamten Verlauf des Buches sehr grafisch und es gab viele solcher Szenen. In die Zeit gebettet kann ich das teilweise verstehen. Was mich hier allerdings wirklich fuchsig gemacht hat, ist die Tatsache, dass alle wirklich bedeutenden Ereignisse (und das sind einige) des Plots in einer Verbindung zu sexueller Gewalt stehen. War für meinen Geschmack etwas viel. Als hätte das 18. Jahrhundert keinerlei weitere Möglichkeiten für Plot-Wendungen bereitgehalten. Zuletzt noch eine kleine Sache, die mich stutzig macht: Das Zeitreise-System oder vielmehr, die Vorstellung von Zeit, die damit verknüpft ist. Es entzieht sich (zumindest in meinen Augen) jeglicher Logik. Für den Roman mag das nicht von Bedeutung sein, dafür ist die Zeitreise zu nebensächlich, aber so ganz rund ist es eben nicht.

Der Auftaktband von Diana Gabaldons Outlander-Reihe war okay. Die Reihe werde ich allerdings wohl nicht weiterverfolgen, die Netflix-Serie vielleicht schon eher.

Ich, Eleanor Oliphant
 525 Seiten
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Wir lernen Eleanor als eigene, ein stückweit schrullige, Person kennen. Sie wohnt allein, hat einen Bürojob, zieht die Gesellschaft von Zimmerpflanzen derer von Menschen vor und flüchtet sich am Wochenende in ihre Alkoholsucht. Sie ist vielleicht einsam, hat sich aber soweit damit arrangiert, dass sie eigentlich ein gutes Leben führt. Bis sie sich Hals über Kopf verknallt.

Eigentlich, so dachte ich, wäre der Verlauf der Geschichte ab diesem Punkt klar; war er aber nur bedingt. Eleanors Geschichte ist nicht das, was man von einem leicht-anmutenden Roman erwartet. Ihre Geschichte trifft dahin, wo es weh tut. Es ist eine Geschichte, die viele Erklärungen liefert, aber genauso viele Fragen aufwirft. Eine, die sich einer Menge Emotionen bedient, ohne in Sentimentalität zu verfallen. Eine, die psychische Probleme thematisiert, ohne diese zu verklären. Eine, die sich auf die Dinge konzentriert, die im Leben wirklich von Bedeutung sind: Liebe, Hoffnung, Vertrauen und vor allem Freundschaft. Aber in erster Linie ist es die Geschichte einer Frau, die sich und die Welt auf eine neue Art kennenlernt.

Gail Honeyman gelingt es, die Balance zwischen einer gewissen Leichtigkeit und dem traurigen Grundton, der mitschwingt, zu finden. Mir gefiel nicht alles, einige Stellen waren mir schlichtweg zu einfach und ich konnte mich nicht voll mit der Erzählperspektive anfreunden, aber ich mochte dieses Buch gerne. Es ist eines, das auf jeden Fall in Erinnerung bleibt, weil die Geschichte, die es erzählt, mehr als außergewöhnlich ist.

Der alte Mann und das Meer
 130 Seiten
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Tatsächlich mein erstes Werk von Hemingway. Ich mochte sowohl den Charakter des alten Mannes als auch den des Jungen, mir gefiel die Einfachheit der von Hemingway genutzten Sprache und ich mochte, wie anschaulich und plastisch Hemingway das Meer, die Fische und deren Fang dort beschreibt und umschreibt. Es ist eigentlich nicht viel, was Hemingway hier zu erzählen hat, aber am Ende fühlte es sich doch irgendwie mehr an und das gefiel mir gut. Leider hatte es einige Längen, weshalb der Funke nicht ganz überspringen konnte, aber es war durchaus lesenswert.

↑ 2020
2019 ↓
Das Siebte Kreuz
 452 Seiten
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"Wir fühlten alle, wie tief und furchtbar die äußeren Mächte in den Mensch hineingreifen können, bis in sein Innerstes, aber wir fühlten auch, dass es im Innersten etwas gab, was unangreifbar war und unverletzbar." (S. 452)

Anna Seghers' Das siebte Kreuz ist ein Teil deutscher Exilliteratur. Erstmals im Jahr 1942 in den USA veröffentlicht, also noch während der Zeit des Nationalsozialismus, erzählt die Autorin die Geschichte von sieben aus einem in Rheinhessen gelegenen Konzentrationslager geflohenen Häftlingen im Jahre 1937.

Zugegeben, ich tat mich anfangs schwer, in diesen Roman reinzukommen. Den Erzählstil empfand ich als etwas sperrig, der fließende Übergang zwischen den Perspektiven machte es teilweise schwer, Seghers Erzählung zu folgen, ohne den Überblick zu verlieren. Es ist ein Wechsel zwischen kühl-distanzierten Landschafts- und Szenenbeschreibungen und sehr poetischen Ausführungen. Die Symbolik, die sich durch ihr Werk zieht, bietet viel Spielraum für Interpretationen. Das, was mich an dem Roman jedoch am stärksten beeindruckt hat, ist, dass Seghers auf die Schwarz-Weiß-Darstellung, derer sich viele der mir bekannten literarischen Werke mit ähnlicher Thematik bedienen, verzichtet. Stattdessen betrachtet sie die Grautöne. Sie gibt dem, was zwischen den Extremen liegt, ein Gesicht, liefert mit ihrer Charakterauswahl einen Querschnitt der damaligen Gesellschaft, und schafft es, das Augenmerk weniger auf die politische Positionierung als auf die moralische Entscheidungen des Einzelnen zu legen.

Ein absolut lesenswertes Buch über die Zeit des Nationalsozialismus.

Hercule Poirot's Christmas
 288 Seiten
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Der Anfang zog sich wieder etwas, vielleicht gehört das zu Agatha Christie-Krimis einfach dazu, aber die Dynamik, die sich danach auftat, hat den Fall zu einem spannenden Krimi werden lassen. Die Auflösung hat mich persönlich doch sehr überrascht und auch, wenn vielleicht die ein oder andere Sache etwas überkonstruiert war, wirkte es in sich geschlossen und klug gemacht. Auf jeden Fall ein lesenwerter Hercule Poirot-Fall, wenn auch nicht ganz so weihnachtlich wie der Titel vermuten lässt.

Das Weihnachtsgeschenk
 49 Seiten
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Ganz nette Story, aber mehr auch nicht. Für einen Thriller fehlte mir eindeutig die Spannung, was aber vielleicht auch der Kürze geschuldet ist. Die Charaktere waren aber allesamt so interessant, dass ich Deavers Reihe um Lincoln Rhyme auf jeden Fall einmal anlesen werde.

Kellerkind
 416 Seiten
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Interessanter Münchner Krimi mit einem sehr skurrilen Ermittler-Quartett. Nicht durchweg sympathisch, aber immerhin so, dass man gerne am Ball bleibt. Der Inhalt war gut konstruiert, hatte aber seine Längen. Vielleicht hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle einen kleinen Twist gewünscht, die Auflösung kam aber doch überraschend. Was mich im Lesefluss etwas gestört hat, war der Wechsel zwischen Lokaldialekt und Hochdeutsch. Gerade in wörtlicher Rede war der abrupte Wechsel verwirrender als mancher (mir) unbekannte Begriff und ließ es etwas abgehackt wirken. Nichtsdestotrotz unterhaltsam, die Reihe um Waechter werde ich im Auge behalten.