Bücherregal lädt …
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ok also der twist war für mich sehr vorhersehbar ich wusste es sofort. da also kein schockmoment. ansonsten durch die kurzen kapitel guter lesefluss. der rest war sehr an den haaren herbeigezogen. das motiv des serienmörders auch komplett unsinnig. mir scheint als hätte der autor sich irgendwann umentschieden, um noch einen weiteren überraschungsmoment zu haben.

big uff! es ist wirklich so gut wie alle sagen. musste aber zwischendurch etwas pausieren, da sie wirklich sehr schonungslos die tiefen ihres lebens teilt. ich fand gerade den before teil bemerkenswert, da sie relativ wertungsfrei mit "kindlichen" augen die geschehnisse beschreibt und einordnet. ihr schreibstil und die wertungen der geschehnisse verändern sich mit der phase des lebens, die sie beschreibt. fantastisch geschrieben, tragik humorvoll erzählt und zum teil zitate, die in die magengrube schlagen. zum beispiel als sie als kind bemerkt, dass sie wohl nicht die einzige ist, die auf kommando weinen kann, als ihre mutter im auto einen heulanfall bekommt.
selbst wenn ihr keine memoiren mögt: diese sind großartig.

schreibstil hat mich doll abgeturnt, ich glaub, insgesamt wars einfach nicht meins. aber auch die erzählung hat mich nicht gehookt, es wirkte alles sehr random und beiläufig. vielleicht ist da auch das besondere drin, nur letzten endes kein bemerkenswertes buch

hmmm story leider nicht mein fall und charaktere sehr klischeehaft und flach. 2 sterne aber für den art style, den ich bemerkenswert fand. sehr flächiger farbauftrag, fast schon abstrakt.

Es geht um Popkultur, Musik, Liebe, Ehe, Tod, Trauer, was es bedeutet ein Ehemann zu sein und was passiert, wenn aus einem Ehemann ein Witwer wird.
Sheffield nutzt Mixtapes, um den Lesenden eine Phase aus seinem Leben zu erzählen.
Schreibstil ist fantastisch und man hat das Gefühl, einen langen Kneipenabend mit einem Kumpel zu verbringen.

Das Buch fing sehr gut an und hatte ein passendes Pacing, aber hat mich in der Mitte ein wenig verloren, weil die Story etwas ins Stocken kam. Nichtsdestotrotz ein gelungenes Debut und in sich rund und stimmig.
Dieses Buch soll wohl bald verfilmt werden und ich kann es mir wirklich fantastisch als Film vorstellen! Ich bin gespannt!

Ein Buch über zwischenmenschliche Beziehungen, die sowohl digital als auch analog stattfinden. Es geht darum wie Menschen einander unterstützen können ungeachtet ihrer Distanz zueinander.
Ich mag Glanz' Schreibstil sehr gerne. Kompakt, trotzdem packend und emotional.

Eine meiner Lieblingsstellen:

Als wüsste sie es nicht besser, als hätten sie keine Geschichte, als würden nicht sowieso alle Menschen immer wieder ähnliche Wege beschreiten, sich wieder und wieder genau die Menschen suchen, die alte Wunden zu frischen Verletzungen machen.


Eine komplette Besprechung zum Buch findet sich in Folge 41 des Podcasts Kulturindustrie.

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