Lesetagebuch
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Der Wal und das Ende der Welt
 476 Seiten

Dieses Buch ist 2015 erschienen - aus heutiger Sicht wirkt es erschreckend aktuell, sowohl was pandemische als auch was gesellschaftlich-ökonomische Themen angeht. Auch Rutger Bregmans Fragen, ob der Mensch im Grunde nicht doch „gut“ ist, wird beantwortet. Vielleicht etwas kitschig und vorhersehbar, aber mir hat es gefallen.

Der Wal und das Ende der Welt
 476 Seiten

Es sind keine kleinen Fragen und Themen, die John Ironmonger hier aufwirft. Und er schafft das doch recht leichtfüssig. Die Geschichte zieht einen flüssig durch die Seiten, entblättert die Historie unseres anfänglich nackten Mannes stückweise und streut Gedankenmodelle samt z.T. wilder Theorien mit ein, ohne dabei sonderlich mit dem erhobenen Zeigefinger zu winken.

Das liest sich flüssig und angenehm, was natürlich auch an der soliden Übersetzung von Tobias Schnettler und Maria Poets liegen kann.

Eine Empfehlung.

(https://sr-rolando.com/2020/06/27/der-wal-und-das-ende-der-welt/)

Der Wal und das Ende der Welt
 476 Seiten

Die Idee:

In einer komplexen Welt wie der unseren reichen zwei Katastrophen wie ein Erdölembargo und eine Grippeepidemie aus um unser globales Versorgungssystem lahm zu legen. Nicht so schlecht, Roland Emmerich könnte einige Millionen damit einfahren.

Der Titel:

In einem kleinen Fischerdorf an der Küste Englands taucht ein Pottwal auf (und ein Finanzanalytiker, der sich dorthin vor der von ihm vorrausgesagten Apokalypse retten will). Der Finanzhai stellt eine Verbindung zwischen dem Wal und dem "Leviathan" , einem Apokalypse-Klassiker her. Natürlich kennt jeder zweite Charakter im Buch das Werk. Hier fängt also das Gewurschtel an.

Der Rest:

Ein Paar Dorfbewohner, Ehemalige Bekannte des Investmentbankers die an der Grippe sterben, bisschen Liebe hier und da und der Wal strandet natürlich um das ganze Dorf mit tollem Walfett vor dem Hungertod zu retten.

Fazit: Tran