Lesetagebuch
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Bücherregal lädt …
Die Kunst des Verschwindens
 400 Seiten

2 Frauen, die in Berlin im gegenüberliegenden Häusern wohnen; eine kann die andere beobachten. Dann lernen sie sich kennen. Und es entwickelt sich eine spannende, teils sehr konstruierte Geschichte. Zum Ende werden alle Kreise geschlossen. Die Geschichte hat mich sehr in den Bann gezogen ( fast hätte ich meine Haltestelle verpasst), ist aber in ihrer überperfekt durchkonstruierten Handlung teilweise unglaubwürdig. Das habe ich allerdings erst gemerkt, als ich wieder „aufgetaucht“ war.

Susanna
 288 Seiten

Die fiktive Lebensgeschichte der Baslerin Susanna Faesch, die ein Bild von Häuptling Sitting Bull gemalt hat. Es ist zwischendurch ganz lebendig und klug geschrieben, aber insgesamt habe ich mich schon gefragt, warum Alex Capus ausgerechnet diese Geschichte erzählt hat.

Eine Frage der Chemie
 464 Seiten

Toll!! Ein Geburtstagsgeschenk mit der Anmerkung „ein Buch, das in jede Frauenapotheke gehört“ - genau! „Wenn Selbstzweifel Sie beschleichen, wenn die Angst Sie packt, denken Sie immer daran, dass Mut der Grundstein für Veränderung ist. Und wir sind chemisch dazu angelegt, uns zu verändern. Fassen Sie also morgens beim Aufstehen folgenden Vorsatz: keine falsche Zurückhaltung mehr. Kein Unterordnen mehr unter die Meinung anderer, die Ihnen sagen wollen, was Sie leisten können und was nicht.“

Zur See
 253 Seiten

Für alle, die die Nordsee und die Inseln lieben ein ganz wunderbares Buch - in einer besonderen Sprache voller Schönheit und Melancholie. Und Menschen, die man ins Herz schließt. Ich habe versucht, jeden Morgen nur ein Kapitel zu lesen, damit ich nicht so schnell fertig werde.

Bis ihr sie findet
 397 Seiten

Band 1 dieser Krimiserie konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Einfach nur ein wenig überraschender, ziemlich langweiliger Krimi nach dem Motto „vorvielenJahrenisteinjungesMädchenverschwunden“ und „derErmittlerhängtirgendwieauchmitdrin“. Gähn.

Der Markisenmann
 336 Seiten

Eine 32jährige Schauspielerin erzählt im Rückblick ihren Sommer mit 16, als sie nach einem schrecklichen Ereignis die Ferien mit ihrem Vater verbringt, den sie zuvor nicht kannte. Und verkauft mit ihm gemeinsam Markisen in grellem orange-braunem oder giftgrünem DDR-Design. Und dabei lernen sie sich kennen und lieben. Eine berührende Geschichte, wunderschön und emotional erzählt. Allerdings sehr konstruiert - es passt dann für meinen Geschmack zum Schluss bei aller Tragik doch alles etwas zu gut, ist etwas zu rosarot.

Frausein
 128 Seiten

Ein schmales Buch mit viel Inhalt. Die Autorin erinnert sich an ihren Weg vom Gastarbeiterkind zur Autorin, an ihre Familie und ihre Wurzeln. Und beschreibt ihr Frausein in all diesen unterschiedlichen Welten. Ein kluges, humorvolles, berührendes Buch; toll geschrieben. Wenn es nicht ein ausgeliehenes Buch wäre, hätte ich viele Sätze und Formulierungen unterstrichen. Besonders berührt hat mich, wie sie ihren Vater beschreibt.

Der Papierpalast
 448 Seiten

Eine Frau zwischen Familie und Liebhaber. Erzählt wird ein Wiedersehen im Sommerurlaub und in Rückblenden ein ganzes Leben. Die Entscheidung am Ende bleibt offen, das hat mich eher enttäuscht. Sonst eine einfühlsame, richtig spannende, besonders erzählte Geschichte, teils in zarter, präziser Sprache - so wird zum Beispiel die Natur und das Schwimmen beschrieben, teils vulgär, passend zu den Erfahrungen der Protagonistin. Auf jeden Fall eine intensive Lektüre.

Die Psychologin
 384 Seiten

Ein Krimi: Saras Mann Sigurd bricht frühmorgens auf, um das Wochenende mit Freunden in einer einsamen Hütte am Fjord zu verbringen. Nach seiner Ankunft dort meldet er sich und hinterlässt eine Nachricht auf Saras Mailbox, die wie immer mit „hallo,Liebste“ beginnt. Sara, die Kinder-und Jugendlichentherapeutin ist, ruft zurück, erreicht Sigurd aber nicht. Er wurde ermordet. Nach und nach erfahren wir - immer aus Saras Perspektive-, was geschehen ist. Wie ihr Leben sich allmählich als Scherbenhaufen entpuppt. Spannend. Den Twist am Ende hatte ich überhaupt nicht erwartet.

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
 368 Seiten

Alena Schröder erzählt eine Familiengeschichte über 4 Generationen Frauenleben auf 2 Zeitebenen. Es geht um Hannah, die irgendwie unglücklich an ihrer Promotion arbeitet, mit ihrem Doktorvater schläft und jede Woche ihre Grossmutter besucht. In der zweiten Zeitebenen geht es um Hannahs leibliche Urgroßmutter und um Kunstraub der Nazis. Die beiden Erzählstränge ergänzen sich gut, allerdings kommen mehr und mehr Themen hinein, von „regretting motherhood“ über Plagiatsvorwürfe bis hin zu Generationenkonflikten uam. Das wird zum Ende hin zu viel, die Geschichte verwässert leider und das Ende wird irgendwie beliebig und unglaubwürdig. Schade.

Sommernacht
 448 Seiten

Für mich ein absoluter Pageturner, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Erzählt wird die Hochzeit von Jules und Will auf einer Insel vor Irland. Aus unterschiedlichen Perspektiven und unterschiedlichen Zeiten erzählt, ergibt sich eine unglaubliche Spannung, allmählich fügen sich die Geheimnisse der Protagonisten ineinander und alles rast auf ein Ende zu, das sich erst ganz kurz zuvor erahnen lässt.