Der erste Teil hat mir etwas besser gefallen, aber auch diesen hier fand ich interessant. War mir aber im direkten Vergleich etwas zu lang und nicht verstrickt genug.
Am Anfang war es mir ein bisschen viel Exposition mit dem Holzhammer, aber als die Handlung mal Fahrt aufnahm, wurde es ganz nett.
So ein gutes Buch. Ich bin froh, dass ich es noch mal gelesen habe. Der Nebenplot mit dem Sofa ist so gut. Ein bisschen unfair, wie schlau und witzig Douglas Adams war.
“For there is no such word as ‘impossible’ in my dictionary. In fact,” he added, brandishing the abused book, “everything between ‘herring’ and ‘marmalade’ appears to be missing.
Und:
“But I also believe that some things are a great deal more interconnected than others.”
Und dann natürlich meine Überraschung, dass Douglas Adams bereits LLMs vorhergesehen hat:
“When I wanted to know whether or not it was safe to take off, I didn’t want to know that it might not be safe. I just wanted to be reassured that it was. So instead of checking it myself, you see, I sent out one of the Electric Monks.”
Ende Dezember 2025 kann ich jetzt rückblickend sagen, dass das das beste Buch war, das ich dieses Jahr gelesen habe. Passenderweise ganz am Anfang des Jahres. Lea Ypi ist meine GOAT. Sie hat Kant wieder cool gemacht.
Fand es weniger überzeugend als vor 5 Jahren, aber die ersten zwei Kapitel sind immer noch Banger.
Hat sich sehr gut weggelesen. Auf jeden Fall besser als Gesellschaft als Urteil. Leider ist in meinem Rucksack aus meiner undichten Brotbüchse Tomatensoße auf das Buch ausgelaufen. Jetzt wird es wohl für immer einen großen Fettfleck haben und nach Zwiebel und Knoblauch riechen :(.
Die Unterscheidung zwischen de dicto und de re wird mich wohl noch bis in meine tiefsten Albträume verfolgen.
Das Buch schafft sehr gut den Spagat zwischen einem klassischen Whodunnit, wie ich sie von Agatha Christie gewohnt bin, und einem Meta-Kommentar über Kriminalromane allgemein. Der Fall wird vom Erzähler und den Figuren mit anderen Krimis verglichen, die Leute im Buch lieben Kriminalromane, und es wird natürlich sowas gesagt wie „Ja, in einem Roman könnte man das so machen, aber das hier ist das echte Leben!“
Den Erzähler fand ich allgemein richtig gut, ich mochte die leicht nichtlinearen Erklärungen und dass er es sich am Ende nicht nehmen ließ, noch mal zu erklären, dass er von Anfang an die Lösung korrekt angeteasert hatte. Top!