ich will nicht spoilern, deshalb lass ich hier den Klappentext da: "Rebecca schwärmt für die Regency-Zeit: umwerfende Bälle, hinreißende Kleider und Männer, die noch wussten, wie man um eine Frau wirbt. Denn ganz ehrlich, wer kann heute noch mit Mr. Darcy mithalten? Dann findet sich Rebecca auf einmal völlig unerklärlich im Jahr 1816 wieder. Plötzlich Debütantin der Londoner High Society, zieht sie die Aufmerksamkeit eines Mannes mit, gelinde gesagt, skandalösem Ruf auf sich. Reedlan Knox ist garantiert kein Gentleman, bringt ihre Gefühlswelt aber gehörig durcheinander."
Es ist frisch, modern, witzig, spicy, spannend und romantisch! Perfekter Weekend Read für Jane Austen Fans
Das Buch ist extrem kitschig und ein Märchen und obwohl ich es anfangs ziemlich holprig fand, kam ich irgendwann rein und konnte das Buch dann nicht mehr weglegen. Es liest such wie ein Film (einer von diesen Feel Good Movies) und ich wünsche mir eine Verfilmung. Mathilda bekommt ein halbes Jahr nach dem Tod ihres Mannes einen Anruf aus der Buchhandlung "Book Lane", sie möge bitte vorbei kommen und ihr Buch abholen. Ihr verstorbener Mann hat ihr ein Jahr voller Bücher hinterlassen, für jeden Monat eines. Obwohl sie sich anfangs sträubt, gewinnt sie nach und nach die Lust aufs Lesen zurück und damit auch die Lust auf Freude, Spaß, Abenteuer und...die Liebe.
William Beckford war ein reicher Sprössling des englischen Adels und wie es sich gehört war auch er im Jahre 1780 auf Grandtour durch Europa. Von den Niederlanden über Deutschland und Österreich erreichte er sein Ziel: Italien. "Träume, Gedankenspiele und Begebenheiten" verfasste er in der Form von stilisierten Briefen an einen fiktiven Adressaten in England und mischt darin seine spöttischen Ansichten und empfindsame Bewunderung für Land und Leute, Kunst und Kultur. Er lässt sich gefühlvoll hinreissen und vermischt darin landschaftliche Beschreibungen mit seinen Einbildungen und Träumereien, weil seine Feder die Briefe "im Schlaf schreibt". Ein bisschen exzentrisch? Ja, sehr. Ich fand es insgesamt sehr lesenswert, es ist als ob man im 18. Jahrhunder Urlaub macht. Die Erkenntnis die bleibt: So viel hat sich gar nicht geändert.
Diese Aphorismen Sammlung lässt einen direkt in Novalis Gehirn schauen und erläutert den Geist der Romantik im Sinne der Poesie. Seine Texte sind nur mit Glauben und Liebe zu verstehen, das verlangt einem manchmal viel ab, ist aber trotzdem sehr lesenswert mit viel Stoff zum Nachdenken. Passt sehr gut in die heutige Zeit.
Gedichte zu Märchenhaften, der Nacht, der Sehnsucht, dazu Bildmotive wie Waldeinsamkeit, Mondenschein und Loreley und die Entgrenzung des Individuums in die Natur oder ins Universum. Schöne Auswahl von den Anfängen in Jena bis zur Spätromantik, von melancholischer Selbstreflexion bis zum fröhlichen Volkslied, von bekannten Gedichten bis zu neuen Entdeckungen.
Frankreich, im 18. Jahrhundert. Es lieben sich zwei sehr verschiedene Frauen: Marie Biheron sezierte bereits in jungen Jahren Leichen, um deren Innenleben aus Wachs zu modellieren, während Madeleine Basseporte die Anatomie von Blumen zeichnete, da Menschen oft stören und wenig Ahnung haben. Männer spielen Nebenrollen – ein nervöser Bestseller-Autor, ein junger Nichtsnutz und Diderot, der Kaffee trinkt und viel redet. Ein historischer (Liebes-?)roman, der zwischen friedlichen Zeiten und den Schreckenstagen der Revolution pendelt.
Okay, das war eine interessante Mischung. Ich habe nicht viel erwartet und dann kommt da plötzlich ein Missbrauchs-Plot um die Ecke, die auch noch die männliche Hauptperson der Geschichte betrifft?! Und dann ist das aber erstaunlich gut in eine übliche Regency-Liebesroman-Geschichte verpackt, so dass es am Ende eine gute Geschichte wird? Verrückt.
den geschichtlichen Teil über Rom versteht man vermutlich besser, wenn man ein bisschen mehr Vorwissen hat als jahrzehnte zurückliegendes Schulwissen. Trotzdem gut verständlich geschrieben. Liest man am besten übers Wochenende bzw. längere Zeit am Stück. Sehr lesenswert.
Der Marquis von Roth besitzt einen berüchtigten Club in London – das Bild eines treusorgenden Ehemannes würde dazu nicht passen. Seine Ehefrau lässt er auf seinem Landsitz zurück. Doch Lady Isobel Vance ist es leid, auf ihren Ehemann zu warten. Aus der einstmals schüchternen Braut ist eine selbstbewusste Frau geworden, die eine anonyme Kolumne in einer der bekanntesten Zeitungen des Landes schreibt. Isobel beschließt, zu ihrem Mann nach London zu reisen, um ihn mit all ihren Verführungskünsten endlich für sich zu gewinnen...
Teil 2 der "Regency Rogues" und auch ok
Slow Burn Romance vermixt mit dem Brückenbau und dem Bau von Eisenbahnstrecken. Hab nicht viel erwartet, aber es war überraschend gut.
Junge Frau vom Land wird in London der Regency Zeit in die Gesellschaft eingeführt und verdreht allen (unbeabsichtigt) den Kopf. Die charmante Heldin, die alles richtig machen will, wirkt aber wie ein Snob und gerät in blöde Situationen... Hach, das War ein toller Briefroman. Evelina wird mir immer im Gedächtnis bleiben
Eine Regency Liebesgeschichte über eine junge Frau, die schwor niemals zu heiraten. Voller Missverständnisse, Abenteuer, Liebeskummer und natürlich Liebe. Las sich sehr gut weg.