Endlich wieder ein gemütlicher Weihnachtsroman. Und nun der dringliche Wunsch, nach Edinburgh zu reisen. Das muss man doch gesehen haben.
Was ist das für ein Genre? Tatsächlich fand ich‘s erst gegen Ende gut. Und weiß nur mehr über Aale, als ich jemals wissen wollte.
Eigener Schreibstil. Bisschen anders, als die vorherigen Bücher. Muss man sich dran gewöhnen. Aber ein Pageturner für mich. Erschreckend, wenn man merkt, wieviel man von den Geschehnissen selbst schon erlebt hat. Und wie gut, dass man sich davon gelöst hat. Es ist ein perfides Spiel. Sollte man gelesen haben. Definitiv ein gutes Buch.
Die Bücher aus der Reihe sind einfach immer wieder zuverlässig nett zu lesen. So auch dieses. Ich mag, dass der Plott immer etwas anders ist, aber der Aufbau gleich. Schön zum Abschalten und aus diese kaputten Welt etwas herauszubeamen.
Hat Spaß gemacht, zu lesen. Schöne Bilder, inspirierende eigene Geschichte und nochmal ein paar Ansätze, Fotografie anzugehen.
Viele Protagonist:innen. Verschiedene Zeitebenen. Nicht sehr leicht zu lesen, reinzukommen und zu verstehen. Aber am Ende eine ebenso spannende wie auch tragische Familiengeschichte. Die 1. Auflage benötigt noch etwas Lektorat. Da haben sich ein paar Fehler eingeschlichen. Die sollten nach und nach ausgemerzt werden.
Phänomenal gutes Buch. Ein Buch über Frauen und die Mechanismen des Patriarchats. Zwei Generationen mit ihren Geschichten, Erlebnissen und Entwicklungen. Mitreißend. Brutal ehrlich. Ich hab mich an manchen Stellen selbst ertappt gefühlt. Eine Geschichte, die man danach erstmal verdauen muss. Die wütend, aber auch hoffnungsvoll macht. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.
Nächster Klassiker. Beim Hype damals war ich nicht dabei. Hab’s aber jetzt sehr gerne gelesen. Gut erzählt. Langsam. Sehr anderer Aufbau als Bücher heutzutage. Fand ich spannend.
Ein Klassiker. Mehr muss man dazu nicht sagen.
Ein Buch, das einen so schnell nicht loslässt – ob man will oder nicht. Der goldene Handschuh taucht tief ein in das Hamburg der 70er-Jahre und begleitet den Serienmörder Fritz Honka durch sein trostloses Leben zwischen billigen Schnäpsen, Zigarettenrauch und menschlichen Abgründen. Strunks Sprache ist dabei schonungslos direkt, manchmal fast grotesk, und gerade deshalb faszinierend.
Der Stil hat mir gut gefallen – klar, dreckig, irgendwie passend zur ganzen Szenerie. Gleichzeitig ist das Buch aber auch durchgehend bedrückend. Die Figuren bleiben einem im Kopf, aber nicht unbedingt, weil man sich gern an sie erinnert. Es bleibt wenig Hoffnung, viel Elend – und ein schales Gefühl nach der letzten Seite.
Kein Buch für zwischendurch, aber eins, das Spuren hinterlässt. Nur eben keine schönen.
Uff. Eine Geschichte, die aufwühlt und nachhallt. Die schönste Version begleitet Lea auf ihrem Weg raus aus der Angepasstheit – hin zu sich selbst. Leise, aber bestimmt. Vieles daran tut weh, weil es so vertraut ist. Die Gedanken, die Selbstzweifel, das Funktionieren. Und wie schwer es ist, sich davon zu lösen.
Ein Buch, das wütend macht, weil es zeigt, wie sehr patriarchale Strukturen in uns allen wirken. Und gleichzeitig Hoffnung gibt, weil Veränderung möglich ist. Besonders wertvoll für alle, die sich mit dem Thema weibliche Sozialisierung auseinandersetzen wollen – und sollten. Ja, auch (und gerade) Männer.
Still erzählt, aber mit Kraft. Bleibt im Kopf. Und im Bauch.
Gutes Buch zum Thema ohne großen esoterischen Firlefanz, mit mehr Wissenschaft.