Sehr stark geschrieben und endlich spielt der Täter keine große Rolle, sondern was so ein Femizid mit den Angehörigen und Hinterbliebenen macht. Pageturner. In wenigen Tagen weg gelesen.
Eigentlich ganz gut, ich hab nur nicht so richtig den Zugang zu den Protagonist:innen bekommen. War schon ganz schön viel los plus die Zeitsprünge und Verflechtungen dazu. Hatte Potenzial, war mir aber etwas zu viel von allem.
Buch im Sommer im Bücherregal auf einem Campingplatz gefunden und mitgenommen. Story war ein wenig anders als erwartet. Gutes Buch. Nicht so classy Frauenroman, sondern eine Figur, die eine schöne Wandlung macht. Hat mir gefallen. Autorin wird gemerkt.
Endlich wieder ein gemütlicher Weihnachtsroman. Und nun der dringliche Wunsch, nach Edinburgh zu reisen. Das muss man doch gesehen haben.
Was ist das für ein Genre? Tatsächlich fand ich‘s erst gegen Ende gut. Und weiß nur mehr über Aale, als ich jemals wissen wollte.
Eigener Schreibstil. Bisschen anders, als die vorherigen Bücher. Muss man sich dran gewöhnen. Aber ein Pageturner für mich. Erschreckend, wenn man merkt, wieviel man von den Geschehnissen selbst schon erlebt hat. Und wie gut, dass man sich davon gelöst hat. Es ist ein perfides Spiel. Sollte man gelesen haben. Definitiv ein gutes Buch.
Die Bücher aus der Reihe sind einfach immer wieder zuverlässig nett zu lesen. So auch dieses. Ich mag, dass der Plott immer etwas anders ist, aber der Aufbau gleich. Schön zum Abschalten und aus diese kaputten Welt etwas herauszubeamen.
Viele Protagonist:innen. Verschiedene Zeitebenen. Nicht sehr leicht zu lesen, reinzukommen und zu verstehen. Aber am Ende eine ebenso spannende wie auch tragische Familiengeschichte. Die 1. Auflage benötigt noch etwas Lektorat. Da haben sich ein paar Fehler eingeschlichen. Die sollten nach und nach ausgemerzt werden.
Phänomenal gutes Buch. Ein Buch über Frauen und die Mechanismen des Patriarchats. Zwei Generationen mit ihren Geschichten, Erlebnissen und Entwicklungen. Mitreißend. Brutal ehrlich. Ich hab mich an manchen Stellen selbst ertappt gefühlt. Eine Geschichte, die man danach erstmal verdauen muss. Die wütend, aber auch hoffnungsvoll macht. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.
Nächster Klassiker. Beim Hype damals war ich nicht dabei. Hab’s aber jetzt sehr gerne gelesen. Gut erzählt. Langsam. Sehr anderer Aufbau als Bücher heutzutage. Fand ich spannend.
Ein Buch, das einen so schnell nicht loslässt – ob man will oder nicht. Der goldene Handschuh taucht tief ein in das Hamburg der 70er-Jahre und begleitet den Serienmörder Fritz Honka durch sein trostloses Leben zwischen billigen Schnäpsen, Zigarettenrauch und menschlichen Abgründen. Strunks Sprache ist dabei schonungslos direkt, manchmal fast grotesk, und gerade deshalb faszinierend.
Der Stil hat mir gut gefallen – klar, dreckig, irgendwie passend zur ganzen Szenerie. Gleichzeitig ist das Buch aber auch durchgehend bedrückend. Die Figuren bleiben einem im Kopf, aber nicht unbedingt, weil man sich gern an sie erinnert. Es bleibt wenig Hoffnung, viel Elend – und ein schales Gefühl nach der letzten Seite.
Kein Buch für zwischendurch, aber eins, das Spuren hinterlässt. Nur eben keine schönen.
Starkes Buch über starke Frauen. Und ein Einstieg in die Thematik, wie Hexenverfolgung und Kapitalismus den Grundstein dafür gelegt haben, dass Frauen heutzutage in der Rolle sind, in der sie sind. Für mich ein Grund, mich nochmal mehr damit zu beschäftigen. Sehr starkes Buch. Sehr gut geschrieben.