Apparently it’s the season of books about a female narrator damned to fend alone for the rest of their lives. Very cool to read after “I who have never known men”, comparing and contrasting how two women, 30 years apart approached a similar concept.
Love the interiority, the honesty and the beautiful use of language.
Interessanter Schreibstil. Es zieht und zieht und drängt immer weiter. Alles geht immer weiter. Ohne Halt. Krasses Buch.
Ich glaube, ich habe noch kein Buch gelesen, in dem so wenig und gleichzeitig doch so viel passiert.
Ich liebe es, wenn sich dieser österreichische Lokalkolorit in der Sprache niederschlägt. Literarisch sicher nicht unbedingt herausragend. Aber ein spannendes Gedankenexperiment. Und es findet sich eine Menge Wahrheit hier drin.
Fällt mir sehr schwer das in Sternen auszudrücken, wahrscheinlich eher 4,5 als 4. Hat mich nicht so leicht losgelassen, obwohl zumindest teilweise gar nicht so viel passiert. Das ständige um sich Selbstdrehen gehört natürlich zur Anlage des Buchs, strengt aber teils auch an und manchmal habe ich mir zumindest das Andeuten oder den Wunsch nach einer menschlichen Interaktion der Protagonistin gewünscht. Aber wahrscheinlich hätte ebendies die Ausdruckskraft der zentralen Aussage verwässert.