Die Wand
276 Seiten

Eine Frau ist im Wald durch eine unsichtbare Wand von dem Rest der Welt abgeschnitten. Zwischen Überlebensbericht, der vielleicht an Walden oder auch Crueso erinnert und apokalyptischem, rätselhaften Weltende entspinnt sich eine Gesellschaftskritik, die ganz stark wirkt durch ihre Kontraste und Interpretstionsspielräume.

Die Wand
276 Seiten

Fällt mir sehr schwer das in Sternen auszudrücken, wahrscheinlich eher 4,5 als 4. Hat mich nicht so leicht losgelassen, obwohl zumindest teilweise gar nicht so viel passiert. Das ständige um sich Selbstdrehen gehört natürlich zur Anlage des Buchs, strengt aber teils auch an und manchmal habe ich mir zumindest das Andeuten oder den Wunsch nach einer menschlichen Interaktion der Protagonistin gewünscht. Aber wahrscheinlich hätte ebendies die Ausdruckskraft der zentralen Aussage verwässert.

Die Wand
276 Seiten

Apparently it’s the season of books about a female narrator damned to fend alone for the rest of their lives. Very cool to read after “I who have never known men”, comparing and contrasting how two women, 30 years apart approached a similar concept.

Love the interiority, the honesty and the beautiful use of language.

Die Wand
276 Seiten

Ich liebe es, wenn sich dieser österreichische Lokalkolorit in der Sprache niederschlägt. Literarisch sicher nicht unbedingt herausragend. Aber ein spannendes Gedankenexperiment. Und es findet sich eine Menge Wahrheit hier drin.