Über Tuberkulose und wie eine weltweite Pandemie zwar eingegrenzt und die Krankheit heilbar gemacht werden konnte, aber trotzdem bis heute jährlich 1,25 Millionen Leben kostet.
"Tuberculosis is so often, and in so many ways, a disease of vicious cycles: it's an illness of poverty that worsens poverty. It's an illness that worsens other illnesses - from HIV to diabetes. It's an illness of weak healthcare systems that weakens helthcare systems. It's an illness of malnutrition that worsens malnutrition. And it's an illness of the stigmatized that worsens stigmatization. In the face of all this, it's easy to despair. TB doesn't just flow through the meandering river of injustice; TB broadens and deepens that river."
Sehr gut recherchiert, informativ und trotzdem nicht langweilig. Wie sollte es auch, wenn John Green der Autor ist?
"Ultimately, we are the cause. We must also be the cure."
Marc-Uwe und das Känguru sind wieder unterwegs. Und nie hatten sie mehr zu erzählen als heute. Jedenfalls gab es viele Situationen, indem mir das Lachen im Hals stecken geblieben ist. Und doch müsste das nicht nur ein Buch, sondern mindestens noch mal fünf Bände sein.
Und jetzt gönn ich mir auch mal 5 Sekunden der Verzweiflung.
Der Anfang zieht sich ein bisschen, aber nachdem die Geschichte einmal Fahrt aufnehmen darf, geht es Schlag auf Schlag. Ein toll konstruiertes mehrschichtiges Krimi, in dem alles zusammenpasst.
Agatha Christie versucht eingangs – mit mäßigem Erfolg – Ägypten anhand ihrer persönlichen Reiseerfahrungen lebendig werden zu lassen. Ich finde Agatha Christie ja wirklich toll, aber für sowas ist mir ihr Stil dann doch zu hölzern und unflexibel. (Und, das mag dem Alter des Buchs geschuldet sein, aber trotzdem: Diese Ausschmückungen über den touristischen Alltag in Ägypten sind oft so cringy rassistisch.)
Ärgerlich, dass ich den Kommentar „Ganz schön trostlos“ schon beim vorigen Band der Reihe verbraten habe. Aber es ist so gut!