Bücherregal lädt …
– Pain – Du sollst leiden
 251 Seiten

Nur noch einen einzigen Mord möchte Lana begehen: Den an Kyle Davenport, der der Drahtzieher hinter den Ereignissen war, die sie überhaupt zu einer Serienmörderin machten. Doch Logan kommt ihrem Geheimnis immer näher, als er herausfindet, was genau damals geschah und sogar zu dem Schluss kommt, dass der Scarlet Slayer eine Frau sein muss. Lana bleibt nicht mehr viel Zeit, um ihre Rache zu vollenden …

Der vierte Band konzentriert sich ganz auf Lanas Vergangenheit, Kyle Davenport und den neuen Erkenntnissen, die Logan immer näher an die Wahrheit bringen. Besonders die ersten beiden Aspekte waren äußerst zufriedenstellend; dass Logan endlich erfährt, was Lana damals durchmachen musste (auch, wenn er natürlich nicht weiß, dass es Lana ist, der das geschah), hat mich mit der Hoffnung erfüllt, dass er ihre Beweggründe verstehen könnte, während Lanas Rache an Kyle Davenport genauso süß war, wie ich sie mir vorgestellt habe. Auch dieser Band bleibt deshalb wieder sehr spannend.

Logans immer klarere Schlussfolgerungen waren dafür sehr beängstigend, aber auch irgendwie zufriedenstellend; denn dadurch, dass Lanas Taten tatsächlich Konsequenzen hatten, die Logan bei dem Fall halfen, wirkte es natürlich, dass er nun immer größere Fortschritte machte.

Das Buch endet genau so, wie ich es erwartet habe, wobei ich anmerken muss, dass ich Logans Verhalten am Ende sehr problematisch finde – eine gewisse Handlung ist aus seiner Sicht betrachtet einfach unverzeihlich und das ändert sich auch nicht dadurch, dass sie aus Lanas Sicht erzählt wird, weil er schließlich keinen Zugang zu ihren Gedanken hat und deshalb nicht wissen kann, wie sie sie einschätzt. Kurzum: Von außen betrachtet war sie einfach furchtbar.

Natürlich werde ich den fünften Band trotzdem lesen, denn so oder so bleibt die Reihe trotz ihrer Thematik ein lockeres Lesevergnügen, deren Abschluss ich schon entgegenfiebere.