Viri ist eine Jägerin, die Reaper jagt – Menschen, die Kindern ihre Magie aufsaugen und sie dadurch töten, um es selbst benutzen zu können. Zu den Reapern gehört auch ihr Kindheitsfreund Reeve, der treueste Anhänger des Reaperpriesters – des Priesters, der vor sieben Jahren Viris Eltern tötete. Als Reeve gefangen genommen wird, bietet er Viri Antworten im Tausch für seine Freiheit an. Sie weigert sich zunächst, doch als sie von verschwundenen Kindern hört, die der Reaperpriester entführt, lässt sie sich doch auf einen Deal ein. Bald ist nicht nur alles, was sie zu wissen glaubte, im Bröckeln, sondern auch ihr Herz in Gefahr, als sie Reeve immer näher kommt …
Ich habe das Buch bereits auf Englisch gelesen, doch da ich aus Erfahrung weiß, dass mir die Bücher auf Deutsch in der Regel besser gefallen, wollte ich es unbedingt auch auf Deutsch lesen – und war sehr zufrieden mit dieser Entscheidung, weil es für mich tatsächlich einen Unterschied machte!
Wobei nicht nur die Sprache dabei eine Rolle spielte, sondern auch die Tatsache, dass es ein Re-Read war, bei dem ich das Foreshadowing und die dramatische Ironie sehr zu schätzen gewusst habe. Es gab so vieles, was mir beim ersten Lesen natürlich nicht klar war und das jetzt beim zweiten Lesen besonders positiv hervorstach.
Zwei Kritikpunkte bleiben zugegeben gleich: Zum einen finde ich, dass die meisten Nebencharaktere nicht genug Zeit hatten, um mir richtig ans Herz zu wachsen (nur Wynter und Jonas konnte ich liebgewinnen), weshalb ich hoffe, dass der zweite Band ihnen mehr Screentime schenken wird – und zum anderen finde ich, dass der Endtwist nicht gut genug geforeshadowt wurde. Natürlich gab es ein paar Hinweise, aber so kleine und subtile, dass für mich der Twist trotzdem wie ein Twist um des Twists willen wirkte.
Doch natürlich gibt es auch so einige positive Aspekte, wie die spannende Handlung, die wunderbare Chemie zwischen Viri und Reeve, die restlichen Twists und deren Foreshadowing, das Worldbuilding und, so seltsam es auch klingen mag, Viris Instinkt. Was mir beim ersten Lesen nicht so stark aufgefallen ist, ist, wie wunderbar die Tatsache, dass Viris Instinkt sie nie trügt, umgesetzt wurde. Gleich am Anfang wird etabliert, dass sie sich stets auf ihren Instinkt verlassen kann, aber es wird eben auch sehr oft gezeigt, was mir sehr gefiel, weil es Viris Kompetenz sehr gut zeigte.
Am liebsten mochte ich aber natürlich die Romanze zwischen Viri und Reeve. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander, vor allem in der zweiten Hälfte, wo sie eine ganze Weile allein sind – und all diese Zeit wird hervorragend genutzt, um ihre Chemie zu zeigen und eine realistische Romanze zwischen ihnen aufzubauen. Es war sehr leicht, mit ihnen mitzufiebern und sie machten den Romanzen-Aspekt dieser Romantasy absolut großartig.
Zusammengefasst also eine Fantasyromanze, die mir beim Wiederlesen sogar noch mehr gefallen hat und für alle Romantasy-Fans perfekt geeignet ist!
Viri ist eine Jägerin, die Reaper jagt – Menschen, die Kindern ihre Magie aufsaugen und sie dadurch töten, um es selbst benutzen zu können. Zu den Reapern gehört auch ihr Kindheitsfreund Reeve, der treueste Anhänger des Reaperpriesters – des Priesters, der vor sieben Jahren Viris Eltern tötete. Als Reeve gefangen genommen wird, bietet er Viri Antworten im Tausch für seine Freiheit an. Sie weigert sich zunächst, doch als sie von verschwundenen Kindern hört, die der Reaperpriester entführt, lässt sie sich doch auf einen Deal ein. Bald ist nicht nur alles, was sie zu wissen glaubte, im Bröckeln, sondern auch ihr Herz in Gefahr, als sie Reeve immer näher kommt …
Ich habe das Buch bereits auf Englisch gelesen, doch da ich aus Erfahrung weiß, dass mir die Bücher auf Deutsch in der Regel besser gefallen, wollte ich es unbedingt auch auf Deutsch lesen – und war sehr zufrieden mit dieser Entscheidung, weil es für mich tatsächlich einen Unterschied machte!
Wobei nicht nur die Sprache dabei eine Rolle spielte, sondern auch die Tatsache, dass es ein Re-Read war, bei dem ich das Foreshadowing und die dramatische Ironie sehr zu schätzen gewusst habe. Es gab so vieles, was mir beim ersten Lesen natürlich nicht klar war und das jetzt beim zweiten Lesen besonders positiv hervorstach.
Zwei Kritikpunkte bleiben zugegeben gleich: Zum einen finde ich, dass die meisten Nebencharaktere nicht genug Zeit hatten, um mir richtig ans Herz zu wachsen (nur Wynter und Jonas konnte ich liebgewinnen), weshalb ich hoffe, dass der zweite Band ihnen mehr Screentime schenken wird – und zum anderen finde ich, dass der Endtwist nicht gut genug geforeshadowt wurde. Natürlich gab es ein paar Hinweise, aber so kleine und subtile, dass für mich der Twist trotzdem wie ein Twist um des Twists willen wirkte.
Doch natürlich gibt es auch so einige positive Aspekte, wie die spannende Handlung, die wunderbare Chemie zwischen Viri und Reeve, die restlichen Twists und deren Foreshadowing, das Worldbuilding und, so seltsam es auch klingen mag, Viris Instinkt. Was mir beim ersten Lesen nicht so stark aufgefallen ist, ist, wie wunderbar die Tatsache, dass Viris Instinkt sie nie trügt, umgesetzt wurde. Gleich am Anfang wird etabliert, dass sie sich stets auf ihren Instinkt verlassen kann, aber es wird eben auch sehr oft gezeigt, was mir sehr gefiel, weil es Viris Kompetenz sehr gut zeigte.
Am liebsten mochte ich aber natürlich die Romanze zwischen Viri und Reeve. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander, vor allem in der zweiten Hälfte, wo sie eine ganze Weile allein sind – und all diese Zeit wird hervorragend genutzt, um ihre Chemie zu zeigen und eine realistische Romanze zwischen ihnen aufzubauen. Es war sehr leicht, mit ihnen mitzufiebern und sie machten den Romanzen-Aspekt dieser Romantasy absolut großartig.
Zusammengefasst also eine Fantasyromanze, die mir beim Wiederlesen sogar noch mehr gefallen hat und für alle Romantasy-Fans perfekt geeignet ist!