Strange Houses
203 Seiten

Ich glaube, das müsste ich noch mal lesen, irgendwann hab ich den Überblick verloren. Aber ich weiß auch nicht, ob ich es gut genug fand, es noch mal lesen zu wollen.

Als Meta-Kommentar kann ich noch sagen, dass ich versehentlich 20€ für dieses Buch bezahlt habe, und für nur 200 Seiten – davon sehr viele mit Wiederholungen der gleichen Bilder – würde ich euch empfehlen, nach einem besseren Deal Ausschau zu halten. Das Buch sollte auch eigentlich meine Urlaubs-Schmöker-Lektüre werden, aber jetzt hab ich alles schon im ICE gelesen. Na toll!

Der Medicus
848 Seiten

Das Buch liest sich gut weg, ist nüchtern erzählt, aber ziemlich seicht. Unser Hauptcharakter hat bis auf eine tragische Kindheit unverschämt viel Glück und ist sowieso groß, stark, talentiert, fleißig, ehrlich und der beste Heiler und Liebhaber, den die Welt je hervor gebracht hat. Es passieren viele Dinge, die den Plot von England bis nach Indien bugsieren, aber besonders tiefgreifend sind weder die Geschichte noch die eindimensionalen Charaktere. Außerdem haben mich die historischen Ungenauigkeiten (Kürbisse im mittelalterlichen England?) etwas rausgerissen. Der Autor sagt in der Danksagung selbst, einiges sei seiner Fantasie entsprungen. Warum dann nicht gleich Fantasy? Wahrscheinlich weil es sich schlechter verkauft. Fazit: Ganz nette Bestseller-Literatur.