Mega interessantes Buch über das Geschäftsmodell von Spotify und vor allem die Playlists. Habe schon vor dem Buch Spotify den Rücken gekehrt aber jetzt bin ich nochmal ein gutes Stück froher darüber.
Anmerkung zum Hörbuch: ich wünschte, eine professionelle Sprecherin hätte es eingelesen 😭 Die Autorin hat so einen vocal fry, und ich fand es ganz furchtbar leider. Wenn ich das Thema nicht so spannend gefunden hätte, hätte ich das Hörbuch abgebrochen.
Hat mir gut gefallen! Es war ganz anders, als ich erwartet hatte. Sehr schön, auch wenn ich immer noch nicht glauben kann, dass [Sorry, das Lesetagebuch hat keine Spoiler Tags, lest das Buch und findet die Stelle, die unglaublich ist.]
Vielleicht passt der Schreibstil nicht sooo gut zu einem Hörbuch. Er besteht aus vielen Auflistungen („Phoebe wants A. Phoebe wants B. Phoebe doesn’t want C. Phoebe feels like D.“), und aus viel direkter Rede, die bestimmt snappy sein soll, aber von viel „Phoebe said“, „Gary said“, „Phoebe said“, „Gary said“ ausgebremst wird. Beim Selberlesen könnte man das entsprechend überfliegen und die Snappyness besser bewahren.
Neulich war ich in einem Comicladen und sah die riesige Auswahl an Spirou und Fantasio-Bänden im Regal. Als Kind und Teenager mochte ich diese Reihe richtig gerne, und ich dachte, ich könnte eigentlich mal wieder ein paar Bände lesen. Früher habe ich mir immer viele davon aus der Tuttlinger Stadtbibliothek ausgeliehen (das Comicregal war direkt neben dem berühmten Regal mit den Drei ???), und Clara schlug vor, dass ich doch jetzt auch wieder die VÖBB bemühen konnte. Gesagt, getan, fernbestellte ich mir die ersten drei Bände der neuen Gesamtausgabe von Spirou ab Franquin.
Ehrlich gesagt waren mir diese Comics, die zwischen 1946 und 1950 erschienen sind, etwas zu holprig – aber offenbar sind sich auch die Redakteure der Gesamtausgabe und Franquin selbst einig, dass es sich hier bei weitem nicht um seine beste Arbeit handelt. Diese Geschichten hatten noch nicht den zeitlosen Charme, der später erreicht wird. Gerade bei der unglaublich rassistischen Darstellung der afrikanischen Völker in mehreren Comics war ich doch froh, die 1940er Jahre jetzt hinter mir zu lassen.
Schon irgendwie cute und unterhaltsam, auch wenn man manchmal nicht 100% versteht, was die Probleme der Protagonistin und ihrer Familie sind. Viel Liebe für die Rolle der Mutter und die Art, wie sie spricht.
Ich wollte es wirklich mögen aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass das das Buch ist, welches mein 12 jähriges ich geschrieben hätte, wenn es ein bisschen mehr Disziplin und Durchhaltevermögen gehabt hätte. Die ganzen Figuren, die Lebenssituationen der Protagonistin, das ist alles zu sehr so, wie ich mir mit 12 eine coole Edge unabhängige Person vorgestellt habe und das kann ich jetzt mit 34 leider nur schwer ernst nehmen.
Spannend! Ich mag es, wenn Krimis nicht gory sind, sondern sich eher auf die menschliche Seite der Ermittlungen konzentrieren.
Ich freue mich sehr, dass Marc-Uwe Kling seine beachtliche Reichweite für so gute Inhalte nutzt. Da verzeihe ich auch gerne, dass es manchmal ein bisschen 🤏 Cringe verpackt ist.
[legt für fünf Sekunden den Kopf auf die Tischplatte] Aber der Kampf geht weiter.
"The same commentators who frequently remark on the repetition and monotony of Soviet urban spaces and who attribute these qualities to socialist authoritarian state control and uninspired top-down planning overlook, or momentarily forget, the monotony and repetition of the American subdivision located in thriving centres of capitalism."