Der Wettbewerb der Musen geht für Liv und Flame weiter, die noch mehr als sonst darauf achten müssen, dass niemand ihre Gefühle füreinander entdeckt. Die letzten Prüfungen werden ihnen alles abverlangen, was sie haben, und noch viel mehr – denn die Vorhersage ihrer Zukunft hängt über ihnen wie ein Damoklesschwert. Und dann ist da noch Erato, der seine eigenen Pläne zu haben scheint …
Der zweite Teil der Dilogie war leider ein hervorragendes Beispiel dafür, dass eine Geschichte noch so spannend und einnehmend sein kann, wenn das Ende (speziell: das Finale) mich enttäuscht. Denn bis dahin war ich ausgesprochen begeistert vom Buch – ich mochte die Chemie zwischen Liv und Flame, war SEHR investiert in Shellys und Sawyers dramatische Storyline und habe wegen ihnen sogar mehrere Tränen vergossen und mochte die letzten Prüfungen der Musen ebenfalls ausgesprochen gern. Ein paar kleinere Kritikpunkte hatte ich bis dahin zwar auch (so war ich zwar dankbar für Eratos begrenzte Screentime, fand aber, dass seine Prüfung etwas zu lange ging und hätte mir gewünscht, Vics und Violets Erlebnisse währenddessen zu erfahren), aber es waren verzeihliche Kritikpunkte, weil sowohl die Haupthandlung mit Liv und Flame als auch die Nebenhandlung mit Shelly und Sawyer so unglaublich gut umgesetzt war.
Aber dann kam das Finale, das mich leider sehr enttäuschte. Flame begeht hier einen absolut unverzeihlichen Vertrauensbruch, in dem er Liv dazu manipuliert, etwas absolut Abscheuliches zu tun (natürlich nur, um sie zu beschützen), ohne ihre eigene Meinung zu respektieren oder das Trauma, das er damit auslöst. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass mich kein Ende zufriedenstellen wird, denn diesen Vertrauensbruch konnte ich ihm nicht verzeihen und hätte an Livs Stelle vermutlich bewusst dafür gesorgt, dass er umsonst ist.
Flames Verhalten ist auch deshalb so enttäuschend, weil die Geschichte ihre feministischen Aspekte ansonsten sehr gut einbaut, bis Liv dann doch jegliches Recht, selbst zu entscheiden, entzogen wird, um sie stattdessen zu einer Aktion zu zwingen, die sie nicht begehen wollte. Dabei hätte es eine so viel bessere Lösung gegeben, in denen beide den Schlupfwinkel in den Regeln nicht erst im Epilog, sondern schon vorher realisiert hätten, um daraufhin gemeinsam zu entscheiden, ihn zu nutzen, statt zufällig festzustellen, dass er existiert. Dadurch wären beide aktiv ein Teil des Plans gewesen, was ich eindeutig bevorzugt hätte.
Die Twists im Allgemeinen, auch die gegen Ende, sind um Übrigen echt gut und es gab mehrere Stellen, bei denen ich ungläubig auf die Seiten gestarrt habe. Ich wünschte nur, ich hätte es nicht auf eine Weise tun müssen, die mir letztendlich einen beträchtlichen Teil des Lesevergnügens nahm.
Eine gute Reise, sogar eine, bei der ich Tränen vergoss, aber das Ziel hätte man meiner Meinung nach anders umsetzen müssen!
Der Wettbewerb der Musen geht für Liv und Flame weiter, die noch mehr als sonst darauf achten müssen, dass niemand ihre Gefühle füreinander entdeckt. Die letzten Prüfungen werden ihnen alles abverlangen, was sie haben, und noch viel mehr – denn die Vorhersage ihrer Zukunft hängt über ihnen wie ein Damoklesschwert. Und dann ist da noch Erato, der seine eigenen Pläne zu haben scheint …
Der zweite Teil der Dilogie war leider ein hervorragendes Beispiel dafür, dass eine Geschichte noch so spannend und einnehmend sein kann, wenn das Ende (speziell: das Finale) mich enttäuscht. Denn bis dahin war ich ausgesprochen begeistert vom Buch – ich mochte die Chemie zwischen Liv und Flame, war SEHR investiert in Shellys und Sawyers dramatische Storyline und habe wegen ihnen sogar mehrere Tränen vergossen und mochte die letzten Prüfungen der Musen ebenfalls ausgesprochen gern. Ein paar kleinere Kritikpunkte hatte ich bis dahin zwar auch (so war ich zwar dankbar für Eratos begrenzte Screentime, fand aber, dass seine Prüfung etwas zu lange ging und hätte mir gewünscht, Vics und Violets Erlebnisse währenddessen zu erfahren), aber es waren verzeihliche Kritikpunkte, weil sowohl die Haupthandlung mit Liv und Flame als auch die Nebenhandlung mit Shelly und Sawyer so unglaublich gut umgesetzt war.
Aber dann kam das Finale, das mich leider sehr enttäuschte. Flame begeht hier einen absolut unverzeihlichen Vertrauensbruch, in dem er Liv dazu manipuliert, etwas absolut Abscheuliches zu tun (natürlich nur, um sie zu beschützen), ohne ihre eigene Meinung zu respektieren oder das Trauma, das er damit auslöst. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass mich kein Ende zufriedenstellen wird, denn diesen Vertrauensbruch konnte ich ihm nicht verzeihen und hätte an Livs Stelle vermutlich bewusst dafür gesorgt, dass er umsonst ist.
Flames Verhalten ist auch deshalb so enttäuschend, weil die Geschichte ihre feministischen Aspekte ansonsten sehr gut einbaut, bis Liv dann doch jegliches Recht, selbst zu entscheiden, entzogen wird, um sie stattdessen zu einer Aktion zu zwingen, die sie nicht begehen wollte. Dabei hätte es eine so viel bessere Lösung gegeben, in denen beide den Schlupfwinkel in den Regeln nicht erst im Epilog, sondern schon vorher realisiert hätten, um daraufhin gemeinsam zu entscheiden, ihn zu nutzen, statt zufällig festzustellen, dass er existiert. Dadurch wären beide aktiv ein Teil des Plans gewesen, was ich eindeutig bevorzugt hätte.
Die Twists im Allgemeinen, auch die gegen Ende, sind um Übrigen echt gut und es gab mehrere Stellen, bei denen ich ungläubig auf die Seiten gestarrt habe. Ich wünschte nur, ich hätte es nicht auf eine Weise tun müssen, die mir letztendlich einen beträchtlichen Teil des Lesevergnügens nahm.
Eine gute Reise, sogar eine, bei der ich Tränen vergoss, aber das Ziel hätte man meiner Meinung nach anders umsetzen müssen!